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Bild: imago images/ Sven Simon

Jenke von Wilmsdorff beendet Zusammenarbeit mit RTL und soll bei ProSieben anheuern

Jenke von Wilmsdorff sorgte immer wieder mit seinen TV-Experimenten für Aufsehen. Seit 2001 arbeitete er für das Format Extra – Das RTL-Magazin an der Seite von Birgit Schrowange. Dort reiste er für Schicksalsgeschichten um die Welt oder probierte außergewöhnliche Berufe aus. Die meisten Fans werden sich an seine Reise mit einem Flüchtlingsboot nach Lampedusa erinnern.

Mit seiner Reihe das "Jenke-Experiment" feierte er große Erfolge. Dort stellte er sich weiteren Extremsituationen. Zuletzt konnten die Zuschauer sehen, wie er zum Veganer wurde. Auch Selbstversuche zum Thema Armut oder Alkoholismus waren für ihn kein Tabu. Doch damit ist nun Schluss, wie RTL berichtet.

Jenke soll zu ProSieben wechseln

RTL teilte mit, dass es keine weitere Zusammenarbeit mehr geben wird. Der Grund wird vom Sender nicht genannt, sondern vielmehr seine Person wertgeschätzt:

"Ich danke Jenke für sein unglaubliches Commitment RTL gegenüber. Über so viele Jahre hat Jenke Unglaubliches geleistet. Kein anderer ist für seine Formate buchstäblich an seine physischen und psychischen Grenzen gegangen. Jenkes Experimente haben ein neues Genre geprägt, auf das wir sehr stolz sind. Aus großem Respekt vor Jenke, wünsche ich ihm alles Gute und den Erfolg, den er bei meinem Sender hatte."

RTL-Geschäftsführer Jörg Graf

Der Mediendienst "DWDL" teilte nun mit, dass das TV-Gesicht zum Konkurrenzsender ProSieben wechseln soll. Dort soll er nach Informationen des Medienmagazins das investigative Team verstärken. Schon bald soll es mit den Dreharbeiten losgehen.

Neben seinen Experimenten war Jenke vor allem auch als Reporter für Formate wie "Jenke macht Mut", "Jenke – ich bleibe über Nacht" oder "Jenke Über Leben" im Einsatz. 2009 wurde er sogar mit dem Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie "Bestes Infotainment" ausgezeichnet. Die letzte Folge mit ihm zum Thema "Das Jenke Experiment: Tiere lieben und Tiere essen – Wie viel Fleisch muss sein?" war am 2. März zu sehen.

(iger)

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