Achtung! Sperrfrist für alle Medien bis Mo., 19.07.2021, 22:15 Uhr!

Sabrina Bauer aus Hamburg

Die Verwendung des sendungsbezogenen Materials ist nur mit dem Hinweis und Verlinkung auf TVNOW gestattet.

Sabrina Bauer aus Hamburg packte auf Jauchs Stuhl Dating-Geschichten aus. Bild: TVNOW / Stefan Gregorowius / TVNOW / Stefan Gregorowius

"WWM"-Kandidatin packt pikante Details aus – Günther Jauchs Zuschauer genervt

Nachdem sich die Zuschauer in der vergangenen Woche mit einem durchwachsenen "Wer wird Millionär?"-Sommerspezial zufriedengeben mussten, durften sie sich nun wieder über eine reguläre Folge nach der Sommerpause freuen. Aus diesem Grund durfte auch als erste Kandidatin Cornelia Schubert aus Berlin auf dem begehrten Stuhl Platz nehmen – sie war als letzte Kandidatin vor der Sommerpause bei Jauch zu Gast, wurde damals aber nicht fertig.

Schubert, die als Kioskverkäuferin arbeitet, war in ihrem Leben bereits in unzähligen Berufen tätig – sie studierte unter anderem Wirtschaft, arbeitete als Putzfrau, im Kohlehandel und – um es mit Jauchs Worten zu sagen – auch in einer "Videothek für Erwachsene". Ihre Lebenserfahrung zahlte sich in der Sendung aus, denn Schubert meisterte die meisten Fragen so souverän wie schon lange niemand mehr.

Kioskverkäuferin zockt bei 125.000-Euro-Frage

Zum Warmwerden rechnete sie bei der 32.000-Euro-Frage aus dem Stegreif Fuß und Inch in Zentimeter um und ermittelte so die Körpergröße von Brad Pitt. Bei der 125.000-Euro-Frage zockte sie dann knallhart drauf los. Wer auf seinem bekanntesten Porträt "mit dem Manuskript der Missa solemnis" zu sehen ist, wollte Jauch wissen:

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Cornelia Schubert aus Berlin

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Cornelia Schubert aus Berlin erspielte 125.000 Euro. Bild: TVNOW / Stefan Gregorowius

Obwohl Schubert zwischen A und D schwankte, verzichtete sie auf den Telefonjoker – die wüssten es schließlich ohnehin alles nicht, glaubte sie zu wissen. "Ich nehm' den Ludwig", entschied sie sich schließlich schulterzuckend und loggte die richtige Antwort (Ludwig van Beethoven) ein. Sehr zu Jauchs Überraschung: "Sehr lockerer Umgang mit sechsstelligen Summen", kommentierte er ihr Vorgehen.

Bei der 500.000-Euro-Frage zu den Sitznachbarn des amtierenden Bundestagspräsidenten gab sie allerdings freiwillig auf. Mit den 125.000 Euro plant sie nun, für längere Zeit in den Niederlanden zu leben – weil sie eigenen Aussagen zufolge gern Käse isst und die Menschen dort mag. "Wissen Sie, was mich wirklich betrübt, ist, dass ich nicht weiß, was die Millionenfrage gewesen wäre", sagte sie zum Abschied traurig.

Die sonst so kritische Twitter-Community feierte Schubert gebührend ab.

Hamburgerin erzählt Dating-Anekdoten

Anschließend kam Sabrina Bauer aus Hamburg an die Reihe, nachdem sie in weniger als drei Sekunden die Silben Stern-Ha-Gel-Voll in die richtige Reihenfolge brachte. Die Kandidatin, die gern Wein trinkt, aber ungern darüber spricht, plauderte gegenüber Jauch aus dem Nähkästchen. "Zwei Dinge hat sie sich vorgenommen: Den richtigen Mann kennenlernen und bei "WWM" so richtig abräumen", so das Urteil des Moderators über die Millionen-Anwärterin.

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Sabrina Bauer aus Hamburg

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Sabrina Bauer aus Hamburg packte auf Jauchs Stuhl Dating-Geschichten aus. Bild: TVNOW / Stefan Gregorowius / TVNOW / Stefan Gregorowius

Zunächst berichtete Bauer von negativen Erfahrungen bei Tinder. Dann schilderte sie ausführlich, wie sie mal im Supermarkt einen Mann kennenlernte, weil sie gleichzeitig nach der gleichen Paprikaschote griffen. Der Herr hätte sich beim Date allerdings als Veganer mit Schwierigkeiten beim Bartwuchs entpuppt. Auf einen eventuellen Nährstoffmangel angesprochen habe er sehr ungehalten reagiert, weshalb es mit den beiden nichts wurde.

Bei vielen Zuschauern kamen die Single-Anekdoten gut an.

Andere zeigten sich hingegen deutlich genervt von dem Dating-Thema.

"WWM": Jauch spielt Amor bei Single-Kandidatin

Jauch spielte das Spiel jedenfalls bereitwillig mit – und kalkulierte Einsendungen direkt ein. Neben dem ganzen Geplaudere erspielte Bauer sich 64.000 Euro, bis sie freiwillig die Sendung verließ. "Es wird hier Response geben, wir leiten alles gerne weiter", verabschiedete sich Amor Jauch von der Junggesellin.

Als letzter Kandidat kam dann Ludwig Bolay aus Köln zum Zug. Den sichtbar nervösen 25-Jährigen führte Jauch schon bei der 500-Euro-Frage vor: "Worin finden sich die Bauerfeind, die Müller-Hohenstein und die Göring-Eckhart buchstäblich wieder?", lautete diese.

"Das wird nichts", ahnte der Moderator sofort, als der Start-Up-Gründer durchblicken ließ, keine der drei genannten Frauen zuordnen zu können – und dementsprechend auch nicht ihren gemeinsamen Vornamen kannte, der sich in C) WodKATRINken verbirgt. Der Publikumsjoker beantwortete schließlich mit 100 Prozent. "Oh! Wer hätte das gedacht. Nein! Das ist ja eine Überraschung", witzelte Jauch daraufhin, und schob noch hinterher:

"Inken! Die heißen alle Inken mit Vornamen!"

Jauch nimmt Kandidaten mit New-York-Frage hoch

Der Kandidat rechtfertigte sich damit, dass er sich zur Vorbereitung eher mit solchen Fragen beschäftigt hätte, wie schwer die Stadt New York ist. Daraufhin versprach ihm Jauch hoch und heilig, dass solche Fragen garantiert niemals bei "WWM" gestellt werden würden. Wenig später nahm die gesamte Redaktion den verunsicherten Bolay aufs Korn, indem nach einiger Zeit die Frage "Wie schwer ist New York?" eingeblendet wurde. Jauch ließ den nervösen Kandidaten aber nicht lang zappeln und klärte den Scherz auf.

Der Kandidat schaffte es, sich bis 16.000 Euro durchzukämpfen, bis die altbekannte Tröte das Ende der Sendung einläutete. Bolay darf in der kommenden Woche also noch einmal bei Jauch platznehmen. Die Zuschauer sind sich nach diesem Auftakt jedenfalls einig: Günther Jauch ist nach dem zahmen Sommerspezial wieder zurück auf Kurs.

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