Sport

Fan pöbelt gegen Di Santo – und das Schalker Team reagiert ganz groß

Damit hat er wohl nicht gerechnet: Ein vorlauter Fan beleidigte Schalke-Stürmer Franco di Santo und bekam die volle Breitseite des Schalker Teams ab. 

Aber von Anfang an.

Der Bundesligist weilt derzeit im Trainingslager im österreichischen Mittersill. Nach einem Fehlschuss von Franco Di Santo brüllte ein einzelner Fan auf der Terrasse des Vereinsheims: "Franco, go home!" Und anschließend schossen so ziemlich alle Schalker zurück. 

"Von da oben Scheiße zu erzählen, ist leicht mit zwei halben Bier", erklärte Co-Trainer Peter Perchtold. ("Goal") Di Santos Mitspieler feierten ihn wie es richtige Fans tun: Lautstark und emotional.

So grandios reagierte das Team:

"Wir halten als Mannschaft zusammen. Das war heute ein Beispiel", sagte Innenverteidiger Naldo.

Das sagt der Vize-Kapitän dazu:

Auch die anderen Schalke-Anhänger standen zu di Santo. 50 Fans sangen in Richtung des Terrassen-Pöblers: "Wir sind Schalker und du nicht!" ("WAZ")

Di Santo dankte seinen Kollegen auf Instagram: "Stolz auf meine Teamkollegen, Leute, mit denen man in diesem Beruf oft mehr Zeit verbringt als mit seiner eigenen Familie."

Trainer Domenico Tedesco fand die Aktion ebenfalls beeindruckend:  "Die Reaktion sagt etwas aus über das Innenleben unserer Mannschaft."

(bn)

Die treuesten Kicker der Bundesliga seit Profi-Unterschrift:

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Analyse

Messi zu Bayern? Sorry Fans, ein Transfer nach München ist absolut unrealistisch

Lionel Messi will den FC Barcelona verlassen. Ein unpersönliches "Burofax", ein Online-Einschreiben, bei dem die staatliche Post den Inhalt gewährleistet, hatte das "verdorbene Ende" ("El Mundo") einer zwei Jahrzehnte währenden Ära mit 33 Titeln und 633 Toren eingeleitet. "Die Bombe ist explodiert", titelte die spanische Zeitung "Marca", auch Konkurrenzblatt "Sport" schlug einen martialischen Ton an: "Totaler Krieg."

Über seine Anwälte ließ der sechsmalige Weltfußballer dem FC Barcelona …

Artikel lesen
Link zum Artikel