ARCHIV - 19.01.2021, USA, Auburn Hills: Der Stellantis-Schild steht vor dem Chrysler Technology Center in Auburn Hills. Trotz der Chipengp
Shellantis möchte den Klimawandel bekämpfen und zu einer nachhaltigen Mobilität der Zukunft beizutragen. Bild: dpa / Carlos Osorio
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Opel-Mutter Stellantis will bis 2038 komplett CO2-neutral werden

06.03.2022, 11:00

Der Opel-Mutterkonzern Stellantis möchte bis 2030 in Europa nur noch Elektroautos und in den USA bis dahin zur Hälfte Elektroautos verkaufen. Das Ziel sei, bis 2038 komplett CO2-neutral zu werden, sagte Konzernchef Carlos Tavares diese Woche. Ziel sei es, den Klimawandel zu bekämpfen und zu einer nachhaltigen Mobilität der Zukunft beizutragen. Bis 2030 wolle der Konzern mit Marken wie Alfa Romeo, Chrysler, Citroën, Fiat, Maserati, Jeep und Peugeot 75 elektrische Modelle im Angebot haben und jährlich fünf Millionen E-Autos verkaufen.

Bis 2024 solle die Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologie für große Nutzfahrzeuge verwendet werden, die erste Auslieferung sei in den USA 2025 geplant. Danach sollten die Technologien auch bei Pick-ups zur Anwendung kommen. Alleine bis 2025 hatte Stellantis bereits Investitionen von mehr als 30 Milliarden Euro in Elektromobilität und Software angekündigt.

Ein Drittel seiner Verkäufe möchte Stellantis bis 2030 online realisieren, alle Produkte und Dienste sollten auf dem Weg erhältlich sein. Wenigstens 35 Prozent der Führungspositionen sollten künftig an Frauen vergeben werden, hieß es in dem Strategiekonzept.

(and/dpa)

EU produziert erstmals mehr Strom aus Erneuerbaren als aus Gas

In der EU ist 2022 erstmals mehr Strom aus Wind und Sonne produziert worden als aus Gas. Laut einer Analyse der Denkfabrik Ember Climate kamen im vergangenen Jahr rund 22 Prozent der Elektrizität in der EU aus Solar- und Windkraft und damit anteilig so viel wie noch nie. 2021 waren es demnach etwa 19 Prozent. Aus Gas stammten hingegen fast 20 Prozent des EU-Strommixes – knapp ein Prozentpunkt weniger als 2021. Insgesamt kamen laut Ember Climate im vergangenen Jahr 623 Terawattstunden (TWh) aus Wind und Sonne.

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