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Bei Joko Winterscheidt, Steven Gätjen und Klaas Heufer-Umlauf lagen die Nerven im Finale blank. Bild: Screenshot / ProSieben

"Joko und Klaas gegen ProSieben" – Klaas übersteht Sendung nur dank Medikamenten

Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf wollten es am Dienstagabend ein letztes Mal in dieser Staffel wissen: Im großen Finale von "Joko und Klaas gegen ProSieben" gab es nochmal die Möglichkeit für die beiden TV-Gesichter, am Mittwoch zur Primetime 15 Minuten Live-Sendezeit zu erspielen.

Zweimal war ihnen das schon gelungen. Aus der ersten Viertelstunde wurden allerdings sieben Stunden: Im Rahmen einer Pflegedokumentation wurde die Gesundheits- und Krankenpflegerin Meike Ista mit einer Kamera bei ihrer Schicht begleitet. Der dazugehörige Hashtag #NichtSelbstverständlich trendete noch während der Ausstrahlung auf Twitter.

Die zweiten 15 Minuten fielen nicht weniger bedeutungsschwer aus, zumindest für die Moderatoren selbst – Joko setzte seinem Kumpel Klaas ein Denkmal aus Altmetall am Berliner Hauptbahnhof. Die überlebensgroße Statue dient nun als Selfie-Spot für Fans und Touristen.

Dieses Mal hatten es die beiden wieder nicht leicht – immerhin hatte Klaas gleich zu Beginn klargestellt, dass er ein Handicap hat. Beim Haare trocknen habe der 37-Jährige sich den Nacken verrenkt. Die Lösung war denkbar einfach: mehrere Schmerztabletten, die es in sich hatten.

Spielleiter Steven Gätjen zeigte sich zumindest kurzzeitig gnadenlos und verkündete seinerseits vor dem ersten Spiel, dass auf Klaas' Verletzung keine Rücksicht genommen werde: "Euch geht's ja nie gut!" Zum Verhängnis sollte ihnen Klaas' Zustand aber zunächst nicht werden, ganz im Gegenteil.

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Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf starteten siegessicher auf ProSieben. Bild: Screenshot / ProSieben

Parade von Joko und Klaas in sechs Show-Spielen

Denn die verabreichten Schmerztabletten schienen Klaas regelrecht zu beflügeln. Joko stellte anfangs noch amüsiert über ihn fest:

„Er ist total high!“

Zwar wirkte der Verletzte etwas neben der Spur, doch gleich in Spiel zwei bewies das Duo Köpfchen. Zu Gast waren Karoline Herfurth und Detflef Buck. Erkannt werden mussten gesungene Filmzitate – und dabei ließen Joko und Klaas die Filmschaffenden alt aussehen.

Auch die nächsten Spiele stellten keine reelle Herausforderung für Joko und Klaas dar, und das obwohl die Challenge "Geheimsprache" die Twitter-User ebenso wenig verstanden wie die Gäste Mario Basler und Simon Gosejohann.

Beim Titel des fünften Spiels "Drauf sein" mussten die ProSieben-Herausforderer schon lachen – als Klaas eine etwas gereiztere Antwort gab, kam der Running-Gag zu den Tabletten gleich wieder zum Einsatz: "Er kommt wieder runter, die Schmerzmittel verschwinden langsam“, erklärte Joko. Klaas darauf: "Ich bin einfach Opium-abhängig. Sonst ist alles okay bei mir."

Am Ende kam es aber zu einer echten Sensation in der Geschichte von "Joko und Klaas gegen ProSieben": Alle sechs Spiele entschieden die beiden für sich. ProSieben musste ihnen sechs Vorteile im Finale gewähren.

Herzzerreißendes Finale bei "Joko und Klaas gegen ProSieben"

Und auf einmal schlug Steven ganz neue Töne an. Denn weil er meistens neutral als Moderator agiert und auf die Einhaltung der Regeln penibel achtet, musste er sich in dieser Staffel schon die eine oder andere Beleidigung von Joko und Klaas anhören. So nicht dieses Mal, jetzt war alles vergeben und vergessen. Schon im letzten Spiel sagte er zu den zweien anfeuernd:

„Also solltet ihr heute sechs von sechs schaffen, das wäre unfassbar.“

So sollte es kommen. Gätjen betonte daraufhin noch einmal die Premiere: "Joko und Klaas haben heute etwas geschafft, was bisher in allen Staffeln nicht geschafft wurde. Sie haben alle sechs Spiele gewonnen." Anschließend wollte er dem Duo sogar noch symbolisch Kraft fürs Finale geben. Und der Moderator der Show redete sogar schon von seinem Karriereende:

"Eigentlich müsste ich jetzt aufhören, so schön wird es nie wieder."

Insgeheim sahen sich Joko und Klaas wohl schon als Gewinner aus dieser Staffel hervorgehen, doch im Spiel "Die sehr, sehr leichten Sieben" folgte dann das große Drama. Sieben Aufgaben musste das Duo erledigen, darunter sich gleichzeitig Medizinbälle zuwerfen oder einen Satz auf einem Laptop fehlerfrei eingeben.

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Steven Gätjen zeigte sich sichtlich enttäuscht nach dem Finale. Bild: Screenshot / ProSieben

Zum Verhängnis wurde ihnen allerdings eine Papierkugel und ein Mülleimer. Denn immer, wenn sie eine Aufgabe nicht schafften, mussten sie von vorn anfangen. Das kostete zu viel Zeit – sogar die sechs erspielten Zusatzminuten reichten nicht, um kurz vor deren Ablauf am Ende die Kugel im Papierkorb zu versenken. Ausgerechnet der "gedopte" Klaas versemmelte es.

Lange Gesichter und Doppeldeutigkeiten nach der Niederlage

Nach dem nervenaufreibenden Finale zogen alle lange Gesichter: Gätjen, Joko und Klaas konnten ihre Enttäuschung nicht verbergen, denn selten war das Verlieren nach so vielen Vorteilen so zermürbend. Zumindest den Fans kommt die grandiose Niederlage zugute, denn bald wird es dadurch einen "Pferdekalender mit Joko und Klaas" zu kaufen geben.

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Joko Winterscheidt konnte seine Enttäuschung nicht verbergen. Bild: Screenshot / ProSieben

Wie genau die dazugehörigen Motive aussehen werden, das war den beiden Models vor dem Finale noch nicht ganz klar. Zwischenzeitlich hieß es, dass sie sich als Pferde verkleiden müssten. Direkt startete bei den TV-Kumpanen das Kopfkino: "Ich weiß, dass in Deutschland viele Perverse leben, auch bei ProSieben inhouse", äußerte Klaas zögerlich. Joko setzte noch einen drauf:

"Heißt das, wenn der Frühling kommt, muss ich Klaas decken?"

Es bleibt also spannend, wie erotisch die Bilder im Kalender am Ende tatsächlich sein werden – unangenehm dürfte es Joko und Klaas aber allemal sein.

Übrigens: Das angedeutete Ende von Stevens Moderationskarriere scheint wohl noch nicht erreicht, immerhin gab es nun doch kein perfektes Staffel-Finale. Außerdem deutete er in der Abmoderation an, dass die nächsten Ausgaben der ProSieben-Sendung für den kommenden Herbst geplant sind – allem Anschein nach wieder mit ihm.

(cfl)

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