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Vox: Maschmeyer platzt bei "Die Höhle der Löwen" der Kragen

Carsten Maschmeyer fand bei "Die Höhle der Löwen" deutliche Worte.
Carsten Maschmeyer fand bei "Die Höhle der Löwen" deutliche Worte.Bild: RTL / Bernd-Michael Maurer
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"Vollschrott": Maschmeyer mit Knallhart-Urteil bei "DHDL"

04.10.2023, 18:1204.10.2023, 18:13
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In der "Die Höhle der Löwen"-Ausgabe vom 2. Oktober geben die Gründer der Start-Ups alles, um in der Löwen-Höhle von ihren Ideen überzeugen zu können. Von Online-Plattformen über Speiseöle bis Getränkekühler ist wieder vieles dabei.

Die "Ölfreunde" sind ein außergewöhnliches Familienunternehmen. Der Gründer ist nämlich beim Besuch in der Löwen-Arena gerade mal 16 Jahre alt. Der Teenager Paul Belthle führt das Unternehmen für hochwertige Speiseöle und sein Geschäft läuft so gut, dass er die gesamte Familie beschäftigen kann.

16-Jähriger selbstbewusst bei "DHDL"

Seine Mutter Yvonne kümmert sich um die Büroarbeit, sein Vater Jürgen leitet die Produktion. Die ganze Familie beteiligt sich, aber schlussendlich ist der 16-jährigePaul der Chef des Unternehmens. "Ich bin der Chef, ich leite die Geschäfte und mein Vater kann zwar gute Ratschläge geben, aber entscheiden tue ich dann am Ende", erklärt Paul.

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Die "Ölfreunde" sind ein Start-up, das sich auf hochwertige und regionale Speiseöle spezialisiert hat. Alles begann damit, dass Paul im Alter von 12 Jahren eine kleine Ölmühle zum Experimentieren geschenkt bekam. Aus diesem Hobbyentwickelte sich bald ein florierendes Geschäft. Im vergangenen Jahr konnte das Unternehmen bereits einen Umsatz von 1,4Millionen Euro erwirtschaften. Für 2023 strebt die Firma einen Umsatz von zwei Millionen Euro an.

Erfolgreiches Geschäft für die Ölfreunde

Die Belthles aus dem kleinen süddeutschen Ort Beuron-Thiergarten konnten zwei Löwen für sich gewinnen. Dagmar Wöhrl und Tillman Schulz werden sich im Doppelteam am Unternehmen beteiligen. Wöhrl und Schulz investieren gemeinsam 200.000 Euro und übernehmen 20 Prozent der Firmenanteile.

Mit seiner authentischen und kompetenten Präsentation überzeugten der damals 16-jährige Gründer Paul und sein Vater Jürgen beide Investoren. Derzeit leitet der Vater Jürgen Behltle das Unternehmen. Dies soll sich jedoch im kommenden Sommer ändern. Wenn Gründer Paul Behltle volljährig wird, soll er auch auf Papier als Chef seiner Familienfirma eingetragen werden.

Carsten Maschmeyer: "Das ist Vollschrott"

Das nächste Gründer-Trio, bestehend aus Evelyn Wagner, Carmine Alfonso Siena und Paula Vorbeck, kennt die Herausforderungen des Hochschul-Bewerbungsprozesses aus eigener Erfahrung "Am Anfang muss man mühsam Informationen von verschiedenen Websites zusammentragen, um schließlich die passenden Hochschulen und Studiengänge zu identifizieren", so Evelyn Wagner. Aber nicht nur die Bewerber:innen stehen unter Druck.

Auch die Mitarbeitenden der Hochschulen seien gestresst, da sich jedes Jahr Millionen von Schüler:innen bewerben, viele davon aus dem Ausland, führt sie weiter aus. Das bedeutet, dass jede einzelne Bewerbung manuell auf Vollständigkeit und Zulassung geprüft werden muss. Dies ist sowohl für die Studierenden als auch für die Hochschulen äußerst zeit- und arbeitsintensiv.

Doch damit soll jetzt Schluss sein. Das Gründer-Trio aus Köln zielt eine Revolution des Bewerbungsprozess an. Mit dem Portal "Compounder" soll künftigen Studierenden der Weg in die Uni erleichtert werden. Auf der Website erstellen Studierende ein Profil und sollen sich unkompliziert bei Hochschulen bewerben können.

"Compounder" filtert vollständige Bewerbungen und passt internationale Noten an. Schwerpunkt: private Hochschulen, bald aber auch öffentliche. Für jede Bewerbung, die über "Compounder" eingeht, soll die Hochschule 1200 Euro zahlen. Die Gründer möchten für zehn Prozent der Firmenanteile 400.000 Euro.

Letzterer Punkt ist für Investorin Tijen Onaran bereits eine Ausschlusskriterium: "Ich kann nicht in den Spiegel schauen, wenn ich weiß, dass ich nur für Studenten der Privatuni investiere", urteilt sie.

Maschmeyer ist nicht ganz abgeneigt und lässt die Gründer zappeln. "Die ursprüngliche Bewertung, das ist Vollschrott", so Maschmeyer. Schlussendlich möchte er die 400.000 Euro investieren, fordert dafür aber 25 Prozent der Firmenanteile. Dem Gründertrio ist das Risiko zu hoch, sie lehnen den Deal ab.

Gekühlte Getränke in Sekundenschnelle

Moritz Schüller und Max Huber aus München möchten das Kühlen von Getränken schneller und umweltfreundlicher gestalten. Sonst muss man oft stundenlang warten, bis ein gekauftes Getränk die gewünschte kühle Temperatur erreicht hat. Mit ihrem Produkt "Beezer" möchten die Gründer dieses Problem lösen, und dabei auch noch kosteneffizient agieren. "Beezer" beschleunigt nicht nur den Kühlprozess erheblich, sondern macht ihn auch erschwinglicher.

Der Schlüssel liegt in der Verwendung eines Kompressors, der eine schnelle Kühlung ermöglicht, ohne dass das Getränk stundenlang im Gefrierfach aufbewahrt werden muss. Stattdessen ist das Getränk innerhalb weniger Minuten gekühlt. Damit wird nicht nur an Zeit, sondern auch an Kosten gespart. Anders als herkömmliche Kühlgeräte benötigt "Beezer" weder Wasser noch Eis. Stattdessen kühlt es allein durch den Einsatz von Luft. Der "Beezer" kostet für den Endkunden bei 600 Euro. Ihr Angebot an die Löwen: 500.000 Euro für 10 Prozent.

Das einzige Problem: Max und Moritz haben bisher noch keine Maschinen produziert und können somit keine Verkaufszahlen vorweisen. Ihre Berechnung ist dafür zu hoch. Dagmar Wöhrl kritisiert das Vorhaben scharf: "Ihr kommt mit einem Prototyp hierher und wollt 500.000 Euro, das ist schon ein Knaller. Ich bin raus." Am Ende konnte keiner der Löwen überzeugt werden und Max und Moritz verlassen die Sendung ohne einen Deal.

"Wer wird Millionär?": Günther Jauch offenbart lebenslanges Leid

Bei einer neuen Ausgabe von "Wer wird Millionär?" ließ Günther Jauch wieder mal einige private Details durchblicken. Doch erstmal von vorne. Der erste Kandidat der Sendung war der 21-jährige Luca Wiedemann aus einem kleinen Dorf in Brandenburg. Laut Moderator Jauch sei er einer der jüngsten "WWM"-Kandidaten überhaupt gewesen.

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