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Paypal ist für viele beim Online-Shopping nicht mehr wegzudenken.Bild: dpa / Sebastian Kahnert
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Paypal macht Schluss mit beliebtem Service – ohne Begründung

23.11.2022, 16:11

Paypal ist für viele zu einer praktischen App im Alltag geworden. Bequem kann man damit etwa seinen Freund:innen kleinere Geldbeträge überweisen oder beim Online-Shopping einkaufen. Ganz ohne nerviges Eintippen des IBAN. Beim Einkaufen im Internet müssen sich Kund:innen allerdings nun auf eine Änderung einstellen.

Paypal ist nicht nur in Deutschland laut Umfragen die beliebteste Marke des Jahres. Mittlerweile verzeichnet der Online-Bezahldienst weltweit 432 Millionen Nutzungskonten. Im vergangenen Jahr konnte das Unternehmen einen Umsatz von 24,6 Milliarden US-Dollar machen.

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Änderungen treten bereits Ende November in Kraft

Doch nun plant Paypal, einen beliebten Service in Sachen Online-Shopping zum Ende des Monats einzustellen. Seit 2019 haben Nutzer:innen die Möglichkeit, bis zu zwölf Rücksendungen im Jahr in der Höhe von jeweils maximal 25 Euro kostenlos zurückzuschicken.

Paypal wird von vielen Millionen Menschen genutzt.
Paypal wird von vielen Millionen Menschen genutzt.Bild: dpa / Felix Kästle

Für den Fall, dass der jeweilige Onlineshop die Retourenkosten nicht ohnehin übernimmt, hatten Nutzer:innen die Möglichkeit, die anfallenden Kosten auf Paypal abzuwälzen. Auf das gesamte Jahr hochgerechnet konnte man damit bis zu 300 Euro sparen. Doch ab dem 27. November ist damit Schluss.

Paypal begründet Entscheidung nicht

Eine Begründung vonseiten des Online-Bezahldiensts blieb bislang aus; die Paypal-Kund:innen wurden lediglich via E-Mail über die Änderung informiert. In einer Mitteilung heißt es:

"Bei Paypal aktualisieren und entwickeln wir ständig neue Angebote für unsere Kunden. Manchmal müssen bestimmte Dienste im Rahmen dieser größeren Veränderungen eingestellt werden."

Die Unternehmensentscheidung dürfte vermutlich finanziell motiviert sein. Es ist anzunehmen, dass Nutzer:innen zu exzessiv von der Funktion Gebrauch gemacht haben und Paypal nun nicht mehr bereit ist, die Kosten zu übernehmen.

Das US-Unternehmen führt damit bereits die zweite Änderung innerhalb kurzer Zeit ein, die auf Kosten der Nutzer:innen geht. So wurde erst in der vergangenen Woche die Meldung publik, dass der Bezahldienst für inaktive Konten in Zukunft eine sogenannte "Inaktivitätsgebühr" erheben will. Kund:innen in Deutschland sollen von dieser Gebühr zum aktuellen Zeitpunkt allerdings noch nicht betroffen sein.

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