12.03.2022. D
In der 14. Staffel von "Let's Dance" schaffte es Lola Weippert mit Tanzpartner Christian Polanc bis ins AchtelfinaleBild: imago/ oliver langel
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RTL-Moderatorin Lola Weippert spricht offen über Kindheitstrauma: "Nicht gut genug"

18.08.2022, 11:2618.08.2022, 12:20

Lola Weippert ist bekannt dafür, auch immer mal wieder ernstere Themen anzusprechen, sie thematisierte im Netz bereits Mobbing, Endometriose oder wie wichtig es ist, ein positives Körpergefühl zu haben. In einem aktuellen Video auf Instagram äußert sich die RTL-Moderatorin nun offen zu ihren Selbstzweifeln. Sie erklärt, dass der Auslöser dafür ein Gespräch mit ihrer Therapeutin gewesen ist.

In ihrer Instagram-Story erzählt sie, dass sie häufig Angst habe, nicht gut genug zu sein. "Und diese Angst, nicht gut genug zu sein, die kommt bei mir aus der Kindheit und hat mit einem gewissen Kindheitstrauma zu tun", erläutert die gebürtige Rottweilerin weiter.

Lola Weippert spricht von Angst, verlassen zu werden

Mit dem Video richte sie sich, wie sie sagt, an ihre Fans, denen es vielleicht auch mal so ging oder immer noch geht. Mit der Hoffnung, ihnen damit vielleicht auch Trost spenden zu können:

"Egal um welches Thema es geht, am Ende kommt's immer auf diesen Glaubenssatz zurück, dass ich Angst habe, nicht gut genug zu sein. Dass ich zum Beispiel auch Angst habe, dass sich Menschen von mir abwenden könnten, weil ich nicht gut genug bin."
Lola Weippert fragt ihre Fans, ob sie sich manchmal auch nicht gut genug fühlen.
Lola Weippert fragt ihre Fans, ob sie sich manchmal auch nicht gut genug fühlen. screenshot/instagram/lolaweippert

Zudem äußert sie die These, dass Frauen insgesamt unsicherer seien als Männer. Das habe damit zu tun, dass Frauen in der Vergangenheit oft nicht gesehen wurden und stets stärker darum kämpfen mussten, anerkannt und gesehen zu werden. Das liege daran, dass Frauen eine höhere emotionale Intelligenz hätten als Männer, erklärte die frühere "Let's Dance"-Teilnehmerin. Deshalb seien sie häufiger ehrlicher, würden sich aber auch unsicherer fühlen. Um welches Trauma aus ihrer Kindheit es sich aber handelt, ließ Lola Weippert offen.

Sie beendet das Video allerdings mit aufbauenden Worten: "Können wir bitte einmal ganz kurz festhalten: Wir sind genauso viel wert wie die Männer." Letztlich findet sie, dass wir auf einem guten Weg seien, es müsse allerdings noch viel passieren.

(sf)

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