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Gericht bestätigt: Umstrittenes Küken-Schreddern bleibt rechtmäßig – vorerst

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Bild: iStockphoto / imago / watson-montage
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Gericht bestätigt: Umstrittenes Küken-Schreddern bleibt rechtmäßig – vorerst

13.06.2019, 10:3113.06.2019, 10:35
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Das Bundesverwaltungsgericht hat das massenhafte Töten männlicher Küken in der Legehennenzucht vorerst noch als rechtmäßig bestätigt.

  • Bis zur Einführung von alternativen Verfahren zur Geschlechtsbestimmung im Hühnerei dürften Brutbetriebe männliche Küken weiter töten, urteilte das Gericht in Leipzig am Donnerstag.
  • Die wirtschaftlichen Interessen der Brütereien seien zwar allein kein vernünftiger Grund im Sinne des Tierschutzgesetzes.
  • Bis Alternativen zur Verfügung stünden, sei die Fortsetzung der Praxis aber noch rechtmäßig.

Hintergrund zur Debatte des Küken-Schredderns

Das Land Nordrhein-Westfalen hatte das Kükentöten 2013 per Erlass stoppen wollen. Zwei Brütereien aus NRW klagten dagegen.

Jedes Jahr werden in Deutschland laut Bundeslandwirtschaftsministerium rund 45 Millionen männlicher Küken nach dem Schlüpfen getötet. Sie sind für die Zucht von Legehennen überflüssig und eignen sich auch nicht für die Mast.

(ll/dpa)

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Korruption beschreibt den Missbrauch anvertrauter Macht. Dazu zählt unter anderem, wenn ein:e Polizist:in Bestechungsgelder annimmt, um Verkehrssünder:innen ohne Strafe davonkommen zu lassen. Im größeren Stil zeigt sich Korruption, wenn Politiker:innen oder Unternehmer:innen in ihren Entscheidungen durch private Geschenke oder Geldzahlungen beeinflusst werden. Gegenleistungen können bevorzugte Behandlung oder sogar Gesetzesänderungen sein.

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