Bild

Wolfsburg-Coach Oliver Glasner (l.) holt sich Stoff bei Thomas Müller. bild: Bildagentur kolbert-press / imago images

Nach Bayern-Sieg: Kuriose Szene mit Müller und Wolfsburg-Coach Glasner

Weihnachten steht vor der Tür. Und wer zu denjenigen Menschen gehört, die ohnehin immer schon spät dran sind mit Geschenke-Shopping, dem macht es die aktuelle Lockdown-Situation nicht unbedingt einfacher.

Wenn man dann auch noch ein vielbeschäftigter Bundesligatrainer ist, verkompliziert das die Sache sicher nochmal. Wie soll man da noch Zeit und vor allem Weihnachtsgeschenke finden?

Bild

Brauchte noch ein Weihnachtsgeschenk: Oliver Glasner nach dem Spiel gegen Bayern München. Bildagentur kolbert-press / imago images

Damit die Bescherung in so einem Fall nicht zum beschämenden Ereignis wird, muss man in Zeiten wie diesen kreativ werden. Wie zum Beispiel Oliver Glasner, der Coach vom VfL Wolfsburg.

FC Bayern gewinnt gegen Wolfsburg: Glasner schnappt sich Müller-Trikot

Am Mittwochabend traf er mit seiner Mannschaft auf Rekordmeister Bayern München, und nach Abpfiff nutzte er die Gunst der Stunde, um noch schnell ein Weihnachtsgeschenk abzugreifen: Glasner schnappte sich nach dem Spielende ein Trikot von Bayern-Star Thomas Müller.

FC Bayern siegt 2:1 gegen VfL Wolfsburg

Der Tabellenzweite aus München mühte sich dank des Doppelpacks von Weltfußballer-Kandidat Robert Lewandowski zu einem 2:1 (1:1) gegen den bis dahin ungeschlagenen VfL Wolfsburg. Der 32-Jährige erzielte am Mittwoch als erst dritter Spieler nach Gerd Müller (365) und Klaus Fischer (268) das 250. Tor in der Bundesliga und legte Nummer 251 direkt nach.

So ein Trikottausch ist unter Spielern eigentlich ein Zeichen der gegenseitigen Wertschätzung, der Bewunderung, doch in diesem Fall waren es wohl schlicht pragmatische Gründe. Und obendrein war es ja auch nur eine Trikotübergabe, da es keine Gegenleistung, zumindest keine überlieferte, gibt. Wie auch immer.

"Einer bekommt als Weihnachtspräsent dann ein Thomas-Müller-Shirt", verriet Glasner nach der Partie bei Sky.

Bild

Liegt in knapp einer Woche irgendwo in Österreich unter einem Baum: Das verschwitzte Polyesterhemd wäscht Oliver Glasner aber hoffentlich nochmal. Bild: Peter Schatz / imago images

Wer genau es bekommt, das sagte er nicht. Sonst wäre ja auch die Überraschung dahin gewesen. Für seine Familie sei es jedenfalls nicht, sondern für jemand anderen, erklärte der 46-jährige Österreicher: "Ich wohne keine zwei Stunden von München entfernt, da gibt es natürlich auch ein paar, die normalerweise in der Allianz Arena sitzen. Da hatte ich die eine oder andere Anfrage."

Flick besorgte noch ein Präsent für Mutti – Gibt's am Donnerstag noch mehr Geschenke für die Bayern?

Auch Hansi Flick nutzte das Spiel übrigens, um noch schnell ein Geschenk zu besorgen, allerdings ein Geburtstagspräsent für seine Mutti: "Ich habe meiner Mutter, die heute Geburtstag hat, drei Punkte versprochen. Daher bin ich zufrieden", erklärte der 55-jährige Trainer nach dem Sieg gegen die Wölfe.

Vielleicht gibt's am Donnerstag noch mehr Geschenke

Am Donnerstagabend wird in Zürich der Titel des Weltfußballers vergeben. Außer Bayerns Stürmerstar Robert Lewandowski sind die mehrfachen Gewinner Cristiano Ronaldo (Juventus Turin) und Lionel Messi (FC Barcelona) in den Top drei nominiert.

Nicht nur Lewandowski hat Chancen, bei diesem Award zu gewinnen. Manuel Neuer könnte den Titel des Welttorhüters absahnen, Hansi Flick zum Trainer des Jahres gekürt werden.

"Wir hoffen alle, dass sowohl Manu als auch Lewy die verdienten Auszeichnungen bekommen. Das haben alle beide mehr als verdient", sagte Trainer Hansi Flick.

quelle: dpa

(as)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Bayern-Torwart will weg – Verein will ihn halten

Mit großen Erwartungen ist Alexander Nübel vor der Saison vom FC Schalke 04 zum Rekordmeister FC Bayern München gewechselt. Allerdings fällt die Bilanz nach der ersten Spielzeit sehr nüchtern aus. So hütete der gebürtige Paderborner nur einmal im DFB-Pokal sowie zweimal in der Champions League das Münchner Tor. Dazu durfte er im sportlich bedeutungslosen Bundesliga-Spiel gegen den SC Freiburg am vorletzten Spieltag zwischen die Pfosten.

Zu wenig für die Ansprüche des ehrgeizigen …

Artikel lesen
Link zum Artikel