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"Wer wird Millionär?": Günther Jauch nach Kandidaten-Blamage völlig fassungslos

Moderator Günther Jauch

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Bei "Wer wird Millionär?" brachte ein Kandidat Jauch aus der Fassung.Bild: rtl/stefan gregorowius
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"Wer wird Millionär?": Jauch nach Blamage empört – "Gab es noch nie"

05.01.2024, 17:54
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Die Joker werden in der dritten "Wer wird Millionär?"-Folge in dieser Woche deutlich schneller verbraucht, als Günther Jauch es wohl gewohnt ist. Ein Kandidat braucht zwei Joker für eine Frage, ein anderer muss schon bei 500 Euro um Publikumsunterstützung bitten und hinterlässt Jauch nahezu fassungslos. Den Mitspielern ist die Anspannung anzumerken. Denn wer in einer der vier Folgen mindestens 16.000 Euro gewinnt, darf im großen Finale der "Drei-Millionen-Euro-Woche" am Freitag um besagte drei Millionen Euro spielen.

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Daniel aus Regensburg hat sich am Ende der letzten Folge schon mal seinen Platz gesichert und spielt nun um 32.000 Euro. Doch der Start in die Sendung ist holprig. Zwei Joker braucht er, um den Zirkus als Ausnahme der Lkw-Maut zu benennen. Und wo liegt nochmal Karthago? Daniel ruft seinen Hausarzt für Unterstützung an, der kenne ihn schließlich "in- und auswendig". Doch auch der Arzt seines Vertrauens weiß nicht, dass die tunesischen Nationalspieler auch "die Adler von Karthago" genannt werden. 64.000 Euro erspielt Daniel also nicht – dafür sieht er Jauch am Freitag wieder.

Jauch zeigt sich fassungslos

Mit dem nächsten Kandidaten ist Jauch nicht ganz auf einer Wellenlänge. Schon bei den ersten Fragen scheint nicht nur der sichtlich nervöse Benjamin, der lange vor sich hinüberlegt, den Spaß zu verlieren, sondern auch Jauch. Dass ein Kandidat bereits bei der 500-Euro-Frage seinen Telefonjoker gebraucht habe, daran könne sich Jauch nicht erinnern. "Das gab es noch nie", reibt er seinem Gegenüber unter die Nase.

Als Jauch bei der Redaktion nachfragt, stellt sich allerdings heraus: 17 Mal in insgesamt 1600 Folgen hat es den frühen Joker doch schon gegeben. Bei der Frage hilft Benjamin dann seine Schwester als Telefonjoker: Zeitungen werden auch als Gazetten bezeichnet.

"WWM": Knallzeuge-Frage sorgt für Verwirrung

Doch auch bei den nächsten Fragen hat Benjamin Schwierigkeiten. Für die 8.000 Euro benötigt er den nächsten Joker, weil er sich in Sachen Filme und Gameboy-Spiele doch nicht so gut auskennt wie gedacht.

Den Zusatzjoker nutzt er dann für die zunächst einmal entscheidende 16.000-Euro-Frage. Ein Versicherungsmakler aus dem Publikum kann ihm helfen. Jauch möchte von Benjamin wissen: "Wobei handelt es sich um einen verbreiteten Begriff unter Juristen?" Als Antwortmöglichkeiten stehen "Knallzeuge", "Rabatzrichter", "Tamtamtäter" oder "Bumsanwalt" zur Auswahl.

Ein Knallzeuge sieht den Knall eines Unfalls, erklärt der Publikumsgast. "Das macht Sinn", kann Benjamin nur noch hinzufügen. Mit dem Begriff liegt er dann zwar richtig, nur die Erklärung war genau falsch, merken auch einige X-User. Denn ein Knallzeuge meint den Zeugen, der den Knall eines Unfalls hört, aber nicht sieht, und somit den Unfallhergang nicht genau mitbekommt. Ohne Joker tut sich Benjamin auch bei der 64.000-Euro-Frage schwer und scheidet mit 32.000 Euro aus.

"WWM"-Kandidat erzählt von Polizeieinsatz mit Sängerin Lena

Den Unterschied zwischen Augen- und Knallzeugen kennt der Polizeibeamte Phillip aus Berlin ganz genau und gewinnt souverän seine ersten 500 Euro. Auch mit Jauch scheint er direkt auf einer Wellenlänge zu sein. So scherzen die beiden sarkastisch über den Beat von "Atemlos" als Hilfsmittel bei Herzdruckmassagen und Phillips Brusttattoos von "Breaking Bad"-Protagonist Walter White.

Moderator Günther Jauch

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Philip erinnerte sich an eine besondere Begegnung mit einem Popstar.Bild: rtl/stefan gregorowius

Wenn auch etwas unsicher, kann der Polizist mit dem 50:50 Joker beantworten, dass Lena Meyer-Landruts Debüt-Single "Satellite" auch ihr einziger Nummer-1-Hit war. Besagte Sängerin habe er übrigens bei einem Polizeieinsatz getroffen, erwähnt er beiläufig. "Als Knallzeuge?", will Jauch scherzhaft wissen. Sie sei sehr nett gewesen, verrät der Beamte, mehr aber auch nicht. Als bislang einziger Kandidat sichert sich der Polizist mit Tränen in den Augen die 125.000 Euro für die Finalrunde.

Lehrerin Cordula freut sich, dass sie in Sachen Schnelligkeit doch noch flotter ist als ihre jüngeren Mitspieler. Seit rund 20 Jahren bewirbt sie sich bei "WWM" – nun hat es endlich geklappt. Sie sichert sich den Platz gegenüber von Jauch und manövriert sich sicher durch die ersten Fragen. Mit flotten Antworten und guter Laune bringt sie nicht nur Jauch, sondern auch die Zuschauer:innen im Studio zum Lachen. Ihre Joker verbraucht sie dann aber doch relativ schnell und zieht immerhin knapp mit 16.000 Euro ins Finale.

Psychotherapeutin Sarah versucht zum Schluss ihr Glück. Sie kommt sicher, bis zu den 4.000 Euro, muss dann aber auf einen Zusatzjoker zurückgreifen. Dass EdP, EdT und EdC Duftöl-Konzentrationen sind, sagt ihr ein Zuschauer, der eigenen Angaben zufolge viel zu viel Geld für Parfüms ausgegeben hat. "Ich finde es Hammer, dass ein Mann einer Frau das erklären muss", grinst Jauch. Sie darf sich über 32.000 Euro freuen und alle Kandidaten der heutigen Sendung kämpfen somit im Finale um die drei Millionen Euro.

Joko Winterscheidt warnt vor Betrug mit seinem Namen: "Ignoriert die Scheiße"

Joko Winterscheidt ist einer der erfolgreichsten Moderatoren Deutschlands, für ProSieben steht er regelmäßig vor den Kameras. In dem Format "15 Minuten" setzt er sich zudem regelmäßig für ernstere Themen und warb zuletzt zusammen mit Klaas Heufer-Umlauf dafür, an der Europawahl teilzunehmen. Durch seine Bekanntheit hat sich Joko einen gewissen gesellschaftlichen Einfluss erarbeitet.

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