Eagle Owl / Uhu ( Bubo bubo ), juvenile bird, sitting in the slope of an old quarry, watching attentively, looks funny, wildlife, Europe.

In den 1970er Jahren galt der Uhu hierzulande als ausgetorben. Bild: http://www.imago-images.de/ Ralf Kistowski

Gute Nachricht

Fast ausgestorben: Der Uhu siedelt sich hierzulande wieder in größerer Anzahl an

In den 1970er Jahren galt er in Folge übermäßiger Jagdaktivität als ausgestorben – mittlerweile siedelt sich der Uhu aber wieder in größerer Anzahl in Rheinland-Pfalz an. Dank einer Brut-Webcam der Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen kann man die Vögel dabei sogar live beobachten.

"Wie viele Uhus es mittlerweile wieder in Rheinland-Pfalz gibt, weiß keiner so genau", erklärt Stefan Brücher, Vorsitzender der Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen gegenüber dem SWR. Das liege auch daran, dass sich einige Vögel Brutplätze erschlossen hätten, die sehr schwer zu finden seien. "An die 500 Paare dürften es aber sein", meint er.

Wiederansiedlungsprojekt zeigte Wirkung

Brücher erklärt, dass vor allem während der 1980er Jahre Uhus in einem großen Wiederansiedlungsprojekt gezüchtet und freigelassen wurden. Deshalb gäbe es heute wieder so viele Exemplare des Vogels. Seit 2014 ist der Uhu nicht mehr als gefährdet eingestuft in Rheinland-Pfalz.

Da die Vögel dämmerungs- und nachtaktiv sind, ist es schwierig, sie ohne Nachtsichtgerät zu Gesicht zu bekommen. Dafür können Vogelfreunde entweder in den Zoo gehen, oder die Webcam der Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen nutzen. In einem Tagebuch werden zudem beispielsweise die Aktivitäten des Uhus Lotte online protokolliert. Wer Glück hat, kann dieser Tage sogar die Jungtiere beim Schlüpfen beobachten.

(sb)

Gute Nachricht

Leiser und vogelfreundlicher: Startup entwickelt flügellose Windräder

Windräder sind eine super Sache, um klimafreundlichen Strom zu produzieren, da sind sich inzwischen eigentlich alle einig. Sobald es tatsächlich darum geht, ein Windrad zu bauen, ist der Protest von Anwohnern aber nicht selten groß. Die Rotorblätter seien zu laut, würfen zu viel Schatten, massakrierten Vögel und Fledermäuse, heißt es dann.

Ein Prototyp des spanischen Startups Vortex Bladeless könnte solchen Kritikern aber im wahrsten Sinne des Wortes den Wind aus den Segeln nehmen. Denn das …

Artikel lesen
Link zum Artikel