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Herzogin Meghan: TV-Moderator verliert nach Verriss seinen Job

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Herzogin Meghan wurde zum Zielobjekt einer Hass-Kolumne von Jeremy Clarkson. Bild: www.imago-images.de / IMAGO/Pool
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Hass-Kolumne gegen Herzogin Meghan: Moderator verliert weiteren Job

02.03.2023, 19:28
Mehr «Unterhaltung»

"Wer wird Millionär" gehört im deutschen Fernsehen zu den absoluten Klassikern. Wenn Kult-Moderator Günther Jauch auf den heißen Stuhl bittet, schalten Folge für Folge ratefreudige Zuschauende ein und fiebern mit, wenn es auf die Millionen-Frage zugeht. Ein Erfolgsformat, welches nicht nur auf RTL funktioniert, sondern genau so auch auf dem britischen Sender ITV. Sogar einen Kult-Moderator stellt das Format. Wenn es dort nämlich heißt "Who Wants to Be a Millionaire?" fordert Gastgeber Jeremy Clarkson seine Teilnehmenden heraus – aber nicht mehr lange.

Jeremy Clarkson: Media-Aufschrei nach Skandal-Kolumne

Herzogin Meghan hatte er gewünscht, sie möge nackt durch die Straßen laufen müssen, während umstehende Menschen sie mit Exkrementen bewerfen. Eine Kolumne des Star-Moderators Jeremy Clarkson sorgte im Dezember für einen regelrechten Aufschrei. Dass er die Herzogin "hasse" war in seinem Text für die britische Zeitung "The Sun" noch die am wenigsten drastische Aussage.

FILE - Co-host Jeremy Clarkson attends Amazon Studio's "The Grand Tour" season two premiere screening and party at Duggal Greenhouse on Thursday, Dec. 7, 2017, in New York. British tele ...
Jeremy Clarkson wird für seine Aussagen gegenüber Herzogin Meghan abgestraft. Bild: Invision / Evan Agostini

Konsequenzen bekam der 62-Jährige für seinen geschmacklosen Beitrag bereits heftig zu spüren. Die Zeitung entschuldigte sich für die Worte ihres Autors und sogar seine eigene Tochter wandte sich öffentlich von Jeremy Clarkson ab. Schnell entschloss sich auch der Streaming-Riese Amazon, die Zusammenarbeit mit dem Moderator zu beenden. Herbe Rückschläge für den TV-Star, der sich zuerst nicht für seinen Fehltritt entschuldigen wollte.

Schlussendlich entschloss sich Jeremy Clarkson aber doch dazu, um Verzeihung für seine Ausfälligkeiten gegenüber der Herzogin zu bitten, sogar in einer persönlichen E-Mail an Prinz Harry. Schließlich war er selbst "verschämt und alle anderen waren es auch", schrieb der Journalist auf Instagram, "mein Handy ist ausgerastet. Sehr enge Freunde waren wütend."

Das Herzogen-Paar ließ wissen, dass sie die Entschuldigung des Moderators als nichts anderes als einen "PR-Stunt" abtun.

"Wer wird Millionär?"-Star verliert Job

Auch sein Arbeitgeber ITV zeigt sich noch immer wenig nachsichtig mit dem 62-Jährigen. Wie Sender-Chefin Carolyn McCall gegenüber "Variety" erläutert, sieht sie keine gemeinsame Zukunft mit dem Moderator ihrer Show "Wer wird Millionär": "Wir haben einen Vertrag für diese Staffel, also werden wir das durchziehen. Und dann haben wir keine weiteren Verpflichtungen."

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Völlig schassen möchte die Sender-Chefin ihren Noch-Mitarbeiter aber nicht. "Weder 'Wer wird Millionär' noch Jeremy Clarkson wurden gecancelled", stellt sie klar.

Jeremy Clarkson ist nicht der erste Moderator des Senders ITV, der über seine Aussagen gegen Herzogin Meghan stolpert. Schon Piers Morgan verlor aufgrund fragwürdiger Kommentare seinen Job als Moderator der Show "Food Morning Britain". Er behauptet übrigens, Sender-Chefin Carolyn McCall hätte ihn aus dem Sender gezwungen. McCall bestreitet die Vorwürfe deutlich und stellte schon früher klar, dass Meghan sie nicht kontaktiert habe.

"House of the Dragon" erfüllt Fan-Wunsch mit pikanter Szene

Obwohl "House of the Dragon" im Gegensatz zu den letzten "Game of Thrones"-Staffeln auf einer literarischen Vorlage basiert, ist die Serie hin und wieder für Überraschungen und auch extreme Momente gut. So wartete die zweite Staffel bereits mit mehreren Figuren-Toden auf – und einer Inzest-Szene.

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