Nachhaltigkeit
Autumn has come and apples drop from their tree to the ground. Strangely not even those are collected by passer-byes as obviously only apples wrapped in plastic seem to be acceptable to the consumer.

Solarstrom aus Obst? Klingt abwegig, funktioniert aber. Bild: Moment RF / Andreas Coerper Mainz

Gute Nachricht

Ernteabfälle werden zu Solarstrom – ein 27-Jähriger macht das möglich

Für die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien braucht es Sonne oder Wind – ist es windstill und wolkig, kann diese nicht gewonnen werden. Für Solarparks braucht es außerdem große Flächen, damit die der Sonne zugewandten Kollektoren das Licht einfangen können.

Carvey Ehren Maigue aus den Philippinen hat für beide Probleme eine Lösung gefunden: Er wandelt Ernteabfälle in erneuerbare Energie um. Wie das genau funktioniert? Der 27-Jährige von der Mapula University in Manily entwickelte aus organischen Abfällen das Material Aureus, das UV-Licht sammelt und es in sichtbares Licht umwandelt. Die darin enthaltenen Partikel absorbieren UV-Licht und fangen an, zu glühen, sodass das Material Energie erzeugt. Dieses sichtbare Licht wird dann in Strom umgewandelt.

Die Solarpaneelen aus Aureus können auch senkrecht an Wänden befestigt werden. Selbst an wolkigen Tagen können sie UV-Strahlen aufnehmen, die von der Straße oder anderen Gebäuden reflektiert werden. Statt wie photovoltaische Zellen nur während 10 bis 20 Prozent der Zeit Strom zu erzeugen, soll das den Zellen bis zu 48 Prozent der Zeit möglich sein. Für seine Erfindung hat Maigue den James Dyson Award für Nachhaltigkeit gewonnen.

Extra Obst und Gemüse muss für die Produktion übrigens nicht angebaut werden: Verwendet werden organische Abfälle, zudem gibt es auf den Philippinen oft schwere Unwetter, die einen großen Teil der Ernte zerstören. Was sonst auf dem Boden verrottet, kann nun noch sinnvoll genutzt werden.

(ftk)

Gute Nachricht

Vorreiter in der EU: Österreich verbietet Palmöl in Biokraftstoffen

Wer Auto fährt, schadet der Umwelt. Praktisch aber, dass man den Gedanken daran an der Tankstelle zumindest ein bisschen verdrängen kann. Dann nämlich, wenn die Hand zum Zapfhahn mit dem Biokraftstoff greift statt zu dem, aus dem Benzin aus fossilen Energieträgern sprudelt. Die Gewissensbisse lösen sich damit fast so schnell auf wie der Treibstoff im Tank.

Dabei schadet auch der vermeintlich umweltfreundliche Kraftstoff aus Biomasse dem Klima. Denn in diesem ist oft das umstrittene Palmöl …

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