Britain s Prince Harry and Meghan visit South Africa Britain s Prince Harry and his wife Meghan, Duchess of Sussex, holding their son Archie, meet Archbishop Desmond Tutu not pictured at the Desmond & ...
Harry, Archie und Meghan: Diese Aufnahme stammt vom September vergangenen Jahres und wurde während ihrer Reise in Südafrika aufgenommen.Bild: imago images/ PA Images
Royals

Gerichtsdokumente enthüllen: Meghan und Harry reichen neue Klage ein – wegen Baby Archie

24.07.2020, 14:27

Im Zuge des "Megxits" zogen Harry und Meghan für eine kurze Zeit nach Kanada. Kaum kamen sie dort an, hatten sie erneut Ärger. Denn das Paar drohte der britischen Zeitung "The Sun" mit rechtlichen Schritten, weil Paparazzi heimlich Aufnahmen von der ehemaligen Schauspielerin und ihrem Sohn Archie beim Spazierengehen gemacht hatten. Später veröffentlichte das Blatt die Bilder, auf denen zu sehen war, wie Meghan ihren Sohn in einem Tragetuch hielt. Die Fotografen sollen sich in Büschen versteckt und ohne Zustimmung Fotos von ihrem Ausflug gemacht haben.

Besonders Harry hat in der Vergangenheit immer wieder Kritik über die Berichterstattung der britischen Boulevardpresse geübt. Er sprach sogar davon, dass Meghan eines der jüngsten Opfer der sogenannten "Yellow Press" sei. Mittlerweile leben die beiden in Los Angeles, doch auch hier ist es um ihre Privatsphäre nicht besser bestellt, wie eine neue Klage des Paares nun enthüllt. Diesmal geht es wieder um Paparazzi-Fotos von ihrem Sohn.

Das werfen Harry und Meghan den Paparazzis vor

Dem Portal "E! News" liegen Gerichtsdokumente vor, die zeigen, dass Harry und Meghan Paparazzi beschuldigen, ohne ihr Einverständnis Bilder von ihrem Sohn aufgenommen zu haben. Ihr Anwalt Michael J. Kump sagte zudem, dass Unbekannte sogar Schnappschüsse von Archie auf dem Anwesen der Familie in Los Angeles gemacht hätten. In den Dokumenten heißt es weiter:

"Das Paar hat erst kürzlich davon erfahren, dass jemand Fotos ihres 14 Monate alten Sohnes Archie angeboten hat und fälschlicherweise behauptete, diese bei einem kürzlich erfolgten öffentlichen Ausflug in Malibu gemacht zu haben."

Sicher sei allerdings, dass ihr Sohn seit der Ankunft in Kalifornien nicht in der Öffentlichkeit gewesen sei und schon gar nicht in Malibu. Harry und Meghan sind sich sicher: Die Aufnahmen seien somit ohne ihre Kenntnis im hinteren Teil des Anwesens der Familie gemacht worden. Dabei stützt sich die Klage auf kalifornisches Recht, das es untersagt, Menschen in ihrem Zuhause zu fotografieren. Auch Aufnahmen außerhalb des Grundstücks seien demnach verboten.

Das Anwesen werde von Drohnen umkreist

Doch damit ist noch nicht Schluss: Der Anwalt erklärt weiter, dass die dreiköpfige Familie immer wieder durch den Einsatz von Drohnen und Hubschraubern in ihrer Privatsphäre gestört werde. Auch Bemühungen, das Haus mit Maschendrahtzäunen zu sichern, würden somit nicht viel nützen. Das Ehepaar fordert nun unter anderem Schadensersatz sowie die Rechte an den Fotos. Kump stellt zum Schluss klar:

"Der Herzog und die Herzogin von Sussex reichen diese Klage ein, um das Recht ihres kleinen Sohnes hinsichtlich der Privatsphäre in ihrem Haus zu schützen, ohne dass Fotografen illegal eingreifen, um Profit machen zu wollen."

Die neueste gerichtliche Auseinandersetzung aufgrund der Privatsphäre ist derzeit nicht das einzige Verfahren, das das Sussex-Couple führt. Im Oktober hatte Meghan eine Klage gegen die "Mail on Sunday" eingereicht, nachdem in dieser ein handgeschriebener Brief von ihr an ihren Vater Thomas Markle veröffentlicht worden war. Meghan warf dem Verlagshaus Missbrauch privater Informationen, Verstoß gegen das Datenschutzgesetz und Verstoß gegen das Urheberrecht vor. Besonders Harry hat laut eigenen Angaben unter den Prozessen zu leiden, da er die öffentliche Verfolgung von Meghan mit seiner Mutter Diana vergleicht, die auf der Flucht vor Paparazzi im Jahr 1997 bei einem Unfall ums Leben kam.

(iger)

Jeremy Fragrance verrät, was er mit seinem Parfum wirklich verdient

Sieben Tage hat er bei "Promi Big Brother" durchgehalten, dann verließ er überraschend freiwillig das Haus – und das, obwohl ihn viele, inklusive er selbst, schon als Sieger gesehen hatten. Der Hype um Jeremy war und ist einfach groß. Kein Wunder, dass Sat.1 für ihn am Freitag zur Primetime sogar das Programm umgestellt hat. Denn nach seinem "Promi BB"-Auszug begleitete ein Kamerateam ihn für 48 Stunden für die Reportage "Jeremy Fragrance – Number One: Von 'Promi Big Brother' zurück in die Welt".

Zur Story