Leben
Geld & Shopping

Rückruf in Dänemark: Instant-Buldak-Nudeln aus Südkorea zu scharf

Ramen exports hit all-time high Ramen exports hit all-time high A customer picks instant noodles at a retail outlet in Seoul on Sept. 1, 2023. According to the customs office, the country s ramen expo ...
Instant-Nudeln sind in vielen Ländern ein beliebter Snack. Bild: imago images / Yonhap News
Geld & Shopping

Rückruf in Dänemark: Instant-Buldak-Nudeln aus Südkorea zu scharf

13.06.2024, 18:18
Mehr «Leben»

In Zeiten der Globalisierung sind unsere Supermärkte gefüllt mit Produkten aus aller Welt. Wer ins Ausland reist, tut sich häufig gar mit Mitbringseln aus dem Lebensmittelbereich schwer, da selbst Discounter wie Lidl oder Aldi mittlerweile Markennamen aus ihren ausländischen Partnergeschäften im Sortiment haben.

Im Normalfall unterliegen all diese Produkte in Europa trotzdem starken Auflagen in Bezug auf Lebensmittelsicherheit. Dass trotzdem immer wieder Nahrungsmittel mit einem Gesundheitsrisiko bis in die Supermärkte gelangen, beweist nun ein Fall aus Dänemark.

Instant-Nudeln besorgen dänischen Verbraucher

Konkret geht es dabei um ein Produkt, das in ganz Europa, aber auch in den USA und Südamerika vertrieben wird. Vor allem die Verpackung der Samyang-Buldak-Nudeln dürfte vielen aus deutschen Supermärkten bekannt sein. Ursprünglich kommen die Instant-Nudeln mit dem roten Design allerdings aus Südkorea und werden auch dort hergestellt.

Watson ist jetzt auf Whatsapp
Jetzt auf Whatsapp und Instagram: dein watson-Update! Wir versorgen dich hier auf Whatsapp mit den watson-Highlights des Tages. Nur einmal pro Tag – kein Spam, kein Blabla, nur sieben Links. Versprochen! Du möchtest lieber auf Instagram informiert werden? Hier findest du unseren Broadcast-Channel.

Mit entsprechenden Unterschieden in kulinarischen Gewohnheiten könnte man zunächst auch versuchen, den aktuellen Rückruf zu begründen. Denn die dänische Lebensmittelbehörde DTU rief die Sorte "Buldak Ramen 2X Spicy" nun landesweit zurück und warnte vor der Schärfe des Produkts.

Zwar werden die Nudeln ohnehin als "extra scharf" beworben. Auf Nachfrage eines dänischen Verbrauchers stellte die Lebensmittelbehörde allerdings fest, dass bei der beigefügten Gewürzmischung ein wichtiger Grenzwert erheblich überschritten wird.

Da der entsprechende Stoff tatsächlich auch gesundheitliche Schäden hervorrufen kann, ist die Warnung aus Dänemark aber offenbar mehr als nur ein kultureller Unterschied. Auf ihrer Website verweist die Lebensmittelbehörde darauf, dass der Capsaicin-Gehalt in der entsprechenden Nudelsorte derart hoch liegt, dass dieser bei Erwachsenen und Kindern zu Vergiftungserscheinungen führen könnte.

Dänemark warnt vor gefährlichem Stoff in Instant-Nudeln

Capsaicin gehört zur Gruppe der Alkaloide und kommt generell in verschiedenen Paprika-Arten vor. Bei Mensch und Tier aktiviert es gewisse Rezeptoren und fördert die Durchblutung. Tatsächlich ist es auch jener Stoff, der eine Berührung der Augen nach dem Schneiden von Chilis schmerzhaft machen kann.

Neben potenziellem Bluthochdruck können bei übermäßigem Konsum auch Symptome wie Übelkeit, Erbrechen oder Muskelschmerzen auftreten.

Besonders eindringlich warnen Expert:innen im Zuge des Rückrufs aber auch, da Schärfe zuletzt immer wieder auch im Fokus verschiedener Tiktok-Challenges gestanden hatte. Bei der "Hot Chip Challenge" forderten sich Jugendliche etwa heraus, möglichst viele scharfe Chips zu essen.

Die betroffenen Nudeln dürfen in Dänemark nun vorerst nicht mehr verkauft werden. Verbraucher:innen wird geraten, die Produkte zu entsorgen oder umzutauschen. Schärfe-empfindliche Verbraucher:innen in Deutschland sollten entsprechend ebenfalls die Finger von den Buldak-Nudeln lassen.

Warnung vor Betrug: Sparkassen-Kunden müssen bei E-Mail vorsichtig sein

Die Risiken lauern beim Surfen im Internet überall, so nützlich es auch ist. Das Thema Cybersicherheit rückt vermehrt in den Fokus. Eine der größten Bedrohungen sind Betrugsversuche durch Phishing. Hierbei versuchen Kriminelle, durch gefälschte E-Mails oder Websites an persönliche Daten wie Passwörter, Kreditkarteninformationen oder Online-Banking-Zugangsdaten zu gelangen.

Zur Story