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Als erstes Land der Welt: Norwegen erreicht E-Auto-Quote von über 50 Prozent

Myrkdalen, Norway - September 08, 2019: White Tesla X electric car driving Norway highway mountain road on sunny bright day
Der für die E-Autos benötigte Strom wird in Norwegen fast ausschließlich durch Wasserkraft erzeugt.Bild: iStock Editorial / Kathrine Andi
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Rekord: Norwegen lässt als erstes Land der Welt mehr E-Autos als Benziner zu

06.01.2021, 11:3106.01.2021, 11:31
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Norwegen ist das weltweit erste Land mit einer Elektroauto-Quote von über 50 Prozent. Der sogenannte Informationsrat für Straßenverkehr in Oslo veröffentlichte die Zulassungszahlen für das vergangene Jahr: Demnach hatten 54,3 Prozent aller neu angemeldeten Pkw einen elektrischen oder einen Hybrid-Antrieb. 2019 hatte dieser Anteil 42,4 Prozent erreicht.

Die vier meistverkauften Modelle waren der Audi e-tron, das Model 3 von Tesla, der Volkswagen ID.3 und der Nissan Leaf –allesamt mit ausschließlich elektrischem Antrieb. Auf Platz fünf folgt der Golf von Volkswagen in der Hybrid-Version.

Norwegen gilt als Pionierland der Elektromobilität. Für den Boom ist vor allem die Politik verantwortlich: E-Autos sind in Norwegen fast komplett von der Steuer befreit, so dass sie bei den Kosten mit Diesel und Benzinern mithalten können. Der für die E-Autos nötige Strom wird in dem Land fast ausschließlich mit Wasserkraft erzeugt. Ziel ist, dass ab 2025 nur noch E-Autos verkauft werden.

(ftk/dpa)

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Das Wort "Nachhaltigkeit" kann für manche ein richtiges Buzzword sein. E-Autos? Wer braucht denn sowas! Secondhand einkaufen? Ich will doch keine alten Lappen tragen. Sich vegetarisch ernähren? Jetzt reicht's aber wirklich. Andere sehen sehr wohl die Notwendigkeit eines nachhaltigen Lebensstils.
Nachhaltig zu leben bedeutet, auf seinen Konsum zu achten. Für manche Menschen mag es selbstverständlich sein, dass man Anschaffungen gründlich überdenkt, Kaputtes repariert anstatt neu zu kaufen, und darauf achtet, wie man sich möglichst regional und vielleicht auch vegetarisch oder sogar vegan ernähren kann. Andere hingegen wollen einfach leben, ohne ein schlechtes Gewissen wegen eines neuen Autos oder dem dritten Steak der Woche haben zu müssen.
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