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Formel 1: Mick Schumacher erntet knallharte Absage von Red-Bull-Boss

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Mick Schumacher kämpft aktuell um eine Rückkehr in die Formel 1. Bild: imago images / Panoramic
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Formel 1: Teamchef mit endgültiger Absage an Mick Schumacher

24.05.2024, 17:54
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Die Formel 1 steht vor dem kommenden Rennwochenende in Monaco vor einer lange nicht geglaubten Frage: Kann McLaren tatsächlich auch an diesem Wochenende Red Bull wieder gefährlich werden? Nachdem Lando Norris bereits das Rennen in Miami gewinnen konnte, kam der Brite am vergangenen Wochenende in Imola nur eine Sekunde hinter Verstappen ins Ziel.

Mick Schumacher wird das Renngeschehen erneut nur vom Streckenrand beobachten. Der 26-Jährige etabliert sich aktuell in der Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC für das Team Alpine. Dass er in der kommenden Formel-1-Saison aber wieder mit Verstappen und Norris um Startplätze und WM-Punkte kämpft, gilt als immer unwahrscheinlicher.

Bei gleich zwei Teams soll Mick Schumacher in den Überlegungen gar keine Rolle mehr spielen.

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Formel 1: Mercedes gibt Schumacher kein Cockpit

Da ist einerseits natürlich Mercedes, für die Schumacher Ersatz- und Testfahrer ist. In der kommenden Saison wird beim Traditionsteam zudem das Cockpit von Lewis Hamilton frei, der zu Ferrari wechselt.

Dass der Sohn von Rennfahrerlegende Michael diesen Platz einnimmt, gilt laut "formel1.de" als ausgeschlossen. Zwar schätze man seine Arbeit als Simulatorfahrer und als solcher leiste er einen wertvollen Beitrag für die Ingenieure. Aber seine Rundenzeiten sind offenbar nicht schnell genug.

Selbst Lewis Hamilton nannte in der vergangenen Woche Andrea Kimi Antonelli als Favoriten auf seine Nachfolge. Der 17-Jährige gilt als eines der größten Motorsport-Talente und fährt aktuell in der Formel 2.

Bevor Schumacher für die Saison 2023 als Ersatzfahrer bei Mercedes unterschrieben hatte, hätte ihn auch gern Franz Tost in sein damaliges Team Alpha Tauri geholt. Doch da Red Bull über die Besetzung seines Juniorteams entscheidet, hatte Tost keine Chance. Man entschied sich für Nyck de Vries, der jedoch nach elf Rennen wieder entlassen wurde.

Formel 1: Helmut Marko sagt Mick Schumacher endgültig ab

Der Red-Bull-Verantwortliche, der damals eine Unterschrift von Mick Schumacher verhinderte, ist Motorsportberater Helmut Marko.

"Das hat nichts mit ihm persönlich zu tun. Er ist ein sehr eloquenter, gut erzogener und höflicher junger Mann, der seine Chancen gehabt hat. Vom Alter und der ganzen Vorgeschichte, er war ein Ferrari-Junge, er war in ihrem Programm, das hat im Gesamterscheinungsbild einfach nicht zusammengepasst", sagt Marko im Interview mit "Formel1.de".

Zudem macht er in dem Gespräch jegliche Hoffnung für Mick Schumacher zunichte, jemals für Red Bull oder Racing Point, wie Alpha Tauri mittlerweile heißt, zu fahren.

"Wir haben einen sehr guten Junior in der Warteschleife. Das ist der Liam Lawson. Wir haben in der Formel 2 Isack Hadjar, der absolut vorne mitfährt. Und wir haben in der Formel 3 Arvid Lindblad mit 16 Jahren. Wir sind da sehr gut aufgestellt", sagt der 81-Jährige.

Schumacher erhält Lob von Alpine-Boss – Experte dämpft Hoffnung

Einzige Option für Mick bleibt somit weiterhin sein Langstrecken-Team Alpine. Denn im Formel-1-Team von Alpine läuft es mit dem französischen Fahrerduo Pierre Gasly und Esteban Ocon überhaupt nicht. Sie konnten erst einen WM-Punkt in sieben Rennen sammeln. "Mick macht einen unglaublichen Job auf der Langstrecke", sagte Alpine-Teamchef Bruno Famin.

Und auch bei Williams, die sich nach der Saison wohl von Logan Sargeant trennen werden, werden Mick Schumacher noch Außenseiterchancen ausgerechnet.

"Solange es Fahrer wie Valtteri Bottas, Kevin Magnussen oder Daniel Ricciardo auf der Suche nach Cockpits gibt, wird es schwer für Mick. Die Konkurrenz ist groß, und es gibt viele spannende Jungfahrer, die in die Formel 1 drängen", dämpfte hingegen RTL-Experte Christian Danner in der "Sport Bild" bereits die Erwartungen.

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