HANDOUT - 02.02.2021, Berlin: Amina (vorn), Maria (2.v.r.), Alysha (l) und Sarah (2.v.l.), Kandidatinnen der 16. Staffel der Castingshow

Es kann nur eine "Germany's next Topmodel" werden – in diesem Jahr jedoch ohne Vertrag in einer Modelagentur. Bild: dpa / Richard Hübner

Überraschende Neuerung: "GNTM"-Siegerin bekommt 2021 keinen Vertrag bei Modelagentur

Die diesjährigen "GNTM"-Kandidatinnen von Heidi Klum müssen sich auf eine entscheidende Änderung gefasst machen – und das in einer Staffel, die sowieso vor Veränderungen nur so strotzt. So muss die 16. Staffel wegen der Corona-Pandemie komplett in Deutschland gedreht werden. Ein Model-Loft gibt es in dieser Staffel zwar noch immer, allerdings nicht im sonnigen Los Angeles, sondern ebenfalls in der deutschen Hauptstadt, die zur Zeit des Drehs ziemlich verregnet war.

Aber das ist noch lange nicht alles: Auch das Logo, das von der ersten Staffel an bis vor Kurzem durch eine schlanke Frauensilhouette ergänzt wurde, musste wegen eines neuen Diversity-Anspruchs an die Models weichen. Ab jetzt sind auch kurvige, kleine, große und ältere Kandidatinnen gewünscht, die nicht mehr dem klischeehaften Bild aus dem Logo entsprachen.

Die Show-Chefin Heidi ärgerte sich zudem schon vor der Ausstrahlung der ersten diesjährigen Folge darüber, dass sie wegen Corona ihre "Meeedchen" weder umarmen, noch ihnen am Ende jeder Episode ein Foto in die Hand drücken darf: "Das ist immer so ein Riesenteil von 'Topmodel' gewesen, die Bildübergabe. Das konnte ich in Zeiten von Corona auch nicht machen", äußerte sie bei einer Online-Pressekonferenz im Januar, bei der auch watson dabei war.

Plötzlich fällt ein traditioneller "GNTM"-Preis weg

Trotz all der Änderungen sollte die Staffel so normal wie irgend möglich über die Bühne gehen. Nun tut sich allerdings ein neuer Punkt auf, der vor allem der "GNTM"-Siegerin von 2021 nicht unbedingt passen könnte: Es wird in diesem Jahr keinen Vertrag mit Günther Klums Modelagentur "ONEeins fab" geben – das erste Mal, seit zwölf Jahren.

Das wurde am Donnerstagabend in der Show deutlich, als die in Aussicht stehenden Preise aufgezählt wurden. Die "GNTM"-Sprecherin Tina Land sagte dazu: "Die Zusammenarbeit mit der Künstleragentur ONEeins fab Management im Kontext von 'GNTM' ist ausgelaufen." Weiterhin könne sich die Siegerin aber über ein Preisgeld von 100.000 Euro, ein Auto und ein Cover auf der "Harper's Bazaar" freuen. Die letzte Gewinnerin, die bei Günther Klum also unter Vertrag genommen wurde, war die Vorjahressiegerin Jacqueline Wruck.

Bislang hatte die Modelagentur die Aufgabe, den Models auch nach dem Ende von "GNTM" weiterhin Jobs zu verschaffen und sie an Kunden zu vermitteln. "Unsere Talents profitieren von einer 360-Grad-Betreuung: vom strategischen Karriereaufbau, über PR-Beratung und -Betreuung, bis hin zur Vermittlung von TV- und Event-Engagements, crossmedialen Werbekampagnen, Social-Media-Kooperationen und Fashion- und Beauty-Shootings", heißt es dazu auf der Website des Unternehmens.

Nicht immer waren alle Models mit dem Agenturvertrag zufrieden

Durch die Agentur schafften es diverse Models bereits Fuß im Fashion-Business zu fassen, vor allem aber durch Social Media schien der Karriere-Boost mit den Jahren nicht mehr so dringend notwendig gewesen zu sein. Auf den Instagram-Kanälen, die die Kandidatinnen von ProSieben und "GNTM" bekommen, sammeln die Kandidatinnen während der Staffel Hunderttausende Follower und sind hinterher gefragte Influencerinnen. Ob das allerdings der Grund dafür ist, dass die Zusammenarbeit zwischen der Show und Klums Agentur nicht verlängert wurde, bleibt letztlich unklar.

Bekannt ist allerdings auch, dass ONEeins fab auch durchaus bei einigen Siegerinnen in der Kritik stand. Einige Kandidatinnen versuchten vor Ablauf der Laufzeit aus dem Vertrag herauszukommen. Zuletzt stand mit Simone Kowalski die Gewinnerin von 2019 mit der Agentur in einem Rechtsstreit. Klum und das Model haben sich schließlich auf einen Vergleich geeinigt.

(cfl)

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