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Rammstein werden auch 2023 ihre Feuerwerke in diversen Stadien zünden. Bild: imago images / imago images
Musik

Rammstein-Tickets: Eventim gerät in massive Kritik – Band hat Überraschung parat

11.09.2022, 15:10
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Kaum ist die diesjährige Rammstein-Tour beendet, verkündet die Band bereits ihre nächste: Auch 2023 werden sie wieder unterwegs sein – wenn auch nur für vier Termine in Deutschland.

Obwohl der eigentliche Vorverkauf erst am Donnerstag um 10 Uhr startete, gab es für Mitglieder des offiziellen Rammstein-Fanclubs eine Ausnahme: Für sie hat ein exklusiver Pre-Sale bereits am Dienstag begonnen – und auf Twitter für massiven Ärger gesorgt.

Massiver Andrang auf Rammstein-Tour: Zusatzshows geplant

Weil der Andrang auch beim normalen Vorverkauf extrem hoch ist und die Tickets teilweise nach wenigen Minuten völlig vergriffen sind, hat Rammstein eine Überraschung für die Fans in petto: In München und Berlin gibt es Zusatzkonzerte!

Am 10. Juni findet die Zusatzshow in München statt und am 18. Juli in Berlin. Das kündigt Eventim während des Vorverkaufs auch auf Twitter an. Rammstein-Fans, die sich bereits in der Warteschlange befinden, können auch direkt Tickets für die Zusatzshows bestellen.

Probleme bei Ticket-Verkauf für Rammstein-Tour

So hat die Verkaufsplattform "Eventim" offenbar nicht transparent gemacht, welche Plätze innerhalb der Stadien unter welchen Kategorien zu finden sind. Fans waren somit dazu angehalten, aus diversen Kategorien eine auszuwählen, ohne zu wissen, wo sie stehen oder sitzen werden.​

Lediglich die Preise waren den jeweiligen Kategorien zugeordnet, die zwischen 96,80 Euro und 149,60 Euro variierten. Zwar hat Eventim das Problem inzwischen gelöst, jedoch haben die ersten 1,5 Stunden Verkauf bereits Frust und Ärger unter den Fans ausgelöst – und womöglich auch zu Fehlkäufen geführt.

Auf eine Anfrage von watson hat sich Eventim bislang noch nicht geäußert. Wir haben versucht herauszufinden, wo sich die einzelnen Kategorien befinden könnten und wo die begehrte Feuerzone ist.

Eine Twitter-Userin ärgerte sich etwa darüber, dass nicht ersichtlich sei, wo die sogenannte "Feuerzone" ist. "Das kotzt mich an, ich versuche schon seit einer halben Stunde, Tickets zu bekommen", schrieb sie dazu.

Womöglich verstehen vor allem große Rammstein-Fans, wo die enorme Wut herrührt: "Feuerzone" meint den abgesperrten Bereich direkt vor der Rammstein-Bühne, der sehr begehrt und somit schwer zu bekommen ist. Nachdem die Userin also bereits die erste Hürde geschafft hat und vorzeitig Tickets kaufen konnte, ist es hier an der zweiten Hürde gescheitert: der Intransparenz.

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Weiteren Tweets nach zu urteilen, ist die genannte Userin jedoch damit nicht allein. So hat eine andere Person geschrieben: Es wäre angebracht, falsch gekaufte Tickets wieder zurückgeben zu dürfen, sofern man diese innerhalb der Anfangszeit bestellt hat. Eine weitere Userin machte ihrer Wut mit diesen Worten Luft: "Hey, lass uns einfach mal Tickets im Rammstein Vorverkauf in Kategorien 1-12 durchnummerieren ohne zu sagen, wo welche im Stadion ist!"

Andere Gründe für den Frust

Die Schwierigkeiten gingen allerdings nicht nur auf die fehlende Kategorie-Benennung zurück, sondern haben sich auch durch andere Probleme ergeben.

Einige Twitter-User:innen berichteten etwa, dass sie sich extra für den verfrühten Pre-Sale eine Mitgliedschaft im Rammstein-Fanclub besorgt, den Zugang jedoch nicht erhalten haben. "Mein Eventim stürzte ab, als ich auf 'Bezahlen' drückte, und jetzt funktioniert mein Code nicht mehr. Ich werde wohl nicht zu Rammstein gehen", klagte etwa eine dieser Personen. Eine weitere schrieb:

"Ernsthaft? Eure Website ist abgestürzt und jetzt ist mein Zugangscode nicht mehr verfügbar... WTF!"

Nicht nur Unzufriedenheit

Immerhin finden sich zwischen all der Kritik auch einige Fans, die sich eines der begehrten Tickets tatsächlich sichern konnten. Darunter sowohl solche, die zwar mit den beschriebenen Ärgernissen konfrontiert wurden, sich aber durch diese durchkämpfen konnten:

Besonders glückliche Fans berichten dahingegen nicht einmal von Schwierigkeiten solcherart, sondern ausschließlich von ihrem erfolgreichen Kauf. Entsprechend deutlich schwingt in diesen Fällen die Euphorie über die erhaltenen Tickets mit – vor allem dann, wenn es dabei um die besagte "Feuerzone" geht.

(ras)

Nach vermeintlichem Rückzug: Dieter Bohlen spricht Klartext

Die Meldung im vergangenen Jahr, dass Dieter Bohlen seinen Posten bei "DSDS" räumt, sorgte damals für ein Beben. Er gab an, dass für einen "Revoluzzer" wie ihn einfach kein Platz mehr in der Show sei. Umso mehr freuten sich die Fans darüber, dass anlässlich der Jubiläumsstaffel der Poptitan ans Set der Castingshow zurückkehrt – auch wenn danach mit dem Format endgültig Schluss sein soll.

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