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Ein Blutmond über Deutschland! Ratet, wer ihn aus dem All fotografiert hat

Zwei Konstellationen fallen zu einem ganz besonderen Himmelsereignis zusammen: die längste Mondfinsternis des 21. Jahrhunderts und ein riesiger Mars. Wer es sehen konnte, war fasziniert.

Man musste sich da in der Großstadt schon ein bisschen bewegen, um einen Blick auf das Jahrhundert-Event erhaschen zu können. Überall Häuser, Überall hell – da sah der viel herbeibeschworene Blutmond schonmal aus, als sei er eher in einen Eimer Drecksuppe gefallen, als in Blut.

Dabei haben die Menschen schon seit Jahrhunderten Mythen über den kurzweiligen roten Riesen:

Und trotzdem, das wollte man ja schon sehen: Bei Temperaturen bis zu 30 Grad haben am Freitagabend unzählige Menschen in Deutschland mit bloßem Auge, Fernglas oder Teleskop das extrem seltene Himmelsschauspiel verfolgt.

Unser persönliches Lieblingsbild, gestochen scharf, ist natürlich dieses hier:

Viele Sternwarten, Planetarien, astronomische Vereine und Forschungsinstitute luden zum Beobachten des Schauspiels ein.

Wie etwa hier am Olympiaberg in München:

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dpa

 "Für die derzeit lebenden Menschen ist das ein einmaliges Ereignis", sagt der Chef der Vereinigung der Sternfreunde in Heppenheim, Sven Melchert.

Weniger Glück als Hamburg oder Berlin hatten weite Teile Brandenburgs, Sachsen-Anhalts, Sachsens und Thüringens. Dort blickten viele auf Gewitterwolken statt auf einen sternenklaren Abendhimmel. Über Berlin hingen einige Wolken. Auch am Alpenrand war das Himmelsspektakel nicht überall zu sehen.

In Nahaufname:

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dpa

Hunderte Menschen verfolgten es am Strand von Norderney an der Nordsee. "Viele Hundert Menschen" zählte auch Stefan Krause von der Volkssternwarte Bonn beim Beobachten auf dem Alten Zoll am Rheinufer.

Hier nochmal ein schönes Bild aus dem dicken B:

Mondfinsternis

Zu einer Mondfinsternis kommt es nur bei Vollmond – wenn Sonne, Erde und Mond auf einer Linie liegen. Der Mond taucht völlig in den Schatten ein, den die von der Sonne angestrahlte Erde in den Weltraum wirft.

Einen besonders guten Blick darauf hatte Astronaut Alexander Gerst, der derzeit auf der Raumstation ISS ist. Auch die ISS war am späten Abend für kurze Zeit neben Mond und Mars am Himmel erkennbar.

Für Gerst sah der Mond dann auch ähnlich aus, wie für so manchen Großstädter im Lichtsmog:

Dieser Artikel erschien in seiner ersten Version zuerst bei t-online.

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