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Landesgartenschau Wangen: Besucher schockiert von Getränkepreisen

ARCHIV - 12.04.2024, Baden-Württemberg, Wangen im Allgäu: Blumen blühen auf der noch nicht eröffneten Landesgartenschau in Wangen im Allgäu. (zu dpa: «Landesgartenschau in Wangen wird offiziell eröffn ...
Die Landesgartenschau Wangen lockt mit einem bunten Programm.Bild: dpa / Felix Kästle
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Landesgartenschau: Besucher schockiert von Getränkepreisen

13.05.2024, 14:02
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Es ist das größte Gartenfest in Baden-Württemberg: die Landesgartenschau. Dieses Jahr lädt die Stadt Wangen im Allgäu ein, um ein "Gartenfest für neue Wohlfühlareale und mehr naturnahe Lebensräume" zu feiern, wie es auf der Webseite heißt.

Auf dem 45 Hektar großen Gelände gibt es bunte Blumen- und Pflanzenbeete und Parkanlagen zu bestaunen. Ein besonderes Highlight ist ein 22 Meter hoher Aussichtsturm, von dem aus die Alpen zu sehen sind. Außerdem gibt es zahlreiche Veranstaltungen und Konzerte.

Die Landesgartenschau, die seit Ende April läuft, kommt bei den Besucher:innen gut an. In der ersten Woche strömten rund 50.000 Menschen auf das Gelände, bis Oktober sollen es rund eine halbe Million werden. Das botanische Angebot trifft auf Begeisterung, dennoch gibt es auch Frust unter den Gästen.

Denn die gute Laune, die die Parkanlagen verströmen, ist bei vielen schnell verflogen, wenn sie sich eine kleine Erfrischung zwischendurch holen wollen. Für ein Wasser oder ein Bier sehen sich die Besucher:innen mit saftigen Preisen konfrontiert, was zu scharfer Kritik führt.

Hohe Getränkepreise sorgen für Frust

Wie die "Schwäbische Zeitung" berichtet, müssen Besucher:innen der Landesgartenschau Wangen für Getränke tief in die Tasche greifen. Vier Euro kostet ein Wasser und fünf Euro ein Bier auf dem Gartenfest. Das sorgt bei vielen Menschen für Frust, dem sie auf Social Media Ausdruck verleihen.

"Ich finde es generell unverschämt, was, egal wo, für Wasser verlangt wird", schreibt ein Facebook-Nutzer. "Mach Bier und Cola so teuer wie du willst, aber bei den Wasserpreisen geht es nur um Gier." Jemand anderes ist ähnlicher Meinung: "Wasser darf eigentlich maximal zwei Euro kosten. Das ist, was der Mensch braucht."

26.04.2024, Baden-Württemberg, Wangen im Allgäu: Besucher liegen nach der Eröffnung der Landesgartenschau in Wangen im Allgäu auf einer Ruhebank, die um geben von rankenden Pflanzen ist. Foto: Felix K ...
Die Landesgartenschau hat viel zu bieten, doch hohe Getränkepreise sorgen für Frust.Bild: dpa / Felix Kästle

Die Preise sind bereits eine Reaktion auf die scharfe Kritik. Anfangs hatte ein Wasser noch 4,20 Euro und ein Bier 5,50 Euro gekostet. "Wir können natürlich nicht alle Preise runtersetzen, aber bei Wasser und Bier haben wir geschaut, was möglich war. Mehr ist aber bei uns in der Kalkulation nicht drin", sagt Gastronom Tobias Parthie, der die meisten Verpflegungsstände betreibt, gegenüber der "Schwäbischen Zeitung".

Schließlich müssten zunächst die vorab aufgekommenen Kosten gedeckt werden. "Unterm Strich ist es ja ein unternehmerisches Risiko, das wir hier tragen", sagt Parthie. Doch auch nach der Preissenkung reißt das Unverständnis nicht ab.

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Insbesondere Familien sehen sich benachteiligt. "Mit Kindern ist der Besuch einfach etwas zu teuer", schreibt eine Nutzerin bei Facebook. Mit Eintritt, Getränken und Fingerfood liege ein Tagesausflug für eine vierköpfige Familie schnell bei 100 Euro.

Ältere Menschen beklagen sich ebenfalls: "Auch für mich als Rentner ist der Besuch mit Eintritt und Verpflegung nicht machbar – davon kann ich für eine Woche Essen kaufen", lautet ein Kommentar.

Neben der Kritik zeigen einige Menschen auch Verständnis. "Ja, es ist teuer. Aber was ist heutzutage noch 'billig'? Ich verstehe die Aufregung nicht", schreibt ein Nutzer. "Die Preise sind für uns nachvollziehbar, zumal das Essen eher normalpreisig ist", äußert sich jemand.

Ausnahmsweise keine Phishing-Mail: Paypal kündigt wichtige Änderung an

Meine Güte, es nimmt einfach kein Ende. Wer regelmäßig Ordnung im E-Mail-Postfach halten will, muss in den vergangenen Jahren zunehmend frustriert sein. Denn es gibt neben nerviger Werbung und Newslettern vor allem einen schier unendlichen Quell an unnötigem Spam: sogenannte Phishing-Mails.

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