Herzogin Meghan: In einer Videobotschaft spricht sie über den gewaltsamen Tod von George Floyd.
Herzogin Meghan: In einer Videobotschaft spricht sie über den gewaltsamen Tod von George Floyd.Bild: The Duchess Of Sussex/PA Media/dpa

Meghan trauert um George Floyd – und sagt, was ihr Hoffnung macht

04.06.2020, 18:58

Über eine Woche ist der gewaltsame Tod des Schwarzen Geroge Floyd bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis nun her. Und weiterhin beherrschen Polizeigewalt, Rassismus und soziale Ungerechtigkeit die Diskussionen. Auch prominente Stimmen verurteilen die Lage in den USA

Herzogin Meghan, die seit dem royalen Rückzug mittlerweile wieder in Kalifornien lebt, hat sich nun ebenfalls in einer emotionalen Videobotschaft zu Wort gemeldet. Sie spricht über die niederschmetternde Lage in ihrem Heimatland und findet deutliche Worte zum Tod Floyds.

In einer Videobotschaft an die Schülerinnen ihrer früheren Schule Immaculate Heart High School in Los Angeles zeigte sich Meghan erschüttert über die Situation in den USA. Das Video wurde zuerst vom Magazin "Essence" veröffentlicht.

"Was in unserem Land, in unserem Staat und in unserer Heimatstadt L.A. passiert ist, ist absolut niederschmetternd", befand Meghan. Die Frau von Prinz Harry gestand, dass es ihr schwergefallen sei, die richtigen Worte zu finden. Dann sagte sie:

"Das einzig Falsche wäre es, nichts zu sagen, denn George Floyds Leben zählt."
Herzogin Meghan: In einer Videobotschaft zeigte sie sich sehr bewegt.
Herzogin Meghan: In einer Videobotschaft zeigte sie sich sehr bewegt.Bild: The Duchess Of Sussex/PA Media/dpa

Die 38-Jährige wurde 1981 in Los Angeles geboren. In ihrer Videobotschaft sprach sie auch über die dortigen Unruhen im Jahr 1992. Damals hatten vier Polizisten den Afroamerikaner Rodney King brutal zusammengeschlagen. Die Beamten wurden freigesprochen. "Ich war elf oder zwölf Jahre alt, und es waren die L.A.-Unruhen, die auch von einem sinnlosen Akt des Rassismus ausgelöst wurden", so Meghan. "Diese Erinnerungen gehen nicht weg."

Die Schülerinnen der Immaculate-Heart-Schule würden jetzt ähnliche Szenen erleben wie sie damals, sagte Meghan. "Es tut mir leid, dass es uns nicht gelungen ist, die Welt zu einem Ort zu machen, den ihr verdient."

Zugleich betonte Markle, die junge Generation sei die Zukunft des Landes, könne wählen, Mitgefühl zeigen, ihre Stimme erheben – und die USA "neu aufbauen". Den Schülerinnen gab Markle einen Satz mit auf den Weg, den ihr eine Lehrerin einmal gesagt hatte: "Vergiss nie, die Bedürfnisse anderer über deine eigenen Ängste zu stellen." Das habe sie nie losgelassen.

In der dramatischen Lage in den USA kann Meghan aber auch Hoffnung schöpfen. Sie habe auch eine andere Seite ihres Landes gesehen, die sich in den zahlreichen Solidaritätsbekundungen zeige. Zudem stellen sich auch die Polizisten auf die Seite der Demonstranten.

Zum Schluss sagte Meghan: "Wir sehen das genau jetzt, vom Sheriff in Michigan oder dem Polizeichef in Virginia. Wir sehen, wie die Menschen in Solidarität zusammenstehen, wir sehen, wie Gemeinschaften zusammenkommen und sich Auftrieb geben. Ihr werdet Teil dieser Bewegung sein."

(iger/ mit Material von afp)

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