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Diese Zahlen zeigen, wie sich Einkaufen bei Lidl und Aldi verändert

Lidl und Aldi, Penny und Netto: Das sind die großen Discounter in Deutschland. Wer hier hingeht, freut sich auf günstige Produkte. Und nahm dafür in der Vergangenheit auch ein kleineres Sortiment – im Gegensatz zu Supermärkten wie Edeka und Rewe – in Kauf.

Doch der Discountermarkt hat sich verändert. Das zeigt jetzt auch eine Untersuchung von preiszeiger.de, über die die "Lebensmittel Zeitung" berichtet. Das Ergebnis: Die Discounter entwickeln sich zu "Vollsortimentern".

Die Zahlen zu Aldi, Lidl, Penny und Netto

Deutliche Zuwächse haben alle Discounter verzeichnet. Besonders Aldi Nord und Lidl haben laut den Zahlen von preiszeiger.de ihr Sortiment stark erweitert.

Das führt auch zu einer anderen Wahrnehmung der Läden durch die Kunden. Netto etwa komme, nimmt man alle Produktvarianten hinzu, auf bis zu 5700 Artikel. "Das hat mit dem Discount früherer Prägung nichts mehr zu tun", schreibt die "Lebensmittel Zeitung". Die "klassischen Tugenden" der Discounter vertrete am stärksten noch Norma, hier liegt das Angebot bei rund 1600 Einzelartikel.

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Der Zuwachs an Produkten sorgt für zwei Veränderungen: Supermärkte stehen unter Druck, ihr Sortiment zu differenzieren, "um sich von den Billiganbietern abzugrenzen", schreibt die "Lebensmittel Zeitung".

Bei den Discountern wiederum steigen die Personalkosten. Ein größeres Sortiment benötigt mehr Personal.

Die Veränderungen auf dem Markt gehen weiter. Aldi Süd und Aldi Nord bestätigten kürzlich, dass sich beide Discounter einander angleichen wollen. Bis 2020 wollen sie dieselben Marken einführen.

Statt zwei Eigenmarken pro Produkt, wie bisher etwa bei der Milch oder bei Softdrinks, wird künftig nur noch eine Marke in den Regalen stehen. Das bedeutet, dass sich sowohl Aldi-Süd-, als auch Aldi-Nord-Kunden von Marken verabschieden müssen.

Das Sortiment wird insgesamt aber wohl weiter anwachsen, geht der Trend weiter.

(ll)

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