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Jörg Dahlmann und Sophia Thomalla: Der Kommentator machte vor wenigen Wochen einen Spruch über die Moderatorin. Bild: imago images / Sven Simon/ Future Image

Kurz nach Sophia-Thomalla-Spruch: Sky beendet Zusammenarbeit mit Jörg Dahlmann

Für Fußball-Kommentator Jörg Dahlmann ist bald Schluss bei Sky: Der 62-Jährige wird nur noch bis zum Ende der Bundesliga-Saison für den Pay-TV-Sender Spiele kommentieren. Der Sender bestätigte watson, dass Dahlmann nach dieser Saison nicht mehr zum Sky-Kommentatorenteam gehören werde.

Und weiter: "Schon vor längerer Zeit hatten wir mit ihm besprochen, die bis zum Ende der aktuellen Saison laufende Zusammenarbeit nicht zu verlängern. Bis dahin wird er weiterhin in den Live-Übertragungen von Sky zu hören sein." Dahlmann schrieb auf seinem Instagram-Kanal: "Sky-Abschiedstour mit 1. FC Köln, Hertha BSC, VfL Wolfsburg, SC Freiburg und Eintracht Frankfurt." Dazu setzte er die Hashtags "Schade" oder "Wo sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere."

Vor rund drei Wochen hatte es rund um den Sportexperten einen Eklat gegeben – wegen eines sexistischen Spruch über Schauspielerin Sophia Thomalla. Ein darauffolgendes Spiel zwischen Bochum und Mainz kommentierte er daraufhin nicht.

Das sagte er über Sophia Thomalla

Jörg Dahlmann kommentierte kurz vor Weihnachten das DFB-Pokalspiel zwischen Union Berlin und Zweitligist Paderborn. Über Union-Torwart Loris Karius sagte der 61-Jährige, dass Karius in Berlin meist nur auf der Bank sitze. Und weiter:

"Hat den Vorteil, dass er zu Hause kuscheln kann mit seiner Sophia Thomalla. Aber für so eine Kuschelnacht mit Sophia würde ich mich auch auf die Bank setzen."

Nach der Aussage entbrannte in den sozialen Netzwerken ein regelrechter Shitstorm. Dahlmann musste viel Kritik einstecken, die besonders Sexismus-Vorwürfe beinhaltete. Auf Instagram schrieb er später:

"Nein, das war nullkommanull sexistisch gemeint. Aber sollte es so angekommen sein, entschuldige ich mich bei den Zuhörern und auch bei Sophia Thomalla (falls sie sich angegriffen fühlt). Sexismus liegt mir ebenso fern wie Rassismus oder Ähnliches. Es war ein flapsiger Spruch, der eben offensichtlich für viele daneben ging. Es steckte in keiner Weise eine böse Absicht dahinter."

Nach "Bild"-Informationen sollen tatsächlich Spar-Maßnahmen für den Entschluss, die Zusammenarbeit mit Dahlmann zu beenden, verantwortlich sein, denn künftig werden weniger Bundesliga-Spiele gezeigt.

(iger)

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