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Urlaub in Kroatien: 7 Tipps für deine perfekte Reise nach Istrien

Kroatien ist in Europa eines der Länder, die am meisten mit ihrer Natur beeindrucken können
Ein Strand in der Nähe von Pula: Die kroatische Halbinsel Istrien an der Grenze zu Italien zieht jedes Jahr Tourist:innen in seinen Bann.Bild: getty images / xbrchx
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Urlaub in Kroatien: Sieben Tipps, die deine Reise nach Istrien besser machen

03.07.2023, 17:57
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Urlaub in Kroatien ist kein neuer Reise-Trend – das Land an der Adria ist seit vielen, vielen Jahren ein beliebtes Reiseziel der Deutschen. Neben der bemerkenswerten Natur, schönen Inseln, Städten und Dörfern und gutem Wetter locken vor allem zwei Aspekte viele Reisende nach Südosteuropa.

Erstens: Die Preise sind im Vergleich zu Deutschland moderat. Im Juni veröffentlichte das Statistische Bundesamt offizielle Zahlen für das Jahr 2023. Diese belegen: Die Kosten in Kroatien liegen für Urlauber:innen rund 17 Prozent unter dem Preisniveau, das man aus Deutschland kennt.

Zweitens: Kroatien ist auch ohne Flugzeug, zumindest aus Süddeutschland, schnell zu erreichen. Von München bis zur kroatischen Grenze sind's weniger als 600 Kilometer; wenn der Verkehr mitspielt, schafft man die Strecke von Bayern aus problemlos in sechs Stunden.

Wir haben sieben Tipps zusammengetragen, damit auch euer Trip nach Kroatien ein Erfolg wird.

Beginnt den Kroatien-Urlaub mit Istrien

Zadar, Split, Dubrovnik, Zagreb – die Liste der spannenden Regionen und Städte in Kroatien ist lang. Und ja, je weiter man fährt, desto spektakulärer wird es. Für Neulinge ist dennoch Istrien zu empfehlen: Die kroatische Halbinsel im Norden ist schnell zu erreichen und touristisch optimal erschlossen.

Wer zum ersten Mal nach Kroatien reist, wird dort genügend Strände, Städte und Highlights finden, die ein bis zwei Wochen zu einem echten Vergnügen machen. Von Poreč über Pula bis hin zu Rovinj: Ziele gibt es auf der kroatischen Insel genügend.

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Mai und September sind die beste Reisezeit

Für alle, die nicht an Schulferien oder feste Reisetermine gebunden sind, ist ein Blick auf die Saison in Kroatien besonders empfehlenswert. Vor allem, weil Zehntausende aus Deutschland mit Ferienbeginn nach Kroatien fahren. Optimal sind daher die Wochen vor den Pfingstferien und nach dem Ende der Sommerferien in Süddeutschland. Plötzlich scheint man ganze Strände (fast) für sich alleine zu haben. Und die Preise für die Unterkünfte sind deutlich moderater.

Auch das Wetter spielt im späten Frühjahr und zum Ende des Sommers noch bestens mit. Oder, um es anders zu sagen: Es ist nicht ganz so erschlagend heiß wie im Juli.

Kauft Badeschuhe. Wirklich!

Sie sind nicht schön, sie machen keinen Spaß, aber in Kroatien können sie sinnvoll sein: Badeschuhe. Viele kroatische Strände sind Stein- und keine Sandstrände. Und wir reden hier nicht von Kieselsteinchen, sondern von teils großen Felsbrocken mit scharfen Kanten. Das muss nicht schlimm sein und viele Tourist:innen stört's nicht. Doch genügend unvorsichtige Reisende sitzen am Ende mit Wunden auf ihrem Balkon oder im schlimmsten Fall im Krankenhaus, weil sie ihre Schnitte im Fuß nähen lassen müssen. Daher: Investiert ein paar Euro in Badeschuhe.

Checkt günstige Alternativen zu Hotels

Kroatien bietet alle Möglichkeiten an Unterkünften. Im Gegensatz zu anderen Ländern ist hier der Blick auf Alternativen zu Hotels noch lohnenswerter: Es gibt unzählige Ferienwohnungen und -häuser zu bezahlbaren Preisen. Vor allem größere Gruppen können echte Schnäppchen finden. Mit ein wenig Glück wohnt man dann in einem richtig guten Ferienhaus mit eigenem Pool für 20 Euro pro Person die Nacht.

Wer genauer aufs Geld achten muss oder will, sollte vor allem die Unterkünfte checken, die nur ein paar Kilometer vom Meer entfernt sind. In fast jeder Urlaubsregion des Landes haben Kroat:innen das zum Teil günstige Bauland genutzt und in zahlreiche Ferienhäuser und -wohnungen investiert, die nicht direkt am Meer, aber in der Nähe der Küste liegen.

Achtet auf die Regeln

Kroatien ist ein für Deutsche unkompliziertes Reiseland, doch ein paar Dinge sollte man vor Ort beachten. Wer Zelte mag, sollte wissen, dass Wild-Camping verboten ist. Zudem ist Kroatien ein katholisch geprägtes Land, was vor allem beim Besuch von Kirchen zum Thema werden kann: Kurze Hosen sind dort ebenso wenig erlaubt wie schulterfreie Oberteile. Und seid euch bewusst, dass in diesem noch recht jungen Land ein großer Nationalstolz herrscht. Das ist kein Problem. Solange man sich benimmt und keine abfälligen Bemerkungen über Leute, Geschichte und Kultur macht.

Vermeidet Touristenfallen in Kroatien

Wir haben oben ausgeführt, dass Urlaub in Kroatien gar nicht mal so teuer sein muss. Dennoch lohnt es sich, genau darauf zu achten, nicht in Touristenfallen zu tappen. In den beliebten Städten wie die Hauptstadt Zagreb können vier gar nicht mal so große Kugeln Eis auch plötzlich mal 18 Euro kosten. Und viele Restaurants am Wasser sehen zwar gut aus, sind aber weder preislich noch qualitativ empfehlenswert.

Es hilft daher, sich vor Ort online ein wenig schlau zu machen. Haltet bei der Restaurantsuche gerne die Augen nach "Konobas" offen. Das sind meist kleinere, einfach eingerichtete Läden, die landestypische Gerichte zu fairen Preisen anbieten.

Anreise: Lieber mit dem Auto als mit dem Flugzeug

Zugegeben: Wer in Hamburg lebt und nach Dubrovnik an die Küste will, hat 1900 Kilometer vor sich. Das macht mit dem Auto keinen Spaß. Für viele andere lohnt es sich aber, und zwar nicht nur aus Klimaschutzgründen, auf den Flug zu verzichten. Hauptargument für eine Reise mit dem Auto ist, dass man vor Ort so oder so einen (Miet-)Wagen benötigt, wenn man wirklich etwas vom Land sehen möchte. Zumal viele schöne Strände und Orte nicht gut oder gar nicht mit dem ÖPNV zu erreichen sind.

Die Kombination aus Flug und Mietauto ist allerdings um ein Vielfaches teurer als die Fahrt mit dem eigenen oder geliehenen Auto: Von München nach Istrien braucht man nicht mehr als 100 Euro fürs Benzin und nochmal rund 40 Euro Maut für die Route durch Österreich und Slowenien. Bei längeren Strecken kann es sich daher auch lohnen, für eine Nacht auf halber Strecke einen Zwischenstopp zu machen.

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