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Handball-WM

Erstes Spiel, erster Sieg – Deutschland besiegt Korea zum Auftakt der Handball-WM

10.01.2019, 19:5410.01.2019, 20:12

So kann es weitergehen! Deutschland hat das Eröffnungsspiel der Handball-WM 2019 souverän gewonnen. Die Mannschaft von Bundestrainer Christian Prokop besiegte zum Auftakt das vereinte Team Korea souverän mit 30:19 (17:10).

Bester Werfer vor 13.500 Zuschauern in Berlin war Kapitän Uwe Gensheimer mit sieben Toren. Die Koreaner waren über weite Strecken des Spiels deutlich unterlegen.

Gewinnt Deutschland auch am Samstag gegen Brasilien, sieht es gut aus mit dem Einzug in die Hauptrunde stellen. Weitere Vorrundengegner sind Russland, Titelverteidiger Frankreich und Serbien. Die ersten drei Mannschaften jeder Gruppe erreichen die zweite Turnierphase.

Steinmeier eröffnete die Handball-WM

Einen ersten Vorgeschmack auf die außergewöhnliche Stimmung, die sie bei der WM erwartet, hatte die DHB-Auswahl bereits vor dem Anpfiff erhalten. Kurz nachdem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Turnier vor 13 500 Zuschauern in der ausverkauften Arena eröffnet hatte, wurde Prokops Mannschaft vom tosenden Applaus der Fans empfangen.

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Das sorgte nicht nur bei Torhüter Silvio Heinevetter für große Augen, sondern beeindruckte offenbar einige Spieler der DHB-Auswahl noch in den Anfangsminuten. Steinmeier, Bundesinnenminister Horst Seehofer, Altkanzler Gerhard Schröder und der IOC-Präsident Thomas Bach - sie alle schauten von der Tribüne aus zu, als Jung Suyoung die koreanische Auswahl nach wenigen Sekunden mit dem ersten Treffer des Turniers in Führung brachte.

Viele Fouls auf beiden Seiten

Zwar baute die deutsche Mannschaft ihre Führung anschließend schnell aus. Geprägt wurde der erste Durchgang aber nicht von Toren, sondern von etlichen Zwei-Minuten-Strafen.

Die aus 16 Süd- und vier Nordkoreanern zusammengesetzte Auswahl ging alles andere als zimperlich mit den deutschen Spielern um. Und die DHB-Auswahl reagierte darauf ebenfalls mit zahlreichen vermeidbaren Fouls. Allein in der ersten Hälfte kassierte Prokops Mannschaft fünf Zwei-Minuten-Strafen. Zudem vergaben Patrick Groetzki, Gensheimer, Hendrik Pekeler und Co. gegen den überragenden Torhüter Park Jaeyong teils hochkarätige Chancen und verpassten eine noch höhere Führung.

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In der zweiten Hälfte legte die Mannschaft dann los. Schon die Einwechslung des Berliner Keepers Heinevetter sorgte im zweiten Durchgang für Begeisterung. Auch die Trefferquote stimmte jetzt. Jannik Kohlbacher, Patrick Wiencek und Co. bauten die deutsche Führung kontinuierlich aus. Die Koreaner hatten dem kaum noch etwas entgegenzusetzen. Dass die Zusammensetzung ihres Teams hauptsächlich friedenspolitische anstatt sportliche Gründe hatte, zeigte sich auch am Einsatz ihrer Akteure: Von den Nordkoreanern im Team kam kaum jemand zum Einsatz.

(hau)

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