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Journalist Tom Bradby begleitete Harry und Meghan auf ihrer Afrika-Reise. Bild: ITV

Harry-und-Meghan-Doku-Journalist erlebte gestresste Royals: "Nicht alles rosig"

Am Montag, 28. Oktober ist es endlich soweit. Das Erste zeigt die Doku "Harry & Meghan: An African Journey" (deutscher Titel "Harry, Meghan und die Presse – wie es wirklich um sie steht"). Ein britischer TV-Sender hatte die viel diskutierte Doku bereits im englischen Fernsehen gezeigt. Das Medienecho war enorm.

In dem einstündigen Film erklärt die Herzogin unter anderem, dass einige ihrer Freunde ihr von der Beziehung zu Harry sogar abgeraten hätten, sie warnten: "Die Klatschpresse wird dein Leben zerstören". Nun hat sich erstmals der britische Journalist Tom Bradby, der das Royal Couple auf ihrer zehntägigen Reise begleitete und interviewte, ausführlich zu den Dreharbeiten geäußert.

Dem US-Frühstücksmagazin "Good Morning America" sagte Bradby, dass er vorhatte, vor allem eine Dokumentation über Harry und Meghans Engagement in Afrika zu drehen – und dann ein bisschen mit ihnen darüber sprechen wollte, wo sie sich gerade im Leben befinden.

Journalist stellte persönliche Fragen in "Harry & Meghan"-Doku

Dass einige Interviewpassagen den beiden eventuell aufstoßen und ein großes Medienecho nach sich ziehen könnten, schien dem Journalisten im Vorfeld bewusst gewesen zu sein:

"Ich wusste, dass hinter den Kulissen nicht alles rosig war. [...] Ich habe ihnen vor den Interviews gesagt, dass ich ein paar speziell zugespitzte Fragen stellen werde."

"Harry & Meghan"-Doku: Lest hier mehr

Damit spielt Tom Bradby neben der Kritik an den britischen Boulevardmedien unter anderem auf eine Aussage von Prinz Harry an, nachdem dieser von ihm auf das angeblich angespannte Verhältnis zu Bruder William angesprochen wurde. Harry erklärt in der TV-Doku:

"Es ist unvermeidbar, dass Dinge passieren. Aber wir sind Brüder, wir werden immer Brüder sein. [...] Als Brüder haben wir gute und schlechte Tage".

Seinen teils sehr persönlichen Fragenkatalog verteidigte Bradby in dem Interview:

"Ich glaube aber, die Realität sieht so aus: Ich habe einfach nur ein Paar gefunden, das ein bisschen verletzt und verwundbar erschien. Ich denke, wenn es um Fragen nach der psychischen Gesundheit geht, muss man sehr vorsichtig sein, welche Wörter man benutzt. Aber ich habe nun eben einmal diese Geschichte entdeckt und aus journalistischer Sicht schien es mir richtig, diese so emphatisch wie möglich zu erzählen."

Journalist Tom Bradby in "Good Morning America"

In Großbritannien stießen Harry und Meghans offene Worte auf gespaltene Reaktionen. Während die Queen not amused gewesen sein soll, zeigten sich viele Royal-Fans begeistert, dass sich das Paar vor einem großen Publikum so verletzlich präsentierte.

(ab)

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