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Lena Meyer-Landrut über ihr Image: "Ich bin nicht zickig"

Lena Meyer-Landrut hat den Eurovision Song Contest wieder nach Deutschland geholt – nach 28 Jahren. Das war vor 9 Jahren. Eine Zeit, die für die Sängerin nicht einfach war. "Unsere Lena" wurde damals über Nacht zum Star und galt von da an als zickig.

Ein Image, das sie selbst befeuert hat, wie Lena jetzt in einem Interview mit der "Leipziger Volkszeitung" zugab:

"Am meisten berührt mich die Voreingenommenheit, dass ich zickig und arrogant sei. Das habe ich aber gar nicht in mir! Ich habe mir in letzter Zeit viele Gedanken darüber gemacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich mich in der Vergangenheit wahrscheinlich so verhalten habe."

Lena über ihre Krise:

Bereits in früheren Interviews war das Thema "Zickigkeit" ein großes Thema. Der Grund: Für die damals 19 Jahre alte Lena war der Druck schnell zu viel. Ein hohes Arbeitspensum und die Erwartungen überforderten die Schülerin aus Hannover.

Im Jahr 2017 überlegte die Sängerin sogar ihre Karriere aufgrund dessen zu beenden. Damals sagte sie:

"Damals war Holland in Not. Ich war müde, erschöpft, traurig und habe morgens keinen Bock gehabt, war lustlos."

"frisch an die Arbeit", Podcast der zeit

Lena erklärte ihr Verhalten in Interviews:

"Ich war sehr lange unglücklich und habe über die Jahre den Bezug zu mir selbst verloren (...). Ich war zickig (...), das war ein Schutzmechanismus."

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Grund genug für Lena, sich eine Pause zu verordnen und mit sich selbst zu beschäftigen. Zur "LVZ" sagte sie jetzt über die Krisenzeit:

"Ich habe schon vor dreieinhalb Jahren angefangen, an dem Album zu schreiben. Als es fast fertig war, habe ich es weggeschmissen, weil ich mich damit nicht wohl gefühlt habe. Ich hatte die eine oder andere persönliche Krise, und das Album hatte auf einmal keinen authentischen Boden mehr. Nach einer Auszeit habe ich wieder angefangen, und es wurde mir klarer, worum es gehen soll."

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