Leben
Alltagsfrage

Paprika: Darin unterscheiden sich die Farben rot, gelb und grün

Bell pepper in different colors for sale at a market
In den Ampelfarben strahlen sie um die Wette: Zwischen den Paprikas gibt es einige Unterschiede. Bild: iStockphoto / elxeneize
Alltagsfrage

Rot, gelb oder grün: Deshalb musst du auf die Farbe der Paprika achten

15.04.2024, 14:37
Mehr «Leben»

Die Paprika ist in Deutschland ein beliebtes Gemüse und landet häufig im Einkaufswagen. Das ist auch kein Wunder, denn in ihr stecken wertvolle Nährstoffe und Vitamine für unseren Körper. Außerdem ist sie beim Kochen ein kalorienarmes Allroundtalent und verleiht den Gerichten einen besonderen Geschmack.

Im Supermarkt ist die Paprika in verschiedenen leuchtenden Farben erhältlich – rot, gelb oder grün. Oft sind sie gemischt in einem Dreierpack zu kaufen, welches durch die Anordnung einer Ampel gleicht. Auch die Form des Gemüses variiert: Die Gemüsepaprika ist dick und rund und die Gewürzpaprika lang und schlank. Aber für welche Farbe solltest du dich nun entscheiden? Gibt es Unterschiede zwischen roten, grünen und gelben Paprikas?

Watson ist jetzt auf Whatsapp
Jetzt auf Whatsapp und Instagram: dein watson-Update! Wir versorgen dich hier auf Whatsapp mit den watson-Highlights des Tages. Nur einmal pro Tag – kein Spam, kein Blabla, nur sieben Links. Versprochen! Du möchtest lieber auf Instagram informiert werden? Hier findest du unseren Broadcast-Channel.

Bunte Farbpalette: Das sind die Unterschiede der Paprikas

Wer sich schon einmal durch die bunte Farbauswahl probiert hat, dem ist sicherlich ein großer Unterschied aufgefallen: der Geschmack. Die grüne Schote ist äußerst knackig und hat einen eher herberen und bitteren Geschmack. Das liegt daran, dass sie noch nicht reif ist. Trotzdem kann sie ohne Bedenken verzehrt werden. Die rote Paprika ist bereits ausgereift und schmeckt daher mild und süß. Da die gelbe Paprika im Reifeprozess ist, liegt sie geschmacklich genau in der Mitte.

Carotinoiden, bekannt durch die Farbe der Karotten, verleihen der Paprika ihr strahlendes Aussehen. Zu Beginn überlagert das grüne Chlorophyll das Pigment. Mit zunehmender Reife kommen die Carotinoide immer mehr zum Vorschein, bis die Paprika letztendlich komplett rot glänzt.

Also unterscheiden sich die Farben der Gemüsesorte neben der Geschmacksrichtung auch im Reifegrad. Im Vergleich fällt ein weiteres Detail auf: Der Preis hängt mit der Farbe der Paprika zusammen. Für die rote Frucht musst du etwas tiefer in die Tasche greifen als für die grüne Schote.

Da die rote Paprika eine längere Reifezeit hat, braucht sie mehr Pflege und es dauert eine Weile, bis sie wieder angebaut werden kann. Aber: Ihre Samen kannst du verwenden, um eigenständig Nachwuchs zu züchten. Bei den grünen Paprikas sind die Samen noch nicht keimfähig.

Grün, rot oder gelb: Welche Paprika ist am gesündesten?

Die Paprika ist ein Nährstoff-Wunder und sorgt beispielsweise mit Vitamin C, Vitamin A, Eisen, Kalium und Magnesium für die Stärkung unseres Immun- und Nervensystems. Auch in dieser Hinsicht macht die Farbe laut der Stiftung Gesundheitswissen einen Unterschied: Der höchste Kalium- und Betacarotin-Anteil steckt in der roten Paprika. Außerdem besteht sie ungefähr aus 400 Milligramm Vitamin C, eine grüne nur etwa aus 140 Milligramm. Und dennoch deckt eine grüne Paprika locker den Tagesbedarf an Vitamin C für Frauen und Männer.

Im Gesundheits-Ranking hat somit die rote Paprika eindeutig die Nase vorne. Doch dafür enthält sie auch am meisten Zucker. Bei 100 Gramm kommt sie auf einen Anteil von 6,4 Gramm – im Gegensatz dazu hat die grüne Schote nur 2,8 Gramm.

Nun hast du die Qual der Wahl: Je nach persönlichen Vorlieben bei Geschmack, Reifegrad, Preiskategorie und Nährstoffen kannst du dich für eine Farbe entscheiden. Jedoch kannst du dir sicher sein, dass du mit jeder Paprika deiner Gesundheit etwas Gutes tust.

Hochzeit planen: 7 Fehler, die man vorher einfach nicht wissen kann

Wer schonmal eine Hochzeit geplant hat, der weiß, an wie viele Dinge man gleichzeitig denken muss. Den Luxus eines Weddingplanners können sich die wenigsten erlauben, denn der kostet viel Geld – Budget, das am Ende in der Umsetzung der Feier fehlt.

Zur Story