WALLINGTON, ENGLAND - MARCH 18: (EDITORS NOTE: This image were shot on an iphone) A shopper walks past empty shelves in a Lidl store on March 18, 2020 in Wallington, United Kingdom. After spates of &q ...
Lidl ergreift Maßnahmen gegen Hamsterkäufe.Bild: Getty Images Europe / Mark Trowbridge
Supermarkt

Supermarkt Lidl führt neue Regeln ein – und rationiert Lebensmittel

06.04.2022, 18:46

Nachdem schon die weltweite Pandemie für diverse Hamsterkäufe und leere Regale gesorgt hatte, ist es nun der Krieg in der Ukraine, der die Menschen in Alarmbereitschaft versetzt. In den letzten Wochen stiegen die Lebensmittelpreise an und auch die Angst vor einem Konflikt zwischen der EU und Russland ist gestiegen. Um das Horten von bestimmten Produkten zu unterbinden, hat Lidl jetzt Maßnahmen ergriffen.

Maximale Abgabemenge bei Lidl

Damit es zu keiner Lebensmittelknappheit kommt und die Produkte gerecht verteilt werden, können gewisse Produkte bei Lidl ab sofort nicht mehr in beliebiger Stückzahl gekauft werden.

"Da bestimmte Warengruppen, beispielsweise Speiseöl und Konserven, derzeit sehr stark nachgefragt werden, geben wir diese Produkte in allen Filialen nur in haushaltsüblichen Mengen ab."
Lidl gegenüber Echo24

Es könne zwar auch bei einzelnen Produkten zu Lieferverzögerungen kommen, aber die Warenversorgung in den Filialen sei "grundsätzlich sichergestellt", wie Lidl dem Portal "Echo24" berichtete.

Kein Grund zur Panik

Die Discounter-Kette betont zudem, dass sie in enger Abstimmung mit ihrem Lieferanten und Logistik-Dienstleistern stünden, "um die Warenverfügbarkeit auch weiterhin bestmöglich zu gewährleisten." An sich soll es keinen Engpass an den Produkten geben, nur die Hamsterkäufe und eventuelle Lieferprobleme würden zu leeren Regalen führen.

(crl)

Nach Gravis: Mobilfunkanbieter schafft Bargeld-Zahlung ab

Die Digitalisierung verändert das Leben der Menschen weltweit. Längst steckt der digitale Wandel nicht mehr in den Kinderschuhen. Doch Deutschland hält an einer Sache fest wie kaum ein anderes Land in Europa: am Bargeld. Für 54 Prozent der Deutschen sind Münzen und Scheine laut einer Studie der Unternehmensberatung Strategy& immer noch das beliebteste Zahlungsmittel. Zum Vergleich: Im Schnitt sagten das nur 37 Prozent der Menschen in den befragten Nationen.

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