2013 gelang Vanessa mit der Band Wolkenfrei der Durchbruch, mittlerweile ist sie auch als Solo-Künstlerin sehr erfolgreich. Damit verbunden gewinnt sie auch immer mehr Social-Media-Anhänger, bei Instagram folgen ihr derzeit rund 963.000 User.
Zwar reicht Vanessas Begeisterung für Musik lange zurück, doch dass sie tatsächlich in diesem Bereich Fuß fassen würde, war nicht unbedingt selbstverständlich. In Paul Ripkes Podcast "Alle Wege führen nach Ruhm" verriet sie nun, in welchen Berufen sie sich (erfolglos) versuchte, bevor sie als Sängerin durchstartete.
Paul Ripke bringt in "AWFNR" so einiges über den Werdegang der 30-Jährigen in Erfahrung. Vanessa offenbart zunächst, dass sie kein Abitur hat, obwohl viele das Gegenteil vermuten würden. "Ich habe erst die Hauptschule gemacht, bin dann auf die Realschule, bzw. Werkrealschule", führt die Musikerin aus, und ergänzt: "Danach hätte ich aufs Wirtschaftsgymnasium gehen können, aber meine Eltern haben gesagt: 'Nein, komm, verdien' mal Geld!'"
Die Entscheidung unmittelbar danach erwies sich als denkbar unglücklich: "Das erste, was ich gemacht habe, war Steuerfachangestellte, obwohl ich eine richtige Niete in Mathe war", so Vanessa. Kein Wunder also, dass sie schnell die Flucht ergriff: "Nach drei Monaten habe ich gedacht: Vergiss es, das geht gar nicht."
Im Anschluss habe sie eine Ausbildung zur Kauffrau für Marketing-Kommunikation begonnen, aber auch dafür war sie augenscheinlich nicht bestimmt:
Damals habe sie bereits "hier und da mal Auftritte" als Sängerin absolviert, was mitunter von lokalen Zeitungen aufgegriffen wurde. So habe ihr damaliger Chef davon erfahren, vermutet Vanessa. Auf Nachfrage von Paul Ripke stellt sie klar, dass diese Gigs "nichts Nennenswertes" gewesen seien, sondern nur "irgendwelche Dorffeste". Für ihren damaligen Chef war es dennoch Grund genug, das Arbeitsverhältnis zu beenden.
Damals hatte Vanessa Mai übrigens nicht einmal einen Künstlernamen, sie sei schlicht als "Vanessa" aufgetreten. Zu diesem Zeitpunkt sei das gar kein Thema gewesen.
Ihre "letzte Chance" wollte sie dann als Mediengestalterin nutzen, und diese Ausbildung zog sie schlussendlich durch. Direkt danach allerdings ging es auch schon mit Wolkenfrei los – der Rest der Geschichte ist bekannt.
(ju)