Kerstin Ott (l.) nahm mit Profitänzerin Regina Luca an der 12. Staffel von "Let's Dance" teil.
Kerstin Ott (l.) nahm mit Profitänzerin Regina Luca an der 12. Staffel von "Let's Dance" teil.Bild: www.imago-images.de / bChristoph Hardt

"Let's Dance": Kerstin Ott fordert Absetzung von Juror Joachim Llambi

22.04.2022, 23:05

Unter "Let's Dance"-Fans ist es allgemein bekannt, dass von Juror Joachim Llambi oft die härteste Kritik zu erwarten ist. Eine ehemalige Kandidatin hat ihm nun jedoch vorgeworfen, dass seine harschen Bemerkungen über konstruktive Kritik hinausgehen. 2019 nahm Schlagerstar Kerstin Ott an der 12. Staffel der Tanzshow teil. Dabei schrieb sie Geschichte: Sie war die erste Kandidatin, die mit einer Frau tanzte. Somit musste sie die traditionell männlichen Parts der Choreografien lernen.

In der 5. Sendung schieden die 40-Jährige und ihre Tanzpartnerin Regina Luca aus der Sendung aus. Darum war der Schlagerstar allerdings nicht besonders traurig. Schnell merkte die Kerstin Ott nämlich, dass "Let's Dance" nichts für sie ist. Noch in der Sendung sagte sie damals:

"Ich fühle mich so fehl am Platz, dass ich mich einfach auch sehr unwohl fühle. Und ich kann nicht jede Woche in die Kamera sagen: 'Bitte ruft für mich an', wenn ich mittlerweile denke: 'Bitte, ruft nicht mehr an.' Das fühlt sich für mich falsch an."

Kerstin Ott schaffte es 2019 nur bis in die 5. Sendung.
Kerstin Ott schaffte es 2019 nur bis in die 5. Sendung.Bild: www.imago-images.de / bChristoph Hardt

Ein Grund für dieses Unwohlsein könnte möglicherweise Juror Joachim Llambi gewesen sein. Wie Kerstin Ott kürzlich im Podcast "Aber bitte mit Schlager" erzählt, hielt sich der 57-Jährige mit negativen Äußerungen nicht zurück. Die Kritik des Jurors traf die Sängerin damals hart: "Ich hätte damals auch kein Problem gehabt, hätte er einfach meinen schlechten Tanzstil kritisiert und mir da null Punkte gegeben. Damit wäre ich fein gewesen. Aber es gibt so die ein oder anderen Sätze, die dann zu persönlich werden."

Die 40-Jährige nimmt den Tanz-Experten in die Verantwortung: "Da muss man mittlerweile auch wirklich sagen: 'Leute, wir wissen es doch mittlerweile alle besser.' Wir wissen doch, dass es für die Gesundheit eines Menschen nicht gut sein kann." Ott fügt außerdem an: "Ich finde, was da jurymäßig abläuft, das ist auch Mobbing."

Kerstin Ott fordert einen Jury-Wechsel

Kerstin Ott schlägt sogar vor, statt Joachim Llambi einen anderen Richter zu engagieren. "Genauso wie Dieter Bohlen ersetzt wurde, würde ich mir das auch bei Herrn Llambi wünschen. Da kann ich auch ganz ehrlich und offen sein. Der kann ja auch ein sehr freundlicher Mann sein", sagt Kerstin Ott im Podcast. Sie könne sich auch vorstellen, dass Llambi bleibt, im Gegenzug dann aber etwas an seinem Verhalten ändert und Kandidaten nicht "so dermaßen blöd aussehen lässt". Sie ist überzeugt: "Das könnte er besser und ich würde mir wünschen, wenn sie ihn nicht auswechseln, dass er sich mal ein bisschen anpasst."

(si)

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