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FC Bayern: Tuchel reagiert vor Leverkusen-Spiel deutlich auf Kimmich-Frage

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Thomas Tuchel schätzt Joshua Kimmich sehr, brachte nun eine verrückte Ansage.Bild: Imago Images / kolbert-press
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Vor Leverkusen-Spiel: Tuchel reagiert mit breitem Grinsen auf Kimmich-Frage

09.02.2024, 16:4309.02.2024, 16:51
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Gerade mal 55 Spiele in Vereinen und Nationalmannschaft verpasste Joshua Kimmich aufgrund von Verletzungen bisher in seiner Karriere. Da er mittlerweile in seinem elften Profijahr ist, sind das im Durchschnitt fünf Partien pro Saison. Eine Bilanz, die sich für einen Mittelfeldspieler sehen lassen kann, gerade wenn man bedenkt, dass Kimmichs Spielweise sehr intensiv und zweikampforientiert ist.

Von langwierigen Verletzungen blieb der mittlerweile 29-Jährige bisher verschont. Seine längste Ausfallzeit am Stück betrug im Winter 2020 46 Tage. Damals mussten die Bayern und die Nationalmannschaft auf den Rechtsfuß wegen eines Meniskusschadens auf ihn verzichten.

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Die geringe Ausfallzeit von Kimmich könnte nicht nur damit zusammenhängen, dass er von großen Verletzungen verschont blieb, sondern auch damit, dass er sich auch mit kleineren Wehwehchen durchbeißt. Das lässt nun zumindest eine Aussage von Bayern-Trainer Thomas Tuchel erahnen.

FC Bayern: Thomas Tuchel mit kruder Theorie über Joshua Kimmich

Vor dem Topspiel am Samstag gegen Leverkusen (18.30 Uhr) sprach der 50-Jährige über Kimmich und ein mögliches Comeback. Der Nationalspieler fehlt seit etwas mehr als zwei Wochen wegen einer Schulterverletzung. Am Mittwoch stieg er wieder ins Training ein.

Auf die Frage eines Journalisten, ob Joshua Kimmich nach seiner Verletzung nun Signale geben müsse, ob er sich fit für das Leverkusen-Spiel fühle, antwortete Tuchel mit breitem Grinsen: "Bei Josh brauchen sie keine Signale abwarten. Der kommt auch mit einem Arm ins Training und sagt: 'Es geht, alles zu voller Zufriedenheit.'"

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Joshua Kimmich musste zuletzt wegen einer Schulterverletzung pausieren.Bild: IMAGO images / kolbert-press

Danach brachte Tuchel ein weiteres Beispiel, dass er sich bei Kimmich vorstellen könne: "Josh können Sie um drei Uhr in der Nacht mit Influenza wecken und er sagt, dass er bereit ist. Das ist überhaupt gar kein Problem. Da ist Josh ganz außergewöhnlich in seiner Einstellung."

Laut dem Bayern-Trainer habe auch Innenverteidiger Dayot Upamecano eine ähnliche Einstellung. Der Franzose fing ebenfalls am Mittwoch nach einer Muskelverletzung an, wieder mit der Mannschaft zu trainieren. Beide hätten gemeinsam "alle Stufen der Reha durchlaufen".

"Wenn da keine außergewöhnliche Sache mehr passiert, sind beide fest eingeplant. Aber ich werde auf gar keinen Fall verraten, wer beginnt oder das Spiel beendet", gab sich Tuchel hinsichtlich der Startaufstellung verschlossen.

Weniger Verschwiegenheit zeigte er allerdings, als es um das direkte Duell und die Leistung von Leverkusen in der aktuellen Spielzeit ging. Tuchel bezeichnete das Auftreten der Werkself als "herausragend". In 30 Pflichtspielen blieb die Mannschaft von Trainer Xabi Alonso ungeschlagen. Dennoch konnte sich Tuchel auch eine kleine Spitze in Richtung des aktuellen Tabellenführers nicht verkneifen.

"Leverkusen spielt eine überragende Saison", lobte Tuchel und fügte an, "Ich glaube aber, dass sie mehr am persönlichen Limit spielen als wir. Das bedeutet, wir haben noch mehr Luft nach oben." So ganz verwunderlich ist diese Aussage jedoch nicht, hatten die Bayern über die gesamte Saison doch bisher große Verletzungssorgen.

Serge Gnabry fehlt beispielsweise seit September aufgrund einer Muskelverletzung, Kingsley Coman erlitt im Augsburg-Spiel einen Innenbandriss im Knie, wird noch mehrere Wochen fehlen. Tuchel betonte, dass sein Team trotz all der Verletzungen nur zwei Punkte weniger habe als die Werkself. Das gebe ihm Zuversicht für das Topspiel am Samstag und den Rest der Saison.

Eberl macht bei Kompany-Vorstellung unterschwellige Ansage an Hoeneß

Nun also ist Vincent Kompany, auf den sich die Verantwortlichen des FC Bayern geeinigt haben, in München gelandet. "Der eine, für alle", stellte Vorstandsboss Jan-Christian Dreesen bei der Vorstellung des Belgiers am Donnerstagmittag in der Münchner Allianz Arena pathetisch fest.

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