Franziska van Almsick steckte bei

Franziska van Almsick steckte bei "The Masked Singer" im zauberhaften Einhorn-Kostüm. Bild: ProSieben/Willi Weber

"The Masked Singer": Franziska van Almsick hatte Angst wegen Rea Garvey

Eine neue Staffel von "The Masked Singer" ist in vollem Gange, was natürlich bedeutet: Jede Woche wird ein Promi enttarnt. Am Dienstagabend erhielt das Einhorn die wenigsten Zuschauerstimmen und musste daher am Ende seine Maske abnehmen. Zum Vorschein kam die ehemalige Weltklasseschwimmerin Franziska van Almsick, die das Rateteam auch schon auf der Rechnung hatte.

Nach der großen Show-Enthüllung verriet die 42-Jährige watson, dass sie im Verlauf der Sendung ein wenig Angst vor Rea hatte, den sie schon zuvor persönlich kannte. Zudem schilderte sie das überraschende Verhalten ihres Umfelds nach ihrem ersten Bühnenauftritt.

watson: Wie hast du reagiert, als ProSieben bei dir angefragt hat?

Franziska van Almsick: Ich bin ja leidenschaftliche Duschsängerin und die Sendung ist einfach super. Ich habe relativ schnell zugesagt, wobei meine Spontanität wohl eine große Rolle spielte. Erst eine Woche später wurde mir langsam bewusst, worauf ich mich da eingelassen habe. Noch kurz vorher hätte ich mir eigentlich nicht vorstellen können, vor Millionen Menschen zu singen. Das finde ich sehr intim und persönlich. Aber dann war die Herausforderung plötzlich da und ich habe sie angenommen.

"Gestern Abend konnte ich mir eigentlich nicht vorstellen, die Maske abzusetzen. Ich habe überlegt, ob ich die Maske einfach anbehalte und raus renne."

War es insofern denn eine Erleichterung, dass du in einem Kostüm gesteckt hast?

Mit Maske war es auf jeden Fall einfacher. Ich war selbst erstaunt, dass ich beim Singen nach meiner Demaskierung überhaupt einen Ton herausgebracht habe. Gestern Abend konnte ich mir eigentlich nicht vorstellen, die Maske abzusetzen. Ich habe überlegt, ob ich die Maske einfach anbehalte und raus renne. Ich habe versucht, auszublenden, wie viele Menschen die Sendung vor dem Fernseher verfolgen. Hätte ich daran gedacht, wäre ich vielleicht einfach verstummt. Die größte Herausforderung war es, trotz allem zu singen.

Das Einhorn verzauberte bei

Das Einhorn verzauberte bei "The Masked Singer" sogar Rea Garvey. Bild: ProSieben/Willi Weber

"Wenn jemand das Einhorn eigentlich nicht mag, dann Rea."

Rea Garvey aus dem Rateteam und du, ihr kennt euch persönlich. Bereits in der ersten Sendung vermutete er, dass du das Einhorn bist. Hattest du damit gerechnet?

Ja. Ich habe natürlich gehofft, dass es nicht so kommen würde, ahnte aber schon, dass er mich erkennt. Ich habe dann auch gemerkt, wie es bei ihm "Klick" gemacht hat. Dann war er wirklich sehr freundlich zu mir, was bei einem Einhorn-Kostüm nicht zu erwarten war. Denn wenn jemand das Einhorn eigentlich nicht mag, dann Rea. Alles, was zu putzig oder niedlich ist, kann er nicht leiden. Darum dachte ich zuerst: "Oh nein! Dass Rea über mich schimpft, brauche ich jetzt gar nicht." Doch er hat mich bereits in der ersten Sendung verschont, weil er wohl schon den Verdacht hatte, dass ich in dem Kostüm stecke. Von dem Verdacht ist er dann auch nicht mehr abgekommen.

Hast du viele Nachrichten von Bekannten und Freunden erhalten, nachdem Rea deinen Namen in der Sendung schon letzte Woche ins Spiel gebracht hatte?

Das war ganz komisch. Erst gestern Abend habe ich viele SMS bekommen, aber davor hat sich keiner gemeldet. Trotzdem denke ich, dass es für meine Freunde klar war, da ich eine markante Stimme habe. Es war aber toll, dass niemand geschrieben hat. Nach der ersten Sendung war ich dankbar für jede nicht eingegangene Nachricht. So wurde ich gar nicht erst dazu gebracht, zu flunkern und Quatsch zu erzählen. Alle waren ganz lieb und haben sich zurückgehalten. Das ist das Beste, was man machen kann: sich einfach seinen Teil denken und den anderen in Ruhe lassen.

"Natürlich wäre es eine Lüge, würde ich behaupten, das alles komplett entspannt zu sehen. Ich bin Athletin und das wird sich auch nie ändern. Die Enttäuschung ist schon da, die nächste Show hätte ich gerne noch absolviert."

Du bist als zweite Kandidatin in der aktuellen Staffel enttarnt worden und somit auf dem vorletzten Platz gelandet. Wertest du das als Erfolg? Schließlich bist du als Sportlerin, die Wettbewerbe gewohnt ist, eigentlich sehr ehrgeizig.

Ich habe lange überlegt, wie ich mich auf diese Sendung einstelle. Als Athletin wäre ich nie an den Start gegangen, wenn ich nicht geglaubt hätte, auch gewinnen zu können. Man muss aber überlegen, was für eine Sendung "The Masked Singer" ist und worum es dabei geht – nämlich um das Rätseln und den Spaß, den alle haben. Für mich war entscheidend, Dinge zu tun, die ich sonst nie tun würde und auch noch nie gemacht habe. Aber natürlich wäre es eine Lüge, würde ich behaupten, das alles komplett entspannt zu sehen. Ich bin Athletin und das wird sich auch nie ändern. Die Enttäuschung ist schon da, die nächste Show hätte ich gerne noch absolviert. Dennoch: Wenn ich bedenke, dass ich zum ersten Mal vor so vielen Menschen gesungen habe, war es echt gut und macht mich auch stolz.

Fandest du es sehr anstrengend, unter dem Kostüm zu performen?

Eigentlich war es gut zu ertragen. Mit dem großen Rock konnte man sich zwar nicht so gut bewegen, aber der Rock hatte auch einen Vorteil, denn so konnte man meine Beine nicht erkennen. Bei einer Tanzperformance, die ich vielleicht noch gezeigt hätte, hätte ich mich sonst noch viel mehr verraten und Rea hätte wahrscheinlich sogar Geld darauf gewettet, dass ich es bin.

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Franziska van Almsick hat die Maske abgenommen. bild: Prosieben/Willi Weber

"Wer weiß: Wenn das Einhorn mit dem Dinosaurier noch mehr Zeit verbracht hätte, wäre daraus vielleicht auch eine Romanze entstanden."

Direkt nach deinem Auftritt hast du gesagt, dass du unbedingt mit dem Dinosaurier zusammen in die nächste Runde einziehen willst. Was gefällt dir an dieser Maske denn besonders?

Er ist schon putzig, wobei ich alle Kostüme extrem gelungen finde. Im Vergleich mit den "The Masked Singer"-Shows in anderen Ländern ist Deutschland echt gut darin. Tolle Ideen, alles großartig ausgearbeitet. Der Dino hat zum Beispiel diesen riesigen Schlüssel im Rücken, solche Details machen es aus.

Das Monsterchen und der Astronaut haben sich ja ineinander verliebt…

Wer weiß: Wenn das Einhorn mit dem Dinosaurier noch mehr Zeit verbracht hätte, wäre daraus vielleicht auch eine Romanze entstanden, genau wie zwischen dem Monsterchen und dem Astronaut. Leider kann ich das nicht beobachten, weil ich ja jetzt nicht mehr dabei bin. Andererseits bin ich froh, dass ich die Sendung jetzt von zu Hause aus richtig genießen kann. Als Einhorn habe ich von den anderen Auftritten kaum etwas mitbekommen.

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