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Paypal-Kunden aufgepasst: Dreiste Phishing-Mails im Umlauf

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Wieder müssen sich Paypal-Nutzer:innen vor einem Betrugsversuch in Acht nehmen.Bild: dpa/Felix Kästle
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Fiese Phishing-Mails im Umlauf: Betrüger führen Paypal-Kunden hinters Licht

04.08.2023, 17:51
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Um an sensible Daten zu gelangen, lassen sich Betrüger:innen oft sehr kreative Maschen einfallen. Das Versenden von sogenannten Phishing-Mails ist besonders beliebt: Eine falsche E-Mail mit falschem Absender, zum Beispiel augenscheinlich vonseiten eines Unternehmens oder einer Bank. Betrüger:innen wollen damit etwa an Zahlungsdaten herankommen.

Dass vor allem Kund:innen von Banken oder auch etwa dem Online-Bezahldienst Paypal immer wieder ins Visier von Kriminellen geraten, verwundert also nicht. Wieder sind es Nutzer:innen von Paypal, die momentan besonders aufpassen müssen. Die Verbraucherzentrale warnt vor einer kursierenden Phishing-Mail.

Paypal-Kunden aufgepasst: Betrüger versuchen Daten abzugreifen

Die aktuelle Phishing-Mail soll mit verschiedenen Betreffzeilen versendet werden, zum Beispiel "Bankdaten bestätigen" oder "Assistenz von ᏢауᏢаӀ.d℮ – Aktualisierung für Ihr Konto erforderlich", berichtet die Verbraucherzentrale am Dienstag. Sie soll mit einer angeblichen Zahlungsbestätigung versendet werden. Und zwar über eine hohe Summe. Dazu soll es auch die Möglichkeit zur Stornierung oder Verwaltung der vermeintlichen Zahlung geben.

ARCHIV - 29.07.2020, Baden-Württemberg, Ravensburg: Die Applikation von PayPal ist auf einem Mobilfunkgerät zu sehen, das ein Mann in der Hand hält. Beim Online-Shopping bezahlt die deutschen Kundscha ...
Paypal-Nutzer:innen waren schon öfter von Phishing-Versuchen betroffen.Bild: dpa / Felix Kästle

Die Betrüger:innen wollen damit offenbar versuchen, an persönliche Anmelde- und Zahlungsdaten der Betroffenen zu gelangen, heißt es. Für die Verbraucherzentrale ist der Betrugsversuch offensichtlich. Die Aufmachung der Mail sei unprofessionell und lasse sich so als Phishing identifizieren, unter anderem wegen der Absenderadresse, "groben Rechtschreibfehlern", Unstimmigkeiten in der Betreffzeile und in der Schriftart beim Wort "Paypal".

Verbraucherzentrale rät, Ruhe zu bewahren

Die hohe Zahlungssumme könne zu Verwunderung und dann auch zu unüberlegten Handlungen führen – und zwar ohne über den wahren Hintergrund der Mail nachzudenken. "Wir raten Ihnen, Ruhe zu bewahren und nicht über den beigefügten Button die Anmeldung zu vollziehen", schreibt die Verbraucherzentrale weiter.

Die Verbraucherzentrale verweist außerdem darauf, bei Unsicherheiten immer zuerst über die offiziellen Kontaktadressen zu gehen und Informationen so verifizieren zu lassen.

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In ihrem Phishing-Radar warnt die Verbraucherzentrale regelmäßig vor den verschiedensten Betrugsversuchen. Auch Kund:innen von Streaming-Anbietern oder Paketdienstleistern sind immer wieder von Betrugsmaschen betroffen.

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