In den 1970er Jahren galt der Uhu hierzulande als ausgetorben.
In den 1970er Jahren galt der Uhu hierzulande als ausgetorben.
Bild: http://www.imago-images.de/ Ralf Kistowski
Gute Nachricht

Fast ausgestorben: Der Uhu siedelt sich hierzulande wieder in größerer Anzahl an

02.04.2021, 10:06

In den 1970er Jahren galt er in Folge übermäßiger Jagdaktivität als ausgestorben – mittlerweile siedelt sich der Uhu aber wieder in größerer Anzahl in Rheinland-Pfalz an. Dank einer Brut-Webcam der Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen kann man die Vögel dabei sogar live beobachten.

"Wie viele Uhus es mittlerweile wieder in Rheinland-Pfalz gibt, weiß keiner so genau", erklärt Stefan Brücher, Vorsitzender der Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen gegenüber dem SWR. Das liege auch daran, dass sich einige Vögel Brutplätze erschlossen hätten, die sehr schwer zu finden seien. "An die 500 Paare dürften es aber sein", meint er.

Wiederansiedlungsprojekt zeigte Wirkung

Brücher erklärt, dass vor allem während der 1980er Jahre Uhus in einem großen Wiederansiedlungsprojekt gezüchtet und freigelassen wurden. Deshalb gäbe es heute wieder so viele Exemplare des Vogels. Seit 2014 ist der Uhu nicht mehr als gefährdet eingestuft in Rheinland-Pfalz.

Da die Vögel dämmerungs- und nachtaktiv sind, ist es schwierig, sie ohne Nachtsichtgerät zu Gesicht zu bekommen. Dafür können Vogelfreunde entweder in den Zoo gehen, oder die Webcam der Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen nutzen. In einem Tagebuch werden zudem beispielsweise die Aktivitäten des Uhus Lotte online protokolliert. Wer Glück hat, kann dieser Tage sogar die Jungtiere beim Schlüpfen beobachten.

(sb)

Gute Nachricht

Jetzt aber langsam: Paris wird größtenteils zur 30er-Zone

Für Paris ist es ein weiterer Schritt hin zu einer Verkehrswende und einem Stadtleben, in dem das Auto nicht mehr überall dominiert. Große Teile der französischen Hauptstadt werden von diesem Montag an zur Tempo-30-Zone, die Stadtautobahn und wichtige Verkehrsachsen bleiben ausgenommen.

59 Prozent der Pariser hätten einer Geschwindigkeitsbegrenzung bei einer Umfrage zugestimmt, begründete die Stadtverwaltung den Schritt. 25 Prozent weniger Unfälle, zweimal weniger Lärm und mehr Raum …

Artikel lesen
Link zum Artikel