Deutschland
 April 24, 2018 - Munich, Bavaria, Germany - Citing stalled talks, the Bavarian Journalist Union and German Journalist Union Bayerischer Journalisten Verband, BJV, Deutscher Journalisten Verband, DJV, along with Verdi organized a Warnstreik warning strike for Tuesday morning going into the afternoon at Munich s Max-Joseph-Platz. At least 500 were in attendance. The union is demanding a rise in pay scales for for editors and those in similar roles and departments at newspapers and news agencies of at least 4.5% over 12 months and a minimum of 200 Euros for junior staffers. Among those called to strike are the world-renowned Sueddeutsche Zeitung, Main-Post, and content-provider HCS Content GmbH. Numerous other groups were also on hand, including some six buses from Stuttgart, Allgou, Augsburg and other locations around south PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY - ZUMAb160 20180424_zbp_b160_027 Copyright: xSachellexBabbarx

Die Gewerkschaft hat zu Warnstreiks aufgerufen. Bild: imago images / Sachelle Babbar

Verdi kündigt Warnstreiks im öffentlichen Dienst an

Im Öffentlichen Dienst drohen nach der Vertagung der Tarifgespräche für die Beschäftigen von Bund und Kommunen Warnstreiks. Sowohl die Gewerkschaft Verdi als auch der Deutsche Beamtenbund (dbb) kündigten nach erfolglosen Verhandlungen an, dass nun Warnstreiks vorbereitet würden. "Die öffentlichen Arbeitgeber haben sich zwei Runden lang eingemauert. ... Damit sind Warnstreiks unvermeidlich", sagte der Verdi-Vorsitzende Frank Werneke am Sonntag nach zweitägigen erfolglosen Verhandlungen mit den Arbeitgebern.

"So kommen wir nicht weiter", erklärte auch der Vorsitzende des Deutschen Beamtenbundes (dbb), Ulrich Silberbach.

"Warnstreiks sind dabei ausdrücklich nicht ausgeschlossen."

Ulrich Silberbach

Damit man nicht in einer Schlichtung lande, müssten die Gewerkschaften in den nächsten Wochen den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.

Verdi fordert eine Erhöhung der Entgelte um 4,8 Prozent, mindestens aber 150 Euro, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Vergütung der Auszubildenden soll danach um 100 Euro angehoben, die Altersteilzeitregelungen sollen verbessert und die Arbeitszeit im Osten an die im Westen angeglichen werden. Weitere Verhandlungstermine sind für den 22. und 23. Oktober angesetzt.

(lin/rtr)

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