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Bei Amazon: Katastrophen-Film, der das Kino revolutionierte

Der Blockbuster beeindruckte mit spektakulären Bildern.
Der Blockbuster beeindruckte mit spektakulären Bildern.bild Universal
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Bei Amazon: Extrem erfolgreicher Katastrophen-Film, der das Kino revolutionierte

Dieser Blockbuster ist ein Kind der 90er Jahre und nimmt es mit Naturgesetzen nicht immer genau. Dem Publikum war das damals aber ziemlich egal.
30.11.2025, 06:3430.11.2025, 06:34

Ein Film, der das Blockbuster-Kino neu definierte und gleichzeitig als Beispiel für physikalischen Unsinn herhält: Genau das ist "Twister" mit Helen Hunt und Bill Paxton aus dem Jahr 1996.

Der Tornado-Thriller begeisterte Millionen und schuf Bilder, die bis heute Kult sind. Am Samstag lief der moderne Klassiker mal wieder im TV – inklusive der berüchtigten fliegenden Kuh.

Darum geht es in "Twister"

Ein Team von Sturmjäger:innen rund um die engagierte Meteorologin Dr. Jo Harding verfolgt ein Ziel: den gefährlichsten Tornados der USA so nahe wie möglich zu kommen, um ein revolutionäres Frühwarnsystem zu testen.

Unterstützt wird sie dabei von ihrem Ex-Mann Bill, einem ehemaligen Sturmjäger, der eigentlich aussteigen wollte. Während sich die Beziehung der beiden neu entfaltet, geraten sie in eine Kette immer heftigerer Wirbelstürme und riskieren dabei nicht nur ihre wissenschaftliche Mission, sondern auch ihr Leben.

"Twister" übertraf die Erwartungen

Damals galt der Mai als riskanter Startmonat für große Filme. "Twister" aber kam trotzdem – und räumte groß an. Der Originalfilm von Regisseur Jan de Bont ("Speed") spielte weltweit fast 500 Millionen US-Dollar ein und wurde 1996 nur von "Independence Day" übertroffen.

Die Erwartungen waren gering: kein Franchise, keine Vorlage, kein sicheres Publikum. Doch das Team setzte auf ein revolutionäres Marketing, und das mit großem Erfolg.

Statt Stars wie Helen Hunt oder Bill Paxton in den Mittelpunkt zu stellen, fokussierten Trailer und Plakate die computergenerierten Wirbelstürme. Und das zur "richtigen" Zeit: Parallel zum Kinostart lief in den US-Nachrichten die reale Tornado-Saison, was kostenlose PR bedeutete.

Das Zusammenspiel aus aktueller Berichterstattung, starken Effekten (Oscar-nominiert) und dem Mythos Tornado sorgte für einen regelrechten Hype. Der Mai wurde daraufhin offiziell zur Sommer-Blockbuster-Saison erklärt.

Doch so eindrucksvoll "Twister" auch war, wissenschaftlich betrachtet bleibt vieles fragwürdig. Fachleute kritisieren bis heute die Darstellung von Stürmen und Schutzmaßnahmen.

So werden Tornados im Film bereits vor ihrem Auftreten klassifiziert – in der Realität unmöglich. Auch Schutz unter Brücken oder in Autos zu suchen, wie es die Figuren tun, wäre laut Experten-Stimmen eher lebensgefährlich.

RTL Zwei zeigte "Twister" am 29. November um 20.15 Uhr. Gestreamt werden kann der Film bei Amazon Prime Video, wo er derzeit in der Flatrate enthalten ist. Weitere Anbieter führen ihn als Kauf- und Leihtitel.

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Regelmäßig erwarten die Zuschauer:innen neue Sendungen zur Primetime. Während die einen beim Publikum zünden können, schmieren andere kläglich ab. Bei ProSieben wollte man dieses Risiko offenbar gar nicht erst eingehen.
Wenn Sendungen plötzlich aus dem Programm verschwinden, steckt dahinter meistens ein triftiger Grund. So sind die Änderungen im gewohnten Ablauf mal durch sportliche oder politische Ereignisse motiviert. Oft sind es auch schwindende Einschaltquoten, die einen Sender zum Handeln zwingen. Im Falle von ProSieben jagt nun wiederum eine Frage die nächste.
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