rbb Fernsehen CHEZ KRÖMER, am Dienstag (06.12.22) um 22:15 Uhr.
Der Gast in Krömers Verhörraum ist bekanntlich unberechenbaren Situationen, Inhalten und Launen ausgeliefert. Und es gibt immer noch Men ...
Nach einem Aufsehen erregenden Auftritt bei "Chez Krömer" hat sich Faisal Kawusi in einem Stream auf Twitch zu Wort gemeldet.Bild: rbb/Carolin Ubl
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"Chez Krömer": Faisal Kawusi beschimpft Moderator nach TV-Eklat

04.12.2022, 15:52

Durch seinen Auftritt bei "Chez Krömer" sorgt Faisal Kawusi erneut für Aufsehen: Denn Krömer regt sich über Kawusi so auf, dass er die Sendung einfach vorzeitig abbricht. Zuvor hatte er den Comedian in der Show mit einem umstrittenen Spruch aus dem Frühjahr konfrontiert: Damals kommentierte Kawusi mit einer Antwort an die Youtuberin Silvi Carlsson auf geschmacklose Weise einen K.-o.-Tropfen-Witz von Joyce Ilg bei Social Media und erntete empörte Reaktionen.

Nun ging der Komiker in einem Stream auf Twitch noch einmal auf die Krömer-Sendung ein – und fand deutliche Worte für sein Gegenüber.

"Chez Krömer": Kawusi wettert gegen Moderator

Bei Krömer rechtfertigte sich Kawusi für seine Aussage gegen Silvi Carlsson, die wiederum die Meinung vertrat, Witze über K.-o.-Tropfen seien "nicht cool". "Das nächste Mal werde ich die Dosis verstärken, versprochen", hatte der Comedian ihr geschrieben.

Im Anschluss war Kawusi bei "Stern TV" aufgetreten, doch Krömer warf ihm jetzt vor, dort nur die "übliche Reuenummer" abgezogen zu haben – "wenn man merkt, dass jetzt die Checks demnächst ausbleiben". Zudem vertrat er die Ansicht, Kawusi habe nicht aus seinen Fehlern gelernt ... und verließ schließlich vorzeitig das Studio.

rbb Fernsehen CHEZ KRÖMER, am Dienstag (06.12.22) um 22:15 Uhr.
Der Gast in Krömers Verhörraum ist bekanntlich unberechenbaren Situationen, Inhalten und Launen ausgeliefert. Und es gibt immer noch Men ...
Kawusi diskutiert mit Moderator Kurt Krömer.Bild: rbb/Carolin Ubl

In seinem Twitch-Stream ergreift Kawusi nun selbst das Wort und wirft Krömer vor, dass dieser ihn ungerecht behandelt habe. In den über drei Stunden ist sein "Chez Krömer"-Auftritt das bestimmende Thema. Der 31-Jährige habe bereits einen "ganz schlimmen Tag" hinter sich gehabt, bevor er zu Krömer ins Studio kam. Und dieser wurde danach noch katastrophaler:

"Dann kommt dieser H-Sohn und stellt sich als Moralapostel hin."

Kawusi wollte selbst Gast bei "Chez Krömer" sein

Das Verhalten des Moderators sei "respektlos", "schamlos" und "selbstgerecht" gewesen. "Was bildest du dir ein?", wettert Kawusi. So etwas wie in der Show habe er noch nie erlebt. Zuvor sei er sogar Fan von Krömer gewesen, doch damit ist es nun vorbei. Sein Auftritt sei überhaupt erst zustande gekommen, weil er die Produktion von sich aus kontaktiert und Interesse signalisiert habe.

Nun jedoch zieht Kawusi das Fazit: "Ich habe damit gerechnet, dass er kritisch sein wird – aber ich dachte, da liegt ein lustiger Mantel drauf." Auch mit Blick auf frühere Episoden der Sendung zeigt sich der Komiker enttäuscht. "Da saßen Nazis, richtig eklige Rassisten. Zu denen war der netter als zu mir", beschwert er sich im Dialog mit einem Zuschauer, der sich später dazu schaltet.

Kawusi stellt sich der Kritik

Kawusi holt gleich mehrere Gäste in seinen Twitch-Stream. Dazu zählt auch eine Person, die nach eigenen Angaben mehrere Jahre lang fürs Fernsehen gearbeitet hat – und die das Verhalten von Kawusi deutlich schlimmer findet als das von Krömer. Der Zuschauer sei schon damals im Zuge des K.-o.-Tropfen-Kommentars "sehr empört" darüber gewesen, wie Kawusi mit der Situation umging.

Dieses Gespräch eskaliert allerdings nicht, beide Parteien bleiben sachlich. Auch hier zieht Kawusi eine klare Grenze und konfrontiert seinen Gesprächspartner:

"Ich verstehe, dass nicht alle Gags jedem gefallen. Alle Menschen sehen in dem Moment einen Gag. Es ist ein Mosaik meiner Persönlichkeit. Auf Basis dessen es zu wagen, meinen ganzen Charakter zu beurteilen: Da musst du mal einen Gang zurückschalten."
Im Twitch-Stream teilt Kawusi gegen Krömer aus.
Im Twitch-Stream teilt Kawusi gegen Krömer aus.bild: faisal.kawusi/instagram

Kawusi habe versucht, sich zu erklären, aber "keiner wollte mich verstehen". Der Shitstorm habe ihm beigebracht, dass er zwar sagen könne, was er wolle – er jedoch auch mit den Reaktionen leben müsse. Schließlich stellt er klar: "Ich bin an einem Punkt, an dem ich sage: Ich habe die Schnauze voll, ich werde mich wehren." So sind dann wahrscheinlich auch die jetzigen Sticheleien gegen Krömer zu erklären.

Jedoch gibt sich Kawusi auch selbstkritisch und räumt ein: "Ehrlicherweise sind jetzt zu viele emotionale Situationen von mir an die Öffentlichkeit geraten. Das hätte eigentlich nicht passieren dürfen. Aus professioneller Sicht war ich in dieser Situation unprofessionell."

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