Sophia Thiel lebt mit einer Esstörung.
Sophia Thiel lebt mit einer Esstörung. Bild: dpa / Peter Kneffel

"Es ging gar nichts mehr": Sophia Thiel spricht über Schicksalsschlag

18.05.2022, 18:59

Nach einer mehrwöchigen Youtube-Pause meldet sich Sophia Thiel zurück. Auf ihrem Kanal ist die Influencerin bemüht, ihre Follower nicht nur auf die Höhepunkte im Leben mitzunehmen, sondern gewährt auch Einblicke in Herausforderungen, die sich ihr stellen. Das bedeutet unter anderem Hintergrundinfos über ihr Leben mit einer Essstörung, aber auch wie sie sich in ihrem aktuellen Fitnessprogramm schlägt. In ihrem neuesten Video spricht sie nun offen darüber, wie sich eine ihrer allerschwersten Zeiten auf ihre mentale Gesundheit auswirkte.

Sophia Thiel musste schmerzhaften Verlust verkraften

Mitte März erlebte die 27-Jährige einen schweren Schicksalsschlag: Mit nur 39 Jahren verlor ihre gute Freundin, Fitness-Influencerin Verena Sam, den Kampf gegen den Krebs. Kennengelernt hatten sich die beiden 2016 in Berlin, seitdem verband die Influencerinnen eine enge Freundschaft. Gemeinsam gingen sie durch Sophias schwerste Zeiten, schrieb Thiel in einem berührenden und intimen Abschieds-Post.

Nun, in ihrem aktuellsten Video, erzählt Sophia ihren eine Millionen Abonnenten, welche krassen Auswirkungen der Verlust ihres "Herzensmenschen" auf die eigene mentale Gesundheit hatte.

Fitness-Influencerin hatte mit ihrem Essverhalten zu kämpfen

Aus einer vollen Woche und einem durchgetakteten Trainingsplan heraus, änderte sich für Sophia Thiel plötzlich alles. Es ging "erstmal gar nichts mehr." Von "einem Moment auf den nächsten" befand sie sich in einer schlimmen Down-Phase, verrät sie in ihrem Youtube-Beitrag. Besonders bemerkbar machte sich dies in ihrem Essverhalten. Denn von krassen Emotionen wie "Fassungslosigkeit, Trauer und Wut" übermannt, dachte das Fitnessmodel: "Ich muss jetzt irgendwie essen." Im Video fährt die Influencerin fährt fort: "Wenn ich das jetzt nicht mache, dann würd's mich zerreißen."

Diese starken negativen Gefühle wirkten sich so sehr auf ihr Sportverhalten aus, dass sie keine Motivation fürs Training mehr übrig hatte. In Kombination mit dem veränderten Essgewohnheiten machte sich die Sportlerin daher selbst große Vorwürfe. Ihre Gedanken und Sorgen von damals, teilt die Youtuberin im Video: "Jetzt sieht man mir das vielleicht sogar an, dass es mir schlecht geht, dass ich jetzt irgendwie vielleicht eine Pizza gegessen hab."

Sophia, die offen mit ihrer Essstörung und der damit verbundenen Therapie umgeht, kann dennoch ein hoffnungsvolles Fazit ziehen: "Es war eher eine mentale Herausforderung für mich, eine sehr, sehr starke." Sie habe gelernt, dass sie in solchen Momenten sehr auf sich aufpassen müsse. Besonders, weil schlimme Dinge eben häufig ohne Vorankündigung auftreten.

(ckh)

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