Meghans Podcast soll noch in diesem Sommer auf Spotify erscheinen.
Meghans Podcast soll noch in diesem Sommer auf Spotify erscheinen. Bild: imago images / Pool

Meghan kündigt Podcast an: Herzogin möchte weibliche Rollenbilder erforschen

25.03.2022, 12:48

Die in Kalifornien lebende Herzogin von Sussex will in einem neuen Podcast namens "Archetypes" Klischeebilder und Vorurteile thematisieren, die Frauen hemmen und klein halten. Meghan Markle wird höchstpersönlich am Mikrofon sitzen und Gespräche mit Expertinnen führen, um den Ursprung diese Stereotype aufzudecken.

Die Koproduktion von Spotify und der Produktionsfirma Archewell Audio, die Prinz Harry und Meghan gemeinsam gegründet haben, soll zwar erst im Sommer erscheinen, doch durch einen am Mittwoch veröffentlichten Teaser konnten Fans bereits jetzt schon kurz in den Podcast reinhören.

"Archetype" möchte weiblichen Rollenklischees auf die Spur gehen

"Das ist 'Archetype' – der Podcast, in dem wir die Etikettierungen, die uns Frauen zurückhalten wollen, sezieren, erforschen und untergraben", kündigte Meghan in dem einminütigen Trailer an. "Ich werde Gespräche mit Frauen führen, die nur zu gut wissen, wie diese Typisierungen unsere Narrative prägen."

Dazu gehören auch Historikerinnen und Historiker, die die 40-Jährige dazu befragen möchte, wie bestimmte Rollenbilder über Frauen sowie Klischees und Vorurteile überhaupt erst entstanden sind.

Fans der Herzogin können die Veröffentlichung des Podcasts im Sommer jedenfalls kaum erwarten: "Ich bin so aufgeregt", twitterte eine Userin als Reaktion auf den neuveröffentlichten Teaser. "Sie findet immer die besten Diskussionsthemen", schwärmte eine andere.

Harry und Meghan haben millionenschweren Vertrag mit Spotify

Abgesehen von einer Sonderfolge rund um Weihnachten 2020 ist es die erste Podcast-Produktion aus dem Hause Sussex, seit das Paar vor mehr als einem Jahr eine millionenschwere Partnerschaft mit Spotify abgeschlossen hat.

Im vergangenen Jahr hatten sich Meghan und Harry kritisch über Desinformation zur Corona-Pandemie geäußert, die ihrer Aussage nach bei Spotify geduldet würden. Von einem Sprecher des in Kalifornien lebenden Paares hieß es zuletzt nun, man werde mit dem Streamingdienst zusammen an Regeln arbeiten, um die Verbreitung von Falschinformationen zu reduzieren.

(fw/dpa)

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