Nachhaltigkeit
Good News

Eichhörnchenbrücke in Trier hilft Tieren beim Überqueren der Straße

Red squirrel (Sciurus vulgaris) Animal on frosty branch on cold morning while looking for threats
Damit die Tiere sicher über die Straße kommen, wurde eine kleine Brücke installiert.Bild: iStockphoto / CreativeNature_nl
Good News

Eichhörnchenbrücke in Trier hilft Tieren beim Überqueren der Straße

18.10.2021, 10:51
Mehr «Nachhaltigkeit»

In der rheinland-pfälzischen Stadt Trier leben viele Eichhörnchen. Die Nager geraten jedoch bei dem Versuch, große Straßen zu überqueren, immer wieder unter die Räder. Mitarbeitende der Abteilung StadtGrün von StadtRaum Trier haben jetzt eine Brücke installiert, die die Tiere sicher über die Straße bringen soll.

Die sogenannte Eichhörnchenbrücke wurde über der stark befahrenen Oswald-von-Nell-Breuning-Allee installiert. Sie besteht aus einem acht Zentimeter breiten Tau aus Naturmaterial und wurde zwischen zwei Bäumen über die Straße gespannt. Nicht nur Eichhörner, sondern auch anderen Kleintieren, soll sie das sichere Überqueren der Fahrbahn ermöglichen.

Mitarbeitende der Stadt Trier installieren die Eichhörnchenbrücke.
Mitarbeitende der Stadt Trier installieren die Eichhörnchenbrücke.bild: swr

Ob die Tiere die Brücke tatsächlich nutzen, war zunächst unklar. Der Bedarf danach war jedoch groß, denn eine Anwohnerin sah fast täglich überfahrene Eichhörnchen auf der Straße, wie der SWR berichtet.

Jetzt wurden allerdings erste Besucher gesichtet: Dem SWR zufolge war ein Mitarbeiter des Grünflächenamtes gerade dabei, die Speicherkarte der Wildkamera auszuwechseln, die an der Brücke installiert ist, als plötzlich ein Eichhörnchen über das Tau flitzte. Ein weiterer Mitarbeiter filmte das Geschehen mit dem Handy.

(sb)

EM 2024: Deutsche Bahn trotz Fan-Wut und Verspätungen zufrieden – warum?

Die EM ist fast vorbei, am Sonntag entscheidet sich beim Finale in Berlin, ob die Engländer oder die Spanier den Pokal mit nach Hause nehmen dürfen. Die Deutsche Bahn zieht bereits jetzt Bilanz zu ihrer Leistung in den vergangenen Wochen. Und klopft sich auf die Schulter: Immerhin habe sie etwa 12 Millionen Menschen während der vier Turnierwochen von Stadt zu Stadt und von Spiel zu Spiel gebracht.

Zur Story