Leben
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

1 Mann spricht, 5 Frauen hören zu: Australische Uni wird für Mansplaining kritisiert

01.07.18, 19:52 02.07.18, 10:49

Vor einem Gebäude der australischen Universität Adelaide hängt ein Plakat, das über die Landesgrenzen hinaus eine Diskussion über Sexismus ausgelöst hat. 

Hier ist es:

Die Kritik:

Ein Mann erklärt fünf Frauen etwas – die alle mehr oder weniger gebannt zuhören. Für einige war schnell klar: Hier sehen wir klassisches "Mansplaining" – die Uni sah sich ziemlich schnell einem Shitstorm ausgesetzt.

Mansplaining...

... ist die herablassende Erklärung eines Mannes, der fälschlicherweise davon ausgeht, er wisse mehr über den Gesprächsgegenstand als die – meist weibliche – Person, mit der er spricht. 

Urban Dictonary

"Schaut euch nur diese armen Frauen an", schrieb jemand.

"Machen die Werbung für den neuen Bachelor in 'Mansplaining'?", fragt ein anderer Kommentator. 

"Ein Symbol unserer Zeit", urteilte eine Journalistin.

Es gab auch Gegenstimmen.

"Was ist das für eine Welt. Dürfen Männer jetzt nichts mehr erklären? Eine Frau dürfte wahrscheinlich ja auch nichts erklären? Ja wer soll es denn dann machen?", schrieb jemand. Oder: "Warum ist es jetzt ein Problem, wenn ein Mann etwas erklärt?"

Die Diskussion zog immer weitere Kreise, zunächst berichteten australische Medien, schnell auch die britische BBC und der "Independent".

Wer trägt die Verantwortung?

Die Universität Adelaide hat sich von dem Foto und der Werbung distanziert. Man habe nichts damit zu tun, es handle sich um ein zu renovierendes Gebäude des lokalen Krankenhauses, das Logo der Uni sei lediglich zufällig auf dem Plakat gelandet.

Ein Sprecher sagte:

"Unser Logo ist auf dem Plakat. Das suggeriert, dass das ein Foto von der Universität Adelaine ist. Aber das Bild wurde weder von uns zur Verfügung gestellt, noch genehmigt."

Mamamia

Man solle sich mit seinen Anfragen an die Regierung von Süd-Australien wenden. Die seien dafür verantwortlich.

Auch ganz schön dämlich. Diese Bilder von Frauen in BHs: 

Das könnte dich auch interessieren:

"Ich möchte gar nicht Vollzeit arbeiten" – Musiker Hannes in unserer Armutsserie 

Queen Elizabeth und Prinz Philip kommen offenbar nicht zur Taufe von Prinz Louis

Eminem ist eine Legende! 8 Beweise für alle Ungläubigen

"Hörst du den Bär da draußen?" – 9 Situationen, mit denen du beim Zelten zu kämpfen hast

Wie leben die Menschen in Nordkorea? Ein Einblick in 6 Punkten und 11 Bildern

Hier ist der Beweis: McDonalds-Burger verrotten auch nach 6 Jahren nicht

Endometriose-Spezialistin: "Viele Frauen halten ihre starken Regelschmerzen für normal"

Yes, Lord! Die erste gleichgeschlechtliche Ehe bei den Royals

3 Beobachtungen, die zeigen, wie Beyoncé und Jay-Z ihre Liebe inszenieren💕

Australisches Label launcht #MeToo-Kollektion (ja, ernsthaft!) – und so sieht sie aus

Endlich draußen! Alle Jungen und ihr Trainer aus der Höhle in Thailand gerettet

H&M ändert in Großbritannien die Größen – aber was ist mit Deutschland?

Das Internet liebt dieses Plus-Size-Bikini-Model – zu Recht! 

"Queer Eye": Die Umstyling-Show der Herzen meldet sich mit Trailer zurück 😍

Astrid-Lindgren-Fans aufgepasst: Ihr könnt nun das Bullerbü-Haus kaufen

Elyas M'Barek wird Anwalt – und zwar in dieser Buch-Verfilmung

"Liberation": 3 Gründe, warum die Popmusik heute noch Christina Aguilera braucht 

Fisch-Schlappen sind schon jetzt der ekligste Sommertrend des Jahres

"Queer Eye" kommt mit 2. Staffel auf Netflix zurück – wegen dieser 5 Typen freuen wir uns

"Lucifer" bekommt doch eine vierte Staffel – bei Netflix!

Ein Skandal-Rapper will ins Bataclan und Frankreichs Rechte rasten aus

Das sind die 5 beklopptesten Beauty-Trends der vergangenen Jahre

10 "Sex and the City"-Zitate für Singles, die immer noch wahr sind

Dieses Model zeigt ihre Speckröllchen und wird vom Internet gefeiert ❤️

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

14 Momente, in denen der Postbote zu weit gegangen ist

Ein Paket zu bekommen ist meistens etwas Schönes. Doch bei den vielen Lieferungen kann nicht immer alles glatt laufen ...

Artikel lesen