An der Kasse von Kaufland und Lidl wird nun größerer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt.
An der Kasse von Kaufland und Lidl wird nun größerer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt.Bild: www.imago-images.de / TOBIAS STEINMAURER
Nachhaltig leben

"Der Umwelt zuliebe": Das ändert sich an der Discounter-Kasse von Kaufland und Lidl

05.03.2021, 11:08

Der Discounter Lidl und die Supermarkt-Kette Kaufland stellen auf den nachhaltigen Ökobon um. Die Kassenbons sollen ab sofort auf blaues Thermopapier gedruckt werden. Die Händler wollen somit "einen Beitrag für noch mehr Nachhaltigkeit" leisten. Das gaben die beiden Unternehmen der Schwarz-Gruppe bekannt.

Das innovative, blaue Thermopapier des neuen Kassenbons sei demnach FSC-zertifiziert und stamme aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft. Trotz der bläulichen Farbe sei der Bon ohne chemische Farbentwickler hergestellt, sonnenlichtbeständig und könne dauerhaft archiviert werden, ohne zu verblassen.

Das bläuliche Papier sei nachhaltig, langlebig und recyclingfähig.
Das bläuliche Papier sei nachhaltig, langlebig und recyclingfähig. bild: lidl

Edeka und Netto legten bereits vor

Damit tun es die Handelssparten der Schwarz-Gruppe, Lidl und Kaufland, ihrer Konkurrenz gleich. Die Handelsketten Edeka und Netto hatten bereits im Herbst letzten Jahres auf ein umweltbewussteres Material beim Kassenzettel umgestellt.

Ein weiterer Vorteil des Ökobons sei, dass er öl- und wasserresistent und damit sehr haltbar ist. "Er kann zudem problemlos über das Altpapier entsorgt und recycelt werden", heißt es in der Mitteilung.

Außerdem werden die Umverpackung der Kassenbonrollen optimiert, wodurch die Schwarz-Gruppe künftig jährlich 30 Tonnen Plastik einsparen will.

(lau)

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Es heißt, die Aldi-Familie hätte ihr Sparkonzept bis ins Mark gelebt: Selbst bei der Umstellung der deutschen Postleitzahlen von vier auf fünf Ziffern wären vorgedruckte Briefumschläge in der Firma mit Kugelschreiber nachkorrigiert worden, bis auch der letzte Umschlag aufgebraucht war, berichten Geschäftspartner.

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