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getty/cgn/watson-montage

Vorsicht beim Hunde-Kauf – und herzlich Willkommen beim "Fail-Freitag"!

18.05.18, 16:30
Philip Buchen
Philip Buchen

It's Friday, Friday! Gotta get a fail on Friday!

Ab jetzt wird bei watson.de so richtig gefailt: Denn ab heute rasseln wir mit unserem neuen "Fail-Freitag" so richtig durch:

Was passiert hier?

Jeden Freitag präsentieren wir watson-Versager euch an dieser Stelle den Fail der Woche, den wir zwar herrlich failig fanden, aber bisher noch nicht abfeiern konnten. 

Die sind übrigens auch grandios:

Dann mal auf zu unserem "Fail der Woche"!

In dieser Woche wird es tierisch. 

Die Geschichte unseres "Fail der Woche" beginnt vor zwei Jahren in China: Dort entdeckte eine gewisse Su Yun im Urlaub einen wirklich sehr niedlichen Hundewelpen am Strand, und kaufte ihn seinem Besitzer ab. (welt.de)

Bei dem knuffigen kleinen schwarzen Tierchen habe es sich laut dem damaligen Besitzer um eine tibetanische Dogge gehandelt. 

Eins vorweg: So sehen tibetanische Doggen normalerweise aus

The Tibetan mastiff is besieged by vehicles before it is shot dead in a residential quarter in Zhengzhou city, central Chinas Henan province, 22 October 2013. A Tibetan mastiff was shot dead on Tuesday (22 October 2013) in central Chinese city of Zhengzhou after it had injured two people. The mastiff, more than 1 meter long and about a half meter tall, injured at least two residents on Tuesday morning, according to witnesses. A number of policemen and urban management officers were sent to catch the dog after it had run into a residential quarter. The officers tried to drive cars to surround and crash into the mastiff but failed. The dog later escaped into an apartment building and armed policemen had to shoot it, which was killed on the spot. Tibetan mastiffs are often raised as pets by wealthy people in China and they are regarded as the symbol of top social status and success. Each mastiff ususally sells for at least tens of thousands yuan and even over one million. |

Bild: Imagine china/dpa

Ja, und? Wo war da jetzt der Fail?

Der kleine "Little Black" fühlte sich im Haus der Chinesin in der Provinz Yunnan richtig wohl – und hatte immer einen Mordsappetit: Jeden Tag verputzte der kleine Hund eine ganze "Schale mit Früchten und zwei Eimer Nudeln". 

"Little Black" war schon bald nicht mehr so little, sondern mehr als einen Meter groß. 

Schließlich wurde der Chinesin klar:

Ich habe keinen Hund, ich habe einen Schwarzbären gekauft!

Sieht jetzt auch nicht so wirklich nach Hund aus, unser "Little Black":

Video: YouTube/CGTN

Für Su Yun problematisch: "Ich habe ein bisschen Angst vor Bären." Irgendwie verständlich. Also wurde der große Bär, der früher mal ein kleiner Hund war, in einen chinesischen Privatzoo gebracht. 

Hund oder Bär? Diese Unterscheidung fällt offenbar gar nicht so leicht. Erst im März hatte ein Mann in der selben chinesischen Provinz einen vermeintlichen "Bären" im Wald entdeckt, der sich dann ebenfalls als Schwarzbär entpuppte

Schwarzbären haben es nicht leicht in China

Der asiatische Schwarzbär – oder auch Kragenbär – steht auf der Liste der gefährdeten Arten, und ist vom Aussterben bedroht. Die Bärenart, eng mit dem amerikanischen Schwarzbären verwandt, hat es insbesondere in China nicht leicht: In der chinesischen Volksmedizin wird der Gallenflüssigkeit der Bären eine heilsame Wirkung zugeschrieben. In China gibt es zahlreiche Bärenfarmen, in denen die Tiere in engen Käfigen herangezüchtet werden.

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