Auma Obama und Andrzej Cibis schlagen sich bislang ganz gut auf dem "Let's Dance"-Parkett.
Auma Obama und Andrzej Cibis schlagen sich bislang ganz gut auf dem "Let's Dance"-Parkett.Bild: dpa / Rolf Vennenbernd

Zweiter Trauerfall in Auma Obamas Familie: So steht sie zur weiteren "Let's Dance"-Teilnahme

16.04.2021, 10:13

Schon vor der ersten diesjährigen Ausgabe von "Let's Dance" war es eine Sensation: Die Halbschwester des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama, Auma Obama, macht in der RTL-Sendung mit. Zusammen mit dem Profi-Tänzer Andrzej Cibis tanzt sich die Journalistin und Soziologin seit Ende Februar von Show zu Show.

Am 29. März bekam sie jedoch die Nachricht, dass ihre in Kenia lebende Großmutter verstorben ist. In der Woche fand wegen Karfreitag keine "Let's Dance"-Folge statt, Auma habe die Zeit um Ostern unter anderem dazu genutzt, um zu trauern. Fest stand für sie jedoch auch, dass sie in der Show weitertanzen möchte.

Die Rumba, die Auma und Andrzej zu "Kokomo" von The Beach Boys auf dir Bühne brachten, löste hinterher sogar einen Eklat aus – denn von dem Chef-Juror Joachim Llambi gab es wenig Mitgefühl, sondern in erster Linie eine gewohnt knallharte Bewertung: "Das war heute nicht euer Tanz. Das war der Jan-Hofer-Gedächtnis-Tanz. Wir sagen ja immer, von Jan Hofer könnte mehr kommen. Heute kam von Ihnen auch nicht viel, es war dahingeplätschert. Das war zu wenig."

"Man sollte, wenn Leute in so einer Situation sind, nicht noch hinterherhauen. Da müsste man schon so empathisch sein", fand der Ex-"Let's Dance"-Star Erich Klann im Nachhinein in seinem Podcast "Tanz oder gar nicht". Auf Social Media gab die Germanistin nach der Show am vergangenen Freitag ebenfalls zu: "Es war eine schwere Woche für mich und ohne euch und Andrzej hätte ich es nicht geschafft."

Die "Let's Dance"-Kandidatinnen dieser Staffel im Überblick.
Die "Let's Dance"-Kandidatinnen dieser Staffel im Überblick.

Der zweite Trauerfall in Obamas Familie innerhalb kürzester Zeit

Nun folgte für die Kandidatin allerdings der nächste Schicksalsschlag: Auch ihre Mutter ist vor Kurzem gestorben. "Habe gestern meine geliebte Mutter verloren. Habe keine Worte", schrieb die 61-Jährige am Mittwoch unter ein Familienfoto auf ihrem Instagram-Kanal.

Etliche "Let's Dance"-Kollegen und Fans hinterließen bereits Beileidsbekundungen für Auma unter dem Post. "Unser aufrichtiges Beileid. Wir sind in Gedanken bei dir", hieß es sogar vom offiziellen "Let's Dance"-Social-Media-Account. Schnell wurde danach jedoch auch die Frage drängender, ob sie durch die doppelte Trauerbelastung noch weiter um den Titel "Dancing Star" kämpfen möchte, beziehungsweise kann.

Am Donnerstag hieß es dazu von einem RTL-Sprecher in einer offiziellen Mitteilung:

"Nach jetzigem Stand wird Auma am Freitag dabei sein."

Die Fans des Tanz-Formats dürfte diese Nachricht freuen. Für die kommende Ausgabe steht für sie ein Charleston zu "Bang Bang" von Will.i.am auf dem Plan – offensichtlich eine willkommene Abwechslung.

Ob die Jury dieses Mal in der Wertung etwas gnädiger sein wird, dürfte im Falle von Llambi zu bezweifeln sein. Respekt für dafür, dass sie trotz allem die Showteilnahme weiter verfolgt, hat sich Auma aber allemal verdient.

(cfl)

Heidi Klum enthüllt: Das steckt wirklich hinter ihren Umzugsplänen nach Berlin

Heidi Klum legte vor rund 30 Jahren den Grundstein für ihre internationale Karriere. Anfang der 1990er nahm sie am Wettbewerb "Model '92" im Rahmen einer damaligen RTL-Show von Thomas Gottschalk teil und gewann. Kurz danach wanderte sie aus Bergisch Gladbach auch schon in die USA aus. 1997 stolzierte sie schließlich als Engel für Victoria's Secret über den Catwalk. Mit dem Cover der "Sports Illustrated" wurde sie weltweit bekannt. Seit 2006 moderiert sie unter anderem die ProSieben-Sendung "Germany's next Topmodel".

Zur Story