Leben
Bild

bild: hbo/getty/montage watson

Die coolste Socke gehört auf den "GoT"-Thron! #TeamTyrion

Das Ende ist nah. Wer wird nach der 8. und letzten Staffel von "Game of Thrones" auf dem Eisernen Thron sitzen? Als Fans fragen wir uns das seit Jahren!

Selbstverständlich haben wir alle schon diverse Theorien ausbaldowert, wer am Ende auf dem Eisernen Thron sitzen wird und stellen euch in dieser Rubrik die acht Kandidatinnen und Kandidaten vor, die wir auf dem Thron sehen (wollen).

Hier beschäftigen wir uns mit:

Tyrion, der jüngste Lannister

Was für ein Leben! Seine Geburt kostete seine Mutter das Leben und so prangte von Anfang an der Vorwurf der Schuld über Tyrion. Gepaart mit seiner Körpergröße eine denkbar schlechte Voraussetzung, in der auf totale Optimierung getrimmten Lannister-Sippe irgendwie ernst genommen zu werden. Von "gemocht" mal ganz zu schweigen.

Doch trotz (wegen?) alldem mauserte sich Tyrion zu einem gewieften Strategen und zum kühlsten Kopf von ganz Westeros.

Animiertes GIF GIF abspielen

Bild: giphy.com

Außerdem gehört er zu den ganz wenigen Charakteren, die nie eigene Führungsansprüche angemeldet haben, was ihn – wie könnte es anders sein – natürlich für den Thron prädestiniert...

Das spricht im "Game of Thrones"-Universum sonst noch dafür

Er ist der (lachende) Dritte: Jon und Daenerys sind die natürlichen, und scheinbar auch machtvolleren, Aspiranten auf den Thron. Aber noch ist den beiden nicht klar, dass sie mehr verbindet als nur die blanke Lust aufeinander. Will heißen: Zwischen Daenerys und Jon gibt es genug potentiellen Sprengstoff, um die Septe von Baelor nochmal in die Luft zu jagen. Wer das ahnt, ist Tyrion. Wie er Jon in der letzten Staffel nachgeschaut hat, als dieser in Daenerys' Schlafzimmer verschwand, war zu mehrdeutig, um ihn nicht für den Eisernen Thron ins Spiel zu bringen.

Er kann's einfach: Königsmund war ja nie ein Urlaubsort, aber während Tyrion dort als Hand des Königs waltete, war es zumindest halbwegs friedlich. Seine strategischen Qualitäten weiß auch Daenerys zu schätzen. Und nun ist er also zum zweiten Mal in seinem Leben die Hand eines Königs, einer Königin... ist doch LOGISCH, dass er bald befördert wird.

Er weiß, was wichtig ist: Und zwar so ganz generell. Im Leben. Tyrion hat nie für sich nach Macht gestrebt, in ihm glimmt hingegen ein Gespür für die Underdogs, die Übersehenen, Geknechteten, Aussätzigen. Denn er hat es am eigenen Leib erfahren, was es heißt, übersehen und verspottet zu werden.

Er hat Freunde: Und Freundinnen. In Westeros ist das ja mit Freundschaften so 'ne Sache. Keiner traut keinem, damit geht's ja schon mal los. Aber Tyrion kann das größte Luxusgut in "GoT" für sich beanspruchen – nämlich Menschen, die ihn mögen, die ihm dankbar sind. Wir sind zum Beispiel sicher, dass er und Sansa nochmal aufeinander treffen werden. Und die Stark-Schwester weiß, was sie ihrem (Ex-)Mann zu verdanken hat.

Es passt zu seiner Geschichte: Denn Tyrion hat in "GoT" bislang eine klassische Heldenreise durchlebt. Ungeliebter Sohn, Saufkopf, kein Interesse an der Macht. Dann Läuterung, Schiffsreise, neue Verbündete und Rückkehr nach Hause. Dramaturgisch gesehen spricht also auch einiges für den Lannister-Junior.

Darum wünschen wir uns das

Grund 1-999: Weil wir ihn so mögen! Tyrion ist witzig, lässig, klug. Mann will ihn als Freund haben, weil man weiß: Tyrion würde einem sowohl die Haare über der Kloschüssel zurückhalten als auch genau wissen, was zu tun sei, wenn wenn wir mal in ernsthaftere Schwierigkeiten geraten.

Außerdem, und jetzt wird's philosophisch, würde eine Machtergreifung Tyrions eine Theorie über Macht stützen, die "GoT" immer wieder aufgeworfen hat: Die alten Machterhaltungsstrategien haben sich überlebt; Macht wird dort zentriert, wo sie von den Menschen gesehen wird. Nicht dort, wo sie sich gewaltsam bündelt.

Hier die Plädoyers für unsere anderen Kandidaten:

#TeamNachtkönig, #TeamCersei, #TeamJonSchnee, #TeamDaenerys, #TeamLyanna, #TeamVarys, #TeamSansa

Und hier sind sie allesamt:

Bist du fit genug für ein "Game of Thrones"-Quiz?

abspielen

Video: watson/teamvideo

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Kinder im Dauerstress: Warum die Kindheit mit dem Kita-Besuch aufhört

Ilona Böhnke ist Erzieherin in Dortmund. In ihrer 40-jährigen Laufbahn hat sie eine wichtige Beobachtung gemacht: Kinder verbringen immer mehr Zeit in Kitas, deren Alltag ist durchgetaktet. Dass Spielen nach Stundenplan und das ständige Zusammensein in der Gruppe auch Arbeit für die Kinder bedeutet, wissen viele Erwachsene nicht. Böhnke warnt nun vor möglichen Folgen.

Morgens Mathe, dann Bildungsbereich Natur bis mittags. Nach der Mittagspause Entspannung, vielleicht noch eine Runde Malen oder Singkreis und dann noch Turnen, bis es wieder nach Hause geht.

Was auf den ersten Blick wie der Alltag von mindestens einem Grundschüler wirkt, ist tatsächlich ein ganz normaler Tag für ein Klein- oder Vorschulkind in der Kita. Zeit für freies Spielen? Bleibt da eigentlich gar nicht.

Viele der Probleme, die in deutschen Kitas vorherrschen, sind zwar immer noch nicht …

Artikel lesen
Link zum Artikel