Spotify And Heardle Photo Illustrations Spotify logo displayed on a phone screen and headphones are seen in this illustration photo taken in Krakow, Poland on July 12, 2022. Krakow Poland PUBLICATIONx ...
Spotify-Kund:innen sollten aktuell auf der Hut sein.Bild: Jakub Porzycki / imago images
Digital

Spotify: Verbraucherportal warnt vor perfider Betrugsmasche

17.01.2023, 17:19

Wer viele Abos hat, verliert schon mal schnell den Überblick. Kriminelle nutzen das gerne aus – und versuchen, mit perfiden Betrugsmaschen an die Kontodaten und das Geld anderer zu kommen. Nun sollten auch Spotify-Kund:innen aufpassen, wie das Verbraucherschutzportal "Watchlist Internet" warnt.

ILLUSTRATION - 28.04.2021, Berlin: ARCHIV - Das Logo der Spotify-App ist auf dem Bildschirm eines Smartphones zu sehen. (zu dpa "Jahrescharts von Spotify: Luciano in
Spotify-Nutzer:innen sollten angesichts der Warnung besonders vorsichtig sein.Bild: Deutsche Presse-Agentur GmbH / Fabian Sommer

Spotify-Betrug: Fake-Seiten sehen zum Verwechseln ähnlich aus

Die Maschen ähneln sich – und doch fallen zahlreiche Menschen darauf hinein. Nicht zuletzt, weil die Methoden, um anderen das Geld abzuknöpfen, ausgefeilter werden. Die aktuelle Warnung von Verbraucherschützern bezieht sich auf ein Vorgehen, das es auf die Log-in-Daten und Zahlungsinformationen von Spotify-Nutzer:innen abgesehen hat.

Derzeit gibt es demnach eine auffällige Häufung von gefälschten SMS im Namen des Musik-Streamingdienstes, wie das Verbraucherportal "Watchlist Internet" warnt. In den Fake-Nachrichten weisen die Kriminellen unter falschem Namen auf ein angebliches Zahlungsproblem bei Spotify hin. Das Ziel: sensible Daten des Empfängers oder der Empfängerin abzugreifen.

So oder so ähnlich sehen die gefälschten Betrugs-Nachrichten aus.
So oder so ähnlich sehen die gefälschten Betrugs-Nachrichten aus.Bild: Watchlist internet

Um das angebliche Zahlungsproblem zu beheben, sollen Kund:innen nämlich auf einen Link klicken. Wer der Aufforderung folgt, landet auf einer falschen Log-in-Seite von Spotify, die dem Original zum Verwechseln ähnlich sieht. Dort wird man aufgefordert, sich mit seinem Nutzernamen samt Passwort anzumelden und Zahlungsinformationen preiszugeben. Statt bei Spotify landen diese jedoch in den Händen der Kriminellen.

Falsche SMS sofort löschen: Nicht auf den Link klicken

Wer solch eine SMS erhält, sollte diese also sofort löschen. Das Verbraucherportal rät dringend davon ab, auf den Link zu klicken und sich dort anzumelden. Wer es bereits getan hat, sollte schnellstmöglich das Passwort auf Spotify ändern. Wer die Zugangsdaten auch für andere Seiten verwendet, muss auch dort das Passwort dringend ändern. Außerdem raten Verbraucherschützer dazu, die jeweilige Karte sperren zu lassen und die Bank zu informieren.

Wer keinen Zugriff mehr auf den eigenen Spotify-Account hat, kann sich direkt an den Support des Musik-Streamingdienstes wenden. Dort gibt es verschiedene Möglichkeiten – etwa die Zurücksetzung des Passworts oder Hilfe beim Kundendienst.

Übrigens ist die Betrugsmasche per SMS nicht die einzige Gefahr, denen Kund:innen von Spotify und anderen Abo-Anbietern ausgesetzt sind. Offenbar sind auch Mails im Umlauf, die auf ähnliche Weise versuchen, an die Daten anderer zu kommen. Doch es gibt Möglichkeiten, falsche Aufforderungen zu erkennen.

So erkennt man den Spotify-Betrug

Der Schwindel mit den Spotify-SMS mag auf den ersten Blick echt wirken. Wer genauer hinschaut, dem fällt im Link aber wahrscheinlich auch die falsche Adresse der angeblichen Log-in-Seite des Dienstes auf: In diesem konkreten Fall steht etwa "Spotfy" statt "Spotify" in der URL. Die richtige Adresse, um auf den Spotify-Account zuzugreifen lautet "accounts.spotify.com/de/login?".

Die echte und die falsche Spotify-Log-in-Seite sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Die URL verrät die Echtheit.
Die echte und die falsche Spotify-Log-in-Seite sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Die URL verrät die Echtheit.Bild: Spotify

Stimmt die angegebene URL nicht damit überein, handelt es sich um einen Fake. Grundsätzlich gilt: Stimmt tatsächlich etwas mit den Zahlungsinformationen nicht, kommt diese Information meist direkt bei der nächsten Nutzung oder als Push über die App – sofern die App-Benachrichtigungen aktiviert sind.

Themen
M&M-Hersteller sorgt mit großer Änderung für heftige Diskussionen

Wer Werbung kreiert, muss in Zeiten wie diesen auf vieles achten: Vor allem darauf, niemanden zu diskriminieren oder zu vergessen. Ob Frauen, Männer, nicht binäre Personen, People of Color und viele mehr aus dem Vielfalts-Repertoire, das die Menschheit zu bieten hat: Der Werbemarkt wird bunter. Ob Konzerne aus wirklicher Menschenliebe oder eher aus Geldliebe handeln, sei mal dahingestellt.

Zur Story