Die Bayern-Verteidigung, hier Benjamin Pavard (Nummer 5), Tanguy Nianzou (23) und Dayot Upamecano (2), wird nach dem Transfer von Mathijs de Ligt neu aufgestellt.
Die Bayern-Verteidigung, hier Benjamin Pavard (Nummer 5), Tanguy Nianzou (23) und Dayot Upamecano (2), wird nach dem Transfer von Mathijs de Ligt neu aufgestellt.picture alliance / Pressebildagentur ULMER

FC Bayern: Wegen de-Ligt-Transfer – diese Top-Stars stehen auf der Abschussliste

18.07.2022, 16:33

Beim FC Bayern ist die Euphorie wegen der Transfercoups der letzten Wochen hoch. Nach Superstar Sadio Mané haben die Münchener mit Matthijs de Ligt den nächsten Spieler von Weltformat geholt. Zuvor sind schon die talentierten Ajax-Spieler Noussair Mazraoui und Ryan Gravenberch zum deutschen Rekordmeister gewechselt.

Gerade der de-Ligt-Transfer könnte Auswirkungen auf das aktuelle Personal der Bayern haben. Die Ablöse von 70 Millionen Euro, die die Münchener für seine Dienste zahlen, wurde wohl kaum investiert, um den Niederländer auf die Bank zu setzen. De Ligt gilt als künftiger Abwehrchef, einer der bisherigen Verteidiger muss seinen Platz also räumen.

Bayern braucht nach Millionen-Transfers neues Geld

Laut "Sky Sports" wollen die Bayern so auch frisches Geld in ihre Kasse spülen. Weil Trainer Julian Nagelsmann neben de Ligt angeblich mit Lucas Hernández in der Innenverteidigung plant, gelten die anderen Abwehrspieler Tanguy Nianzou, Dayot Upamecano und Benjamin Pavard aktuell als Verkaufskandidaten, berichtet der Sender.

Nur Lucas Hernández scheint seinen Platz in der Münchener Innenverteidigung aktuell sicher zu haben.
Nur Lucas Hernández scheint seinen Platz in der Münchener Innenverteidigung aktuell sicher zu haben.picture alliance / DeFodi Images

Vor allem die Perspektive des 20-jährigen Tanguy Nianzou scheint sich durch die de-Ligt-Verpflichtung verschlechtert zu haben. Der Franzose, von dem Nagelsmann eigentlich eine hohe Meinung hat, wusste in München nie zu überzeugen. Ein Wechsel oder eine Leihe scheint wahrscheinlich.

Upamecano und Pavard sind verzichtbarer geworden

Dayot Upamecano, der vergangene Saison mit Nagelsmann aus Leipzig kam, zeigte sich in der Vergangenheit immer wieder fehleranfällig. Wenn die Bayern mit zwei Innenverteidigern spielen, wird Upamecano – Stand jetzt – zu Saisonbeginn wohl auf der Bank Platz nehmen müssen.

Und auch Benjamin Pavard muss sich wohl erstmal hinter de Ligt und Hernández anstellen. Hinzukommt, dass Neuzugang Noussair Mazraoui ihm den Platz als Rechtsverteidiger streitig machen will. Die Zeiten, in denen Defensivallrounder Pavard aufgrund seiner Flexibilität in München unverzichtbar war, sind scheinbar vorbei.

Bayern: Transferplanungen sollen noch nicht abgeschlossen sein

Nicht nur in der Verteidigung ist beim FC Bayern aktuell noch Bewegung. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Münchener auch in der Offensive noch Spieler verpflichten. Trainer Julian Nagelsmann und Vorstandschef Oliver Kahn hatten zuletzt betont, den Transfermarkt bis zum Ende beobachten zu wollen.

Das 17-jährige Sturmtalent Mathys Tel von Stade Rennes steht angeblich weiter ganz oben auf der Münchener Wunschliste. Und auch Harry Kane von Tottenham Hotspur soll immer noch ein Thema beim FC Bayern sein. Der Engländer könnte in die großen Fußstapfen von Topstürmer Robert Lewandowski treten, der zum FC Barcelona wechselt. Finanziell ist ein Kane-Transfer in diesem Sommer aber nicht machbar, berichtet das Fachmagazin "kicker".

(nik)

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