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Immer wieder müssen Produkte aus den Regalen von Supermarkt und Discounter zurückgerufen werden.Bild: imago images/Martin Wagner
Supermarkt

Salmonellen-Alarm: Beliebtes Supermarkt-Produkt von Rückruf betroffen

11.01.2023, 14:58

Eine Auswertung des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ergab, dass die Anzahl der Produktwarnungen in den letzten Jahren stark gestiegen ist. So waren es im Jahr 2012 noch 83 Warnmeldungen, im Jahr 2021 dagegen ganze 311. Vor allem Lebensmittel machen einen Großteil der Rückrufe aus: ganze 259 Rückrufe gehen auf die Kappe von Lebensmittelherstellern.

Die Ursachen sind meist etwa Verunreinigung, überschrittene Grenzwerte oder gar Fremdkörper in den Produkten. Gründe für die gestiegenen Meldungen sind laut Auswertungen nicht nur das gestiegene Verantwortungsbewusstsein der Hersteller, sondern auch bessere Analyse- und Testverfahren.

Rückruf von Fisch im Supermarkt wegen Salmonellen

Einer der wohl bekanntesten Fälle des letzten Jahres war der Ferrero-Rückruf – genauer gesagt die Produkte der Ferrero-Marke Kinder. Zahlreiche Oster-Produkte mussten aufgrund von Salmonellen zurückgerufen werden, nachdem bereits Kinder erkrankt waren.

Nun muss wieder ein Produkt aus dem Supermarkt-Regal weichen. Der Grund: Salmonellen. Wie die Anker GmbH mitteilt, ist das Produkt "Anker Hering in Gelee" in der 200-Gramm-Packung betroffen. Die betroffene Charge soll am Mindesthaltbarkeitsdatum, dem 6. April 2023, erkannt werden können. Im jeweiligen Supermarkt oder Discounter soll das Produkt ab sofort zurückgegeben werden können. Der Rückruf ist auf der Webseite "Lebensmittelwarnung.de" des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit zu finden.

Der Hersteller Anker ruft seinen Hering in Gelee zurück.
Der Hersteller Anker ruft seinen Hering in Gelee zurück.Bild: anker gmbh/lebensmittelwarnung.de

Rückruf aus Supermarkt wohl Vorsichtsmaßnahme

Wie das Unternehmen auf seiner Website schrieb, seien die Salmonellen bei einer betrieblichen Eigenkontrolle entdeckt worden. Daraufhin habe man den Befund "umgehend den zuständigen Behörden gemeldet, die ebenfalls eine Probe der betroffenen Charge sowie noch weitere Produkte untersucht haben". Dabei sei kein weiterer Salmonellen-Befall festgestellt worden.

Trotzdem habe sich das Unternehmen dazu entschieden, einen Rückruf aus reiner Vorsichtsmaßnahme zu starten. Den Hering gibt es in vielen gängigen Supermärkten in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen zu kaufen, welche genau, das hat das Unternehmen nicht spezifiziert.

Währenddessen werde man versuchen, "weitere Hintergründe zu ermitteln" und "die Öffentlichkeit informieren, sobald neue Informationen vorliegen", heißt es in einer Mitteilung. Bis dahin bedauere das Unternehmen die Unannehmlichkeiten.

Salmonellen-Infektion: Das sind die typischen Symptome

Bei einer Infektion mit Salmonellen droht eine Gesundheitsgefährdung in Form von Fieber, Durchfall und Erbrechen. Sollten derartige Symptome etwa nach 48 bis 72 Stunden nach dem Verzehr eines befallenen Produkts auftreten, sollte ein Arzt ausgesucht werden.

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